Michelle Pfeiffer

Michelle Marie Pfeiffer

ist bekannt durch
  • Kekse
  • Kekse
  • Kekse
  • Kekse

Biographie

Michelle Pfeiffer © Tobis

Geboren am 29.4.1958 in Santa Ana, Kalifornien, USA Autor Thomas Ays

„Eines Tages werden die Leute herausfinden, dass ich in Wahrheit untalentiert und nicht sehr gut bin. Es ist alles ein großer Schwindel.“
"Ich glaube, sie hat mehr unter ihrem Aussehen gelitten als irgendeine Schauspielerin, die ich kenne. Sie hat ein so überwältigendes Gesicht, dass viele darüber ihr Talent vergessen", sagte Jonathan Demme, der Michelle Pfeiffer als Mafiosi-Braut im gleichnamigen Film ideal besetzte. Schon immer litt sie unter ihrem Aussehen, immer bekam sie nur die "hübschen Rollen". Einmal soll sie in das Telefon ihres Agenten geweint haben: "Sie stecken mich schon wieder in Hot-Pants!" als sie unter dem Namen "Sexbombe" in die TV-Serie "Delte Force" eingeführt wurde.
Dazu passt der frühe Werdegang der Pfeiffer. Sie schloss die Highschool in nur drei Jahren (!) erfolgreich ab und war fortan dazu verdammt, in Klamottenläden zu jobben.
Angefangen hatte alles, als ihr Friseur sie dazu drängte, bei der Wahl zur "Miss Orange County" mitzumachen – mit anschließendem Erfolg: sie gewann. Danach fing ihre Karriere an.

„Ich dachte: ‚Ich kann mich nicht bewegen, nicht atmen, nicht denken. Ich bin UNGLÜCKLICH! Ich kann so nicht spielen!“ – Michelle Pfeiffer über ihr Kostüm für Catwoman in „Batmans Rückkehr“
Nach kleinen und großen Rollen in kleinen und großen Filmen und TV-Serien, war sie in „Grease 2“ in einer Hauptrolle zu sehen. Anschließend folgte der Mafia-Streifen „Scarface“, in dem sie neben Al Pacino an Bord war. Durch diesen Film konnte sie eine große Fanbase aufbauen.
Nach „Der Tag des Falken“, „Die Hexen von Eastwick“, in dem sie neben Cher, Susan Sarandon und Jack Nicholson zu sehen war, folgten „Die Mafiosi-Braut“ und „Tequila Sunrise“.
1988 erhielt sie für „Gefährliche Liebschaften“ ihre erste OSCAR-Nominierung. Ein Jahr später folgte gleich die zweite für „Die fabelhaften Baker Boys“. Großartige Leistungen lieferte sie auch, erneut an der Seite von Al Pacino, 1991 in "Frankie & Johnny" ab. Nicht zu vergessen natürlich ihr Auftritt als Catwoman in „Batmans Rückkehr“ – perfekt und unvergesslich gespielt. Eigentlich hätte hier Annette Bening den Part spielen sollen.
Anschließend hätte sie in „Basic Instinct“ die Hauptrolle übernehmen sollen. Sie lehnte jedoch ab und so ging dieser Part an Sharon Stone. Wir wissen heute ja, was daraus wurde.
Nach „Love Field“, für den sie eine weitere OSCAR-Nominierung erhielt, und „Zeit der Unschuld“ konnte sie mit „Wolf – Das Tier im Manne“, erneut neben Nicholson und mit dem Drama“ Dangerous Minds“ punkten. 1996 kam sie mit „Tage wie dieser…“ neben George Clooney in unsere Kinos.
In den folgenden Jahren ihrer Karriere wurden die Projekte weniger, die Rollen anspruchsloser. „Tausend Morgen“ konnte nicht wirklich überzeugen und auch „Tief wie der Ozean“, „Ein Sommernachtstraum“ und „An deiner Seite“ wurden keine Publikumslieblinge.
1999 kam sie mit dem Schocker „Schatten der Wahrheit“ neben Harrison Ford und dem Drama „Ich bin Sam“, neben Sean Penn in unsere Kinos. Anschließend folgte der Streifen „Weißer Oleander“, in dem Michelle erneut ihr Können unter Beweis stellte.
Auch Michelle Pfeiffer, man will es kaum für möglich halten, hat mit dem „40er-Problem“ zu kämpfen. Frauen dieses Alters bekommen in Hollywood nur schwer Arbeit. Auch für Michelle war nun ein Karriere-Tief angesagt. Jahrelang war sie in keinem Film zu sehen. 2007 kamen gleich zwei Filme in die Kinos – sehr zur Freude ihrer Fans. Mit „Hairspray“ kam eine Komödie und in dem Fantasystreifen „Der Sternwanderer“ durfte Michelle die böse Hexe Lamia spielen. 2008 wurde die hübsche Aktrice schöne 50 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich und wünschen zum Geburtstag viele, viele erfolgreiche Filme.
2009 kam sie sowohl auf DVD zu uns, mit dem Drama "Personal Effects" neben Ashton Kutcher, als auch im Kino mit "Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten". Ende 2011 war sie auch in "Happy New Year" an Bord. 2012 kehrte sie unter der Regie von Tim Burton zu ihren Fans zurück, dieses Mal in "Dark Shadows".
Auch interessant sind die Rollen, die Michelle Pfeiffer angeboten bekam, aber selbst ablehnte oder doch abgelehnt wurde. So war sie für den Part der „weißen Hexe“ in „Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia“ vorgesehen oder für die Rolle der Clarice Starling in „Das Schweigen der Lämmer“.

