Dennis Quaid

Dennis William Quaid

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Biographie

Dennis Quaid © Constantin Film

Geboren am 9.4.1954 in Houston, Texas, USA Autor Melanie Frommholz

”Ich könnte keinen Job länger als drei Monate durchhalten, was sich gut trifft, den genauso lange dauerte es, um einen Film zu drehen.“
Ein charmantes, breites Lächeln, stahlblaue Augen und eine gewinnende Art mit der richtigen Portion Schalck im Nacken: Dennis Quaid, der kleine Bruder von Schauspieler Randy Quaid, ist einem auf den ersten Blick sympathisch. Bekanntlich hat ein gutes Aussehen in Hollywood noch nie geschadet und so manchem Darsteller die Türen der Besetzungsbüros geöffnet. Dennoch hat Dennis Quaid seinen festen Platz in der Traumfabrik nicht geschenkt bekommen. Nach der High School begann er zunächst ein Schauspielstudium an der University of Houston, doch 1976 schmiss er dieses hin und folgte seinem großen Bruder Randy nach Los Angeles. Dieser hatte hier als Schauspieler bereits Fuß gefasst. Mit „Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen“ gab Dennis ein Jahr später sein Kinodebüt. Es sollte jedoch noch eine Weile dauern bis er wirklich viel versprechende Angebote bekam. 1983 gehörte er zum Cast des OSCAR-Streifens „Der Stoff aus dem die Helden sind“ und spätestens nach seinen Hauptrollen in „Enemy Mine - Geliebter Feind“ und “Der große Leichtsinn” an der Seite von Ellen Barkin wusste Hollywood und die Welt wer Dennis Quaid war.

In den folgenden 10 Jahren hatte Dennis Quaid eine erfolgreiche Zeit. „Die Reise ins Ich“, „Grüße aus Hollywood “, “Undercover Blues“, „The Power of Love“ oder „Dragonheart“ bescherten ihm nicht nur Hauptrollen sondern auch prominente Filmpartnerinnen. Ende der 90er Jahre machte der Amerikaner mit so unterschiedlichen Projekten wie dem Familienfilm „Ein Zwilling kommt selten allein“, dem Sportkrimi „An jedem verdammten Sonntag“ oder dem Action-Streifen „Frequency“ von sich reden. In dem OSCAR-Streifen „Traffic - Die Macht des Kartells“ war er dann nur ein kleiner Part dabei. Der Beginn einer ersten Abwärtsphase in der Karriere. Bis 2004 hörte man relativ wenig von Quaid. Große Blockbuster hatten auf andere Zugpferde gesetzt. In dem Drama „Dem Himmels so fern“ zeigte sich der Mime von einer ernsten Seite. Den Kritiker gefiel es, doch beim Publikum fristete der Streifen eher ein Nischendasein. Doch 2004 drehte sich der Wind wieder und mit „The Day after Tomorrow“ meldete sich Dennis Quaid in einer Hauptrolle zurück auf der internationalen Bühne. Es folgten die charmante Komödie „Reine Chefsache“, das Remake „Der Flug des Phönix“ und die Satire „American Dreamz - Alles nur Show”. „Deine, meine & unsere“ war dann eher seichtes Familienkino.

Mit „8 Blickwinkel“ war Dennis Quaid 2008 zurück im Actiongeschäft. Dass er dieses Genre beherrscht zeigte er auch ein Jahr später in „G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra”. Außerdem war der Schauspieler mit „Horsemen” und “Pandorum” noch in zwei Horror-Streifen zu sehen. Auch 2010 ging es mit „Legion“ gruselig weiter. Außerdem drehte er den TV-Film „The Special Relationship“. Hier verkörperte er keinen geringeren als den amerikanischen Ex-Präsidenten Bill Clinton. An seiner Seite stand übrigens Michael Sheen als Tony Blair. Der hatte mit dieser Rolle seit „Die Queen“ ja bereits Erfahrung. 2012 machte das Drama „Soul Surfer" den Anfang.

Dennis Quaid ist seit 2004 in dritte Ehe mit der Immobilienmaklerin Kimberly Buffington verheiratet. Das Paar hat Zwillinge. Von 1991 bis 2001 war die Schauspielerin Meg Ryan an seiner Seite. Mit ihr hat er Sohn Jack Henry, der 1992 das Licht der Welt erblickte. Seine Ehe mit der Schauspielerin P.J. Soles dauerte von 1978 bis 1983 und blieb kinderlos.


Filmographie Dennis Quaid

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
2002: Bester Nebendarsteller: Dem Himmel so fern