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Gwyneth Paltrow
Gwyneth Kate Paltrow
Biographie
© Buena Vista International
| Geboren am | 27.9.1972 | in | Los Angeles, Kalifornien, USA | Autor | Thomas Ays |
|---|
„Die Arbeit wird schwerer, je älter man wird. Du lernst mehr und hast mehr Erfahrungen vorzuweisen, es gibt tieferen Schmerz und höhere Highs.“
Wenige Jahre hat Hollywood Star Gwyneth Paltrow gebraucht, um ein echter Superstar zu werden und noch heute, auch nach dem OSCAR, ist sie umstritten. Für die einen ist sie ausdrucksstark und sympathisch, für die anderen seit ihren OSCAR-Schluchzern ein Gräuel. Eines ist Gwyneth jedoch: Unglaublich erfolgreich.
Ihr Vater war TV-Produzent, also stand Klein-Gwyneth des Öfteren in jungen Jahren für ihren Vater vor der Kamera. Nach der High School ging’s aber erstmal auf die „University Of California“ in Santa Barbara, an der sie an einigen Theateraufführungen mitwirkte. Ihre Mutter, Schauspielerin Blythe Danner, überzeugte sie schließlich davon, ihr Talent nicht zu vergeuden, und so begann Gwyneth an ihrer Schauspielkarriere zu arbeiten. In dem Musical "Shout" an der Seite von John Travolta gab Gwyneth 1991 schließlich ihr Leinwanddebüt.
„Schönheit ist für mich, sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen. Na ja, entweder das oder ein geiler, roter Lippenstift!“
Danach folgte in "Hook" mit Robin Williams eine kleine, aber feine Nebenrolle. Anschließend wurden ihren Rollen allmählich größer. An der Seite von Brad Pitt und Morgan Freeman sah man sie in dem Psychothriller "Sieben" und neben Whoopi Goldberg überzeugte sie in "Moonlight & Valentino" als ängstliche und rebellische kleine Schwester von Elizabeth Perkins. In "Emma" spielte sie 1996 erstmals eine Hauptrolle und erhielt dadurch internationale Aufmerksamkeit.
Nach den wunderbaren Liebesklamotten "Sie liebt ihn - sie liebt ihn nicht" und "Große Erwartungen", neben Ethan Hawke, wurde es wieder thrillerlastig in der Filmographie von Gwyneth Paltrow: 1998 spielte sie neben Michael Douglas dessen Ehefrau in "Ein perfekter Mord" und durfte mit Viggo Mortensen rumknutschen.
Im selben Jahr wurde es mit "Shakespeare in Love" preisträchtig. Für ihre Rolle als Viola De Lesseps erhielt sie den Golden Globe und den OSCAR als beste Hauptdarstellerin. Was für ein Erfolg: Zuvor war Gwyneth Paltrow noch nie auch nur nominiert!
Ein Jahr später war sie neben Cate Blanchett und Matt Damon in dem OSCAR-prämierten "Der talentierte Mr. Ripley" zu sehen. Im Jahr 2000 spielte sie neben Ben Affleck in "Bounce - Eine Chance für die Liebe" – leider wenig erfolgreich. Überhaupt wurden die kommenden Filme mit der OSCAR-Preisträgerin wenig rentabel. 2001 floppte dann "The Royal Tenenbaums" und auch die leichte Komödie "Schwer verliebt" kam nicht immer gut beim Publikum an. Ende 2002 hatte sie einen kleinen Gastauftritt in "Austin Powers - Goldständer" absolviert und auch „Sylvia“ startete nicht unbedingt massenkompatibel. Der 2003 auf DVD veröffentlichte "Besessen" wurde auch nicht sehr populär.
Mit dem Science-Fiction Streifen „Sky Captain And The World Of Tomorrow“ jedoch kam sie mit einer überzeugend witzigen Rolle in unsere Kinos. 2006 kam sie neben Anthony Hopkins mit „Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn“ in unsere Kinos. Kurz darauf sahen wir sie in "Kaltes Blut - Auf den Spuren von Truman Capote" neben Sandra Bullock und 2007 in der Komödie "Krass". 2008 stand die Comic-Verfilmung "Iron Man" auf dem Programm. Die Fortsetzung folgte 2010 - erneut mit Gwyneth. Im Juni 2011 folgte "Country Strong" und im Oktober der packende Thriller "Contagion".
Nach einigen aufregenden Beziehungen, u. a. mit Ben Affleck und Brad Pitt, heiratete sie 2003 den Coldplay Sänger Chris Martin. Die Beiden haben zwei Kinder: Tochter Apple Blythe Alison Martin kam am 14. Mai 2004 zur Welt, Söhnchen Moses Martin erblickte am 9. April 2006 das Licht der Welt.
Filmographie Gwyneth Paltrow
- 1991: Shout
- 1991: Hook
- 1992: Cruel Doubt (TV)
- 1993: Das Biest hinter der Maske (TV)
- 1993: Malice - Eine Intrige
- 1993: Flesh and Bone
- 1994: Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis
- 1995: Higher Learning - Die Rebellen (ungenannt)
- 1995: Jefferson in Paris
- 1995: Sieben
- 1995: Moonlight & Valentino
- 1996: Last Exit Reno
- 1996: Der Zufallslover
- 1996: Emma
- (auch Sängerin)
- 1997: Thomas Jefferson (TV-Serie)
- 1998: Sie liebt ihn - Sie liebt ihn nicht
- 1998: Grosse Erwartungen
- 1998: Eisige Stille
- 1998: Ein perfekter Mord
- 1998: Shakespeare in Love
- 1999: Der talentierte Mr. Ripley
- 2000: Traumpaare
- (auch Sängerin)
- 2000: Bounce - Eine Chance für die Liebe
- 2001: Beziehungen und andere Katastrophen
- 2001: Die Royal Tenenbaums
- 2002: Schwer verliebt
- 2002: Austin Powers in Goldständer
- 2002: Besessen
- 2003: Flight Girls
- 2003: Sylvia
- 2004: Sky Captain and the World of Tomorrow
- 2005: Dealbreaker (nur Regie, Drehbuch)
- 2006: Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn
- 2006: Love and other Disasters
- 2006: Kaltes Blut - Auf den Spuren von Truman Capote
- (auch Sängerin)
- 2007: Krass
- 2007: The Good Night - Träum weiter...
- 2008: Classical Baby (I'm Grown Up Now): The Poetry Show (TV)
- 2008: Iron Man
- 2008: Two Lovers
- 2010: Iron Man 2
- 2010: Glee (TV-Serie) - Staffel 2
- 2011: Country Strong
- 2011: Contagion
- 2012: The Avengers
- 2012: Thanks for Sharing
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2005: Beste Schauspielerin - Drama: Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn
Gewonnene Golden Globes:
1998: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Shakespeare in Love
Gewonnene OSCARs
1998: Beste Hauptdarstellerin: Shakespeare in Love



