Justus von Dohnanyi

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Biographie

Justus von Dohnanyi © Delphi

Geboren am 2.12.1960 in Lübeck, Schleswig-Holstein, Deutschland Autor Melanie Frommholz

Beim Namen „von Dohnanyi“ klingelt es sicherlich bei vielen: Zu Recht, denn Justus von Dohnanyi ist der Sohn des Dirigenten Christoph von Dohnanyi und Neffe des ehemaligen Hamburger Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi. Aber der Spross der namhaften Familie ist längst auf seinem eigenen Gebiet erfolgreich. Nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellenden Künste in Hamburg verdiente sich Justus von Dohnanyi seine ersten Sporen am Theater. Er spielte am Stadttheater Frankfurt und gehörte zum Ensemble des Thalia Theaters in Hamburg. 1993 gab er mit dem TV-Film „Die Umarmung des Wolfes“ sein Fernsehdebüt. Es folgten zahlreiche Engagements für das Fernsehen bevor 1999 mit „Jakob der Lügner“ sein erster Film in die Kinos kam. Von Dohnanyi spielt hier gleich in einer internationalen Produktion an der Seite von Robin Williams und Alan Arkin. Es folgte ein Einsatz neben Pierce Brosnan in dem 007-Abenteuer „Die Welt ist nicht genug“. 2000 war der Mime in „Bonhoeffer - Die letzte Stufe“ zu sehen bevor er 2001 in „Das Experiment“ spielte. Für seine Darstellung des Strafvollzugsbeamter Berus erhielt er den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarrsteller.

In der jüngeren Vergangenheit war Justus von Dohnanyi vermehrt in Filmen mit politischen Themen zu sehen. So war er im Cast von „Der Stellvertreter“, spielte einen Gauleiter in „Napola - Elite für den Führer“ und war General in „Der Untergang“. 2005 wurde es mit „Vom Suchen und Finden der Liebe“ wieder romantischer. 2007 brachte uns der Schauspieler mit „Bis zum Ellenbogen“ seine erste Regiearbeit in die Kinos. Außerdem fungierte Justus von Dohnanyi bei dem Projekt als Produzent und Drehbuchautor. 2008 standen gleich drei Projekte auf dem Startplan des Schauspielers. So spielte er in "Hardcover", war in der Til Schweiger-Komödie "1 ½ Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde" dabei und spielte in der Thomas Mann-Verfilmung "Buddenbrooks". 2009 gehörte von Dohnanyi zum Cast von "Männerherzen" und 2010 war er unter anderem in dem neuen Film von Dani Levy „Das Leben ist zu lang“ zu sehen. Für September 2010 stand der Oskar Roehler-Film „Jud Süss - Film ohne Gewissen“ auf dem Startprogramm. Außerdem war der Mime in dem Drama "Der große Kater" zu sehen. 2011 spielte von Dohnanyi in dem TV-Zweiteiler "Hindenburg" und dem Kinofilm "Der ganz große Traum". Außerdem tauchte er auf beeindruckende Art und Weise für seine Episoden-Rolle „Tatort - Eine bessere Welt“ in menschliche Abgründe und gab den Psychopathen. Bei dem „Tatort" „Das Dorf" fürhte er das zweite Mal in seiner Karriere Regie. 2012 sahen wir Justus dann in dem Kinderfilm „Yoko".


Filmographie Justus von Dohnanyi