Katja Riemann

Katja Hannchen Leni Riemann

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Biographie

Katja Riemann © Concorde Film

Geboren am 1.11.1963 in Kirchweyhe, Niedersachsen, Deutschland Autor Melanie Frommholz

„Kritisiere niemals einen Mann, der dich dazu ermuntert!"
Katja Riemann gehört zweifellos zu den wenigen wirklichen deutschen Stars auf der Leinwand. Zunächst nur auf der Theaterbühne beheimatet, nahm sie ab Mitte der 80er auch verstärkt Fernseh-Rollen an. 1986 wurde sie für die anspruchsvolle Marga-Berck-Verfilmung "Sommer in Lesmona" besetzt. 1988 erhielt sie für die Rolle in dem Sechsteiler dann auch prompt den begehrten Adolf-Grimme-Preis in Gold. Der große Durchbruch im Fernsehgeschäft gelang Katja Riemann wenig später, im Jahr 1990, mit der TV-Serie "Regina auf den Stufen". Weitere TV-Produktionen sollten folgen. Unter anderem 1990 neben Götz George in dem WDR Tatort "Katjas Schweigen". Hierfür wurde sie von den Fernsehzuschauern mit der Goldenen Kamera für die Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Eine weitere Goldene Kamera erhielt sie für ihre Darstellung eines Vergewaltigungsopfers in "Von Gewalt keine Rede".
Aber nicht nur das Fernsehen eroberte Katja Riemann für sich. Auch auf der Kinoleinwand machte sie bald von sich reden. Mit Filmen wie "Ein Mann für jede Tonart" oder "Abgeschminkt" stellte sie hier auch ihr komisches Talent unter Beweis. Ein absolutes Highlight in dieser Richtung ist sicherlich ihre Rolle als hysterische, schwangere Freundin von Til Schweiger in "Der bewegte Mann".

1997 überzeugte Katja Riemann dann in der Rolle der Emma in dem Musikfilm "Bandits". Hierfür lernte sie sogar extra das Schlagzeugspielen. Im selben Jahr war sie außerdem in "Die Apothekerin" auf der Leinwand zu sehen. Im Kinohit "Comedian Harmonists" übernahm sie eine kleine Nebenrolle. 1998 wurde Katja Riemann für ihre schauspielerischen Leistungen mit dem Deutschen Bundesfilmpreis als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. In der Folgezeit war Katja Riemann eher für die kleinen Kinozuschauer auf der Leinwand präsent. In den beiden Verfilmungen der Abenteuer der Hexe Bibi Blocksberg im Jahr 2002 und 2004 war sie als Barbara Blocksberg mit von der Partie. 2006 stand "Ich bin die Andere" auf dem Programm. Ein nächstes Wiedersehen mit der Schauspielerin brachte der Film "Ein fliehendes Pferd" 2007. Ein Jahr später kehrte sie mit „Up! Up! To the Sky“ als Ida auf unsere Leinwände zurück. Es folgten die TV-Projekte „Vulkan“, „Die Grenze“ und „Die andere Familie“. Für 2011 standen unter anderem die Tragik-Komödie „Die Relativitätstheorie der Liebe“ und das eindringliche TV-Drama „Die fremde Familie" auf dem Programm. Ein Jahr später war Riemann in den Komödie "Türkisch für Anfänger" und "Ausgerechnet Sibirien" in unseren Kinos zu sehen.

Neben der Schauspielerei widmet sich Katja Riemann auch dem Schreiben. 1999 erschien ihr erstes Kinderbuch "Der Name der Sonne" mit Bildern ihrer Schwester Susanne. Außerdem ist sie der Musik treu geblieben. 2000 veröffentlichte sie ihr Soloalbum „Nachtblende“ und 2003 mit ihrer Jazzband das Album „favourites“. Seit 1999 ist Katja Riemann zudem als Unicef-Botschafterin aktiv.

Katja Riemann hat eine Tochter. Paula will so wie es aussieht in die Fußstapfen ihrer Mutter treten. Für die Filme „Die wilden Hühner“ und „Die wilden Hühner und die Liebe“ schlüpfte sie in die Rolle der Melanie.


Filmographie Katja Riemann