Meg Ryan

Biographie

Meg Ryan © Constantin Film

Geboren am 19.11.1961 in Fairfield, Connecticut, USA Autor Kathrin Lang

”Die beste Sache an unserem modernen Leben ist die Anästhesie. Definitiv.“ (Meg Ryan)

Meg Ryan, die Frau aus Hollywood mit dem zweifellos süßesten Lächeln, das die Welt je gesehen hat. Doch nicht nur darin ist die Amerikanerin gut, auch was ihre schauspielerischen Qualitäten anbelangt, konnte sie seit Anbeginn ihrer Karriere schon etliche Male punkten. Aber auch eine Meg Ryan hat einst ganz klein angefangen: Geboren wurde sie 1961 unter dem Namen Margaret Hyra. Als Tochter der Schauspiellehrerin Susan Jordan standen ihr schon bereits im Teenageralter viele Türen offen. Ihre Mutter verhalf ihr dazu, Mitglied in der Screen Actors Guild zu werden, wodurch die Amerikanerin erste Erfahrungen mit der Schauspielerei sammeln konnte. Damals war sie noch unter ihrem Geburtsnamen Meg Hyra bekannt. Erst später nahm sie den Namen ihrer Großmutter – Meg Ryan – als Künstlernamen an.

Nachdem Meg Ryan die High School abgeschlossen hatte, dachte sie allerdings noch nicht an eine Schauspielkarriere. Sie ging an die New York University um Kommunikationswissenschaften zu studieren. Die Finanzierung ihres Studiums führte sie dann aber doch zur Schauspielerei. Ihre erste Kinorolle ergatterte Ryan 1981, als sie in dem Drama „Die wilden Reichen“ eine der Nebenrollen übernahm. Ihren ersten größeren Part übernahm sie für das Fernsehen. 1982 wurde sie festes Mitglied der TV-Serie „As the World Turns“, in der sie bis 1984 über die amerikanischen Bildschirme flimmerte. Nach einigen weiteren Kino- und Fernsehauftritten, begann ihre Hollywoodkarriere ab 1986 langsam Form anzunehmen. In dem Actionkracher „Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel“ spielte Ryan erstmals neben waschechten Superstars wie Tom Cruise und Val Kilmer.

„Sicher, romantische Komödien sind mein Hauptgenre. Ich liebe romantische Komödien und ich hoffe, dass ich immer in welchen spielen darf. Ich fühle mich aber nicht auf diese Rolle festgelegt, denn ich mache noch viele andere Sachen. Ob diese auch gesehen werden oder nicht, ist noch mal eine ganz andere Frage.“
Nachdem Meg Ryan in den nächsten Jahren in einigen weiteren größeren Hollywoodproduktionen zu sehen war, unter anderem in „Gelobtes Land“, gelang ihr 1989 der Durchbruch. In der romantischen Komödie „Harry & Sally” überzeugte sie auf ganzer Linie und wurde zu einer gefeierten Schauspielerin. Für ihre Darstellung der Titelfigur Sally Albright wurde sie erstmals für den Golden Globe als Beste Schauspielerin in einer Komödie nominiert. Danach nahm ihre Glückssträhne bei der Rollenauswahl kein Ende mehr. In regelmäßigen Zeitabständen folgten weitere große Rollen, mit denen Meg Ryan von sich Reden machte. So wurde sie 1993 für ihre Rolle in der romantischen Komödie „Schlaflos in Seattle“ erneut für den Golden Globe nominiert, bekam für ihre Darstellung in „French Kiss“ (1995) nur positive Kritiken und hinterließ auch in „In Sachen Liebe“ (1997) einen überaus guten Eindruck. Zwischenzeitlich sahen wir die Amerikanerin aber auch in anderen Genres agieren. So übernahm sie 1996 beispielsweise die weibliche Hauptrolle in dem Actionstreifen „Mut zur Wahrheit“ neben Denzel Washington. Der wirklich große Wurf gelang ihr dennoch stets nur mit Darstellungen in romantischen Komödien, was sich 1998 auf ein Neues zeigte. Für „E-Mail für Dich“ wurde Meg Ryan zum dritten Mal für den Golden Globe als beste Schauspielerin nominiert.

2001 erlebten wir die Amerikanerin in „Kate & Leopold“ noch einmal mit Glanzleistungen in unseren Kinos, dann verabschiedete sie sich vorerst von der Leinwand. Zwar sahen wir Meg Ryan bis 2004 noch zwei Mal im Kino, doch „In the Cut“ und „Die Promoterin“ erbrachten der Mimin nur wenig Erfolg. Dann war sie weg – über drei Jahre. Sie selbst sagte einst in einem Interview: „Ich fühle mich jetzt glücklich und sehr frei.“ Ryan stand seit dem Teenageralter im Rampenlicht und brauchte erstmal etwas Zeit für sich. Die Rückkehr auf die Leinwand gestaltete sich für Ryan allerdings schwerer, als sie wahrscheinlich selbst vermutet hätte. Ab 2007 nahm sie wieder Rollenangebote an, konnte mit ihren Darstellungen jedoch nicht auf sich aufmerksam machen. 2008 kam mit „The Women“ erstmals ein Film in die Kinos, der den Namen Meg Ryan in der Presse wieder besonders hervorhob. Leider verlief ihr Comeback nicht ganz so erfolgreich, wie es sich die Schauspielerin vermutlich erhofft hatte: Für ihre Darstellung wurde sie, nicht gänzlich zu Unrecht, für die Goldene Himbeere nominiert.

"Bei der Trennung gibt jeder Ehemann zu, dass beide Seiten schuld sind: Ehefrau und Schwiegermutter."
Meg Ryan war von 1991 bis 2001 mit ihrem Schauspielkollegen Dennis Quaid verheiratet. Die beiden haben mit Jack Henry Quaid (*1992) einen Sohn.


Filmographie Meg Ryan

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1989: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Harry & Sally
1993: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Schlaflos in Seattle
1998: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: E-Mail für Dich