Interessantes: Um diese Schauspielerin gibt es natürlich ebenfalls zahlreiche komische und lustige Geschichten. So soll Val Kilmer ihr ein Liebes-Gedicht geschrieben haben. Außerdem soll sie versehentlich beim Dreh zu „Scarface“ Al Pacino mit einer Glasscherbe geschnitten haben. Die Journalistin Barbara Walters nannte sie und Julia Roberts die schönsten Menschen, die sie jemals interviewen durfte.

Witziges: Michelle Pfeiffer arbeitete mit allen „Batman“-Darstellern zusammen. In „Batmans Rückkehr“ mit Michael Keaton (Batman Nummer 1), in „Der Prinz von Ägypten“ mit Val Kilmer (Batman Nummer 2), in „Tage wie dieser…“ mit George Clooney (Batman Nummer 3) und schließlich mit Batman Nummer 4 Christian Bale in „Ein Sommernachtstraum“.

„Letztendlich glaube ich, dass ich, um glücklich in einer Ehe zu sein, den richtigen Partner aussuchen muss. Das Leben ist eine Serie von Entscheidungen, richtig?!“
1981 heiratete Michelle den Schauspieler Peter Horton. 1988 ließ sich das Paar wieder scheiden. 1993 ehelichte sie Drehbuchautor und Produzent David E. Kelley, mit dem sie zwei Kinder adoptierte: Claudia Rose (*1993) und Jack Henry (*1994).


Filmographie Michelle Pfeiffer

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1988: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Die Mafiosi Braut
1990: Beste Schauspielerin - Drama: Das Russland-Haus
1991: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Frankie & Johnny
1992: Beste Schauspielerin - Drama: Love Field
1993: Beste Schauspielerin - Drama: Zeit der Unschuld

Gewonnene Golden Globes:
1989: Beste Schauspielerin - Drama: Die fabelhaften Baker Boys

OSCAR Nominierungen:
1988: Beste Nebendarstellerin: Gefährliche Liebschaften
1989: Beste Hauptdarstellerin: Die fabelhaften Baker Boys
1992: Beste Hauptdarstellerin: Love Field