Axel Prahl

Biographie

Axel Prahl © SWR, BR

Geboren am 26.3.1960 in Eutin, Schleswig-Holstein, Deutschland Autor Kathrin Lang

„Selbst TV-Junkie zu sein ist eine Begabung, mit der man es zu etwas bringen kann, wie man an Stefan Raabs ‚TV Total’ sieht. (Axel Prahl über übermäßigen Fernsehkonsum.)
Axel Prahl kann sich damit rühmen, der Lieblingsschauspieler eines bekannten Regisseurs zu sein. Andreas Dresen, der mit Prahl bereits schon so einige Kinofilme abgedreht hat, bescheinigt ihm ein „inneres Leuchten“, durch das der deutsche Schauspieler auf der Leinwand besonders gut in seinen Rollen wirkt. Dass Axel Prahl tatsächlich etwas auf dem Kasten hat, hat er in der Vergangenheit auch schon etliche Male unter Beweis gestellt. Neben zahlreichen erfolgreichen Auftritten in der beliebten Krimireihe „Tatort“, brillierte er außerdem schon einige Male auf der Leinwand. Besonders großen Erfolg feierte er 2002, als er für seine Hauptrolle in der Tragik-Komödie „Halbe Treppe“ mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde. Fast ebenso erfolgreich war sein Auftritt in dem Drama „Willenbrock“, in dem Prahl 2005 in den Lichtspielhäusern zu sehen war und der ihm unter anderem den Deutschen Kritikerfilmpreis einbrachte.
Bevor Axel Prahl zum deutschen Film kam, erhielt er eine Ausbildung an einer kleineren Schauspielschule und stand anschließend auf Bühnen in Berlin und Kiel. Zum ersten Mal vor der Kamera stand der Deutsche 1994 für eine Folge der TV-Serie „Bella Block“. In den kommenden Jahren wurde er immer wieder für Fernsehfilme und -Serien besetzt. 1999 spielte er in dem Kinofilm „Nachtgestalten“ mit und machte mit dieser Darstellung den Regisseur Andreas Dresen auf sich aufmerksam, der ihn sofort für einen seiner nächsten TV-Filme besetzte. In „Die Polizistin“ wurde Prahl den Anforderungen des Regisseurs voll und ganz gerecht, wodurch er sofort das nächste Rollenangebot von Dresen erhielt. Bis heute haben die beiden schon viele Filme miteinander gedreht – „Halbe Treppe“, „Willenbrock“, „Sommer vorm Balkon“, nur um die erfolgreichsten Produktionen zu nennen.
2008 war der deutsche Mime erneut in etlichen Produktionen mit von der Partie. Unter anderem besetzte er Rollen in "Der Rote Baron", "Mondkalb" und "Friedliche Zeiten". 2009 verlief beinahe ebenso erfolgreich. Neben dem Drama "Dorfpunks" war er noch in "Berlin 36" in einer größeren Rolle in den Kinos zu sehen. Für 2010 stand eine Nebenrolle in der Kinderbuchverfilmung "Hier kommt Lola!" auf dem Programm. 2011 startete für den gefeierten Mimen mit einer Nebenrolle in "Der ganz große Traum", einem Film der davon erzählt, wie der Fußball einst nach Deutschland kam.


Filmographie Axel Prahl