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Christoph Bach
Biographie
© Basis
| Geboren am | 10.1.1975 | in | unbekannt | Autor | Thomas Ays |
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„Ich will nicht so viel vorführen und zeigen. Ich glaube, dass man sonst den Zuschauer unterschätzt. Der Zuschauer arbeitet mit, wenn er einen Film sieht, er imaginiert viel, interpretiert alles Mögliche ganz von allein. Deshalb versuche ich als Schauspieler, nicht alles zu kommentieren. Ich nehme mich im Spiel so weit wie möglich zurück.“ sagte Christoph Bach der FAZ 2005 im Interview. Schlussendlich bringt er sich und seine großartigen, schauspielerischen Leistungen damit auf den Punkt. Überschriften, wie „Die deutsche Antwort auf Robert De Niro!“ darf man, auch wenn man solche Vergleiche hasst, gern als absolut wahr auffassen. Seine Schauspielkollegin Jule Böwe sagte übrigens über ihn jedes Mal, wenn sie seine Szenen auf dem Monitor gesehen habe: „Scheiße, sieht der gut aus.“
1975 geboren schaffte es Christoph Bach zu einem der hoffnungsvollsten deutschen Schauspieler seiner Generation zu werden - und das, obwohl er "erst" seit Ende der 90er Jahre im Geschäft ist.
Nach Schule und Zivildienst - und einigen Semestern Germanistik, Philosophie und Theater- Film- und Medienwissenschaften - schaffte es der Wunsch "Schauspieler werden" in dem jungen Christoph Bach vollends durchzubrechen. Um sich als Schauspieler ausbilden zu lassen, ging Bach an die Berliner Hochschule der Künste.
Seinen ersten Auftritt vor einer TV-Kamera hatte Christoph allerdings schon Ende der 90er Jahre – in der Christian Ulmen Show „Unter Ulmen“. „Stiller Sturm“ allerdings bezeichnete den ersten „ernstzunehmenden“ Auftritt.
2003 gab er mit „Narren“ sein Debüt im Kino. Für „Detroit“ wurde der junge Schauspieler dann mit dem Förderpreis Deutscher Film für den besten männlichen Hauptdarsteller ausgezeichnet. Ein Jahr später erhielt er für „Close“ großen Beifall und auch in „Katze im Sack“ wurde er umjubelt.
Nach „Weltverbesserungsmaßnahmen“ und dem TV-Film „Mein Mörder“ war er in „Zeppelin!“ und „Der die Tollkirsche ausgräbt“ an Bord. 2007 durften wir den talentierten Schauspieler in „Blindflug“ erneut bewundern. Hier konnte er in einer seiner beliebtesten Rollen erneut vollends überzeugen. 2009 war er in "66/67 - Fairplay war gestern" an Bord. Außerdem ist er regelmäßig im "Tatort" dabei. 2011 kam er in "Fenster zum Sommer" zu uns.
Christoph Bach kann etwas, was viele Schauspieler nicht können: Das Gesicht sprechen lassen, mit einer Melancholie und Überzeugungskraft spielen, das man als Zuschauer nicht mehr blinzeln möchte, aus Angst, man könne etwas verpassen. Auf solch einen Schauspieler dürfen wir wirklich stolz sein.
Filmographie Christoph Bach
- 1999: Auftrag Moabit (TV-Serie)
- 2000: Vaterland - Samstag Nachmittag
- 2001: Immer an der Wand lang
- 2001: Petit conte pour enfant majeur...
- 2001: Glasgow
- 2001: Stiller Sturm (TV)
- 2002: Flucht
- 2002: Schluss mit lustig! (TV)
- 2002: Einsatz in Hamburg - Die Rückkehr des Teufels (TV)
- 2003: Narren
- 2003: Detroit
- 2003: Tatort - Undercover (TV)
- 2003: SOKO Leipzig (TV-Serie)
- 2003: Donna Leon - Commissario Brunetti (TV)
- 2003: Echte Männer? (TV)
- 2003: Im Augenblick
- 2003: Tatort - Bienzle und der Taximord (TV)
- 2004: Sieben Himmel
- 2004: Tatort - Gefährliches Schweigen (TV)
- 2004: Close
- 2004: Katze im Sack
- 2005: Weiße Stille
- 2005: Mein Mörder (TV)
- 2005: Weltverbesserungsmaßnahmen
- 2006: Zeppelin!
- 2006: Donna Leon - Beweise, dass es böse ist (TV)
- 2006: Der die Tollkirsche ausgräbt
- 2006: Tatort - Revanche (TV)
- 2006: Selda (TV)
- 2006: Das Schneckenhaus (TV)
- 2007: Allein gegen die Angst (TV)
- 2007: Blindflug
- 2007: Hochzeit um jeden Preis (TV)
- 2007: 15 Minuten Wahrheit
- 2007: Prager Botschaft (TV)
- 2007: Hospital Bone Dance
- 2007: The Rise
- 2008: Finnischer Tango
- 2008: Tatort - Der oide Depp (TV)
- 2008: Tatort - Brandmal (TV)
- 2009: Schattenwelt
- 2009: Dutschke (TV)
- 2009: 66/67 - Fairplay war gestern
- 2009: Carlos - Der Schakal
- 2010: Das blaue Licht (TV)
- 2011: Das schlafende Mädchen
- 2011: Marie Brand und der Sündenfall (TV)
- 2011: Fenster zum Sommer
- 2012: Tatort - Kein Entkommen (TV)



