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Edward Norton

Edward Harrison Norton

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Biographie

Edward Norton © Buena Vista International

Geboren am 18.8.1969 in Columbia, Maryland, USA Autor Thomas Ays

"Ich bin nicht daran interessiert, Filme für ein breites Publikum zu machen. Ich liebe es, Filme für mich, meine Freunde und für Menschen mit meiner Sensibilität zu drehen."
Für seine erste große Rolle in "Zwielicht" bekam Edward Norton eine OSCAR Nominierung als Bester Nebendarsteller, außerdem erhielt er einen Golden Globe und etliche bedeutende Kritikerpreise, darunter den der National Board of Review, der Los Angeles Film Critics, der Boston Film Critics und der Texas Film Critics. Welch Start als Schauspieler!
Anschließend war er in "Larry Flint - Die Nackte Wahrheit" zu sehen. 1998 wechselte er gekonnt das Genre und spielte tief beeindruckend in "American History X" einen Neonazi und erhielt seine zweite OSCAR Nominierung völlig zu Recht – seine Darstellung war schlicht grandios.
Weil Regisseur David Fincher den talentierten, und nun zwei Mal OSCAR-nominierten Schauspieler Edward Norton, in der Komödie „Larry Flynt“ gesehen hatte, engagierte er ihn für seinen neuen Film „Fight Club“, neben Superstar Brad Pitt. Der Film gilt bis heute als absoluter Kultfilm des Genres und begeisterte Fans und Kritiker gleichermaßen. Norton bewies damit erneut, zu welch außergewöhnlichen Leistungen er fähig ist.
Danach folgte mal wieder ein Genre-Wechsel: Mit "Glauben ist alles!" spielte er nicht nur die Hauptrolle, sondern gab mit der Komödie auch sein Debüt als Regisseur. Nach dieser Rolle des katholischen Pfarrers setzte er 2002 den Erfolg der "Das Schweigen der Lämmer"-Reihe mit "Roter Drache" fort. In diesem Film war er neben Ralph Fiennes zu sehen, über dessen Stimme er in Interviews erzählte: „Er hat eine solch reiche und liebliche Stimme. Jedes Mal, wenn ich ihn höre, werde ich daran erinnert, wie flach meine eigene ist.“
Nach „Frida“, für den Hauptdarstellerin Salma Hayek mit einer OSCAR Nominierung als beste Hauptdarstellerin belohnt wurde, war er in dem Drama „25 Stunden“ neben Philip Seymour Hoffman zu sehen. In dem Action-Kracher „The Italien Job“ durfte er dann endlich wieder fies sein und Mark Wahlberg das Leben schwer machen.
2005 lief er uns in dem Ridley Scott Streifen „Kingdom of Heaven“ neben Orlando Bloom über den Weg. Der großartige Film „The Illusionist“ ist seltsamerweise nur auf DVD erschienen. 2009 kam der Mime jedoch wieder ins Kino: Neben Colin Farrell war er in „Das Gesetz der Ehre“ zu sehen.

„Ich erinnere mich noch, als ich hörte, das sie ‚Der Herr der Ringe’ verfilmen wollen, dachte ich ‚Gott, wenn sie das versauen, bin ich so was von enttäuscht!’ Schlussendlich führten diese Filme zu der Entscheidung, ‚Der unglaubliche Hulk’ zu drehen.“
Ursprünglich hätte Edward Norton bereits 2003 den „Hulk“ spielen sollen. Er lehnte jedoch ab und überließ somit Eric Bana das Feld. 2008 kam er dann doch als Bruce Banner / Hulk in die internationalen Kinos. 2012 folgte "Moonrise Kingdom" neben Bruce Willis und "Das Bourne Vermächtnis" neben Jeremy Renner.

Edward Norton ist das älteste von drei Kindern. Seine Geschwister heißen James und Molly. Wie Schauspielkollege Kevin Spacey beispielsweise, schweigt auch Norton über alle Themen, die sein Privatleben betreffen.

"Nur weil Du ein paar gute Filme gedreht hast, für ein paar Academy Award nominiert wurdest, bist Du noch lange nicht für irgendetwas berechtigt. Das ist das Geschäft. Es steht mir jedoch nicht zu 15 Millionen Dollar für einen Film zu bekommen."


Filmographie Edward Norton

Filmpreise

Gewonnene Golden Globes:
1996: Bester Nebendarsteller: Zwielicht

OSCAR Nominierungen:
1996: Bester Nebendarsteller: Zwielicht
1998: Bester Hauptdarsteller: American History X