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| Geboren am | 0.0.1988 | in | Berlin, Deutschland | Autor | Kathrin Lang |
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„Ich wachse in einer sehr behüteten Patchwork-Familie auf und bin ein glücklicher Mensch.“ (Alice Dwyer)
Schon als Alice Dwyer sieben Jahre alt war, hatte sie nur ein Ziel vor Augen: sie wollte einmal eine große und berühmte Schauspielerin werden. Damals war ihre Mutter jedoch gegen diese Idee, was Alice als Neunjährige einfach überging, indem sie sich kurz entschlossen selbst bei einer Agentur bewarb. Natürlich haben ihre Eltern schnell davon erfahren, stimmten dem Kindheitstraum ihrer Tochter letztendlich jedoch zu. Ganze zwei Jahre begab sich Alice Dwyer danach von Casting zu Casting, bis sie 2000 endlich ihre erste Rolle ergattern konnte. In dem Drama „Anna Wunder“ übernahm sie die weibliche Hauptrolle und konnte damit auf ganzer Linie überzeugen.
„Ich finde der deutsche Film hat sich in den letzten Jahren wahnsinnig entwickelt. Ich hoffe er wird sich noch mehr entwickeln, weil besser werden kann er immer. Ich finde die momentane Entwicklung sehr aufregend und ich bin froh, dass ich in der jetzigen Zeit spielen kann.“
Als Alice dreizehn Jahre alt war, stand sie vor einer großen Herausforderung: In „Baby“ spielte sie ein fünfzehnjähriges Mädchen, das den Freund ihres Vaters verführt. Keine leichte Aufgabe für die noch junge und unerfahrene Mimin, die sie jedoch mit Bravour meisterte. Um anschließend nicht als „Lolita“ abgestempelt zu werden, lehnte die Deutsche vorerst etliche Rollen ab, die ihn diese Richtung gingen. Stattdessen übernahm sie eine Rolle in Hans-Christian Schmids „Lichter“, der 2003 den Deutschen Filmpreis in Silber gewann. Ein Jahr später, 2004, sahen wir Alice in dem Drama „Erbsen auf halb 6“ und 2005 übernahm sie die weibliche Hauptrolle in dem Drama „Das Lächeln der Tiefeseefische“. Noch im gleichen Jahr übernahm sie einen größeren Part in der Tragik-Komödie „Was ich von ihr weiß“ an der Seite von Julia Richter. 2007 waren ebenfalls mehrere Filme mit Alice Dwyer angekündigt. Unter anderem sahen wir sie auf dem Bildschirm in dem Drama "Meine böse Freundin" neben Anna Maria Mühe und im Kino neben August Diehl in dem Thriller "Freischwimmer". Ebenfalls ein erfolgreiches Jahr wurde 2008 für die talentierte Mimin. Neben einer Rolle in dem sehr schockierenden Thriller "Höhere Gewalt", sahen wir sie noch in dem Drama "Die Tränen meiner Mutter". Für beide Rollen erhielt Dwyer bei den Max Ophüls Filmfestspielen den Preis als beste Nachwuchsdarstellerin. Danach war die Nachwuchsschauspielerin kaum mehr aus dem Kino und den Bildschirmen wegzudenken. Regelmäßig übernahm sie in den vergangenen Jahren Rollen in einzelnen Folgen von bekannten Fernsehreihen wie „Ein Fall für zwei“, „Tatort“ oder „Der Alte“. Aber auch auf der Leinwand erblickte man immer wieder das Gesicht von Alice Dwyer. Unter anderem übernahm sie 2009 die weibliche Hauptrolle in Wolfgang Fischers intensivem Spielfilmdebüt „Was du nicht siehst“ an der Seite von Ludwig Trepte und Frederick Lau, war 2010 in Jesper Petzkes „Wie Matrosen“ dabei, agierte in der italienisch-französisch-deutschen Co-Produktion „Ein ruhiges Leben“ und ergatterte 2011 die Hauptrolle in dem Drama „Die verlorene Zeit“. Für 2012 waren weitere Filme mit der Deutschen angekündigt. Unter anderem wird Dwyer in "3 Zimmer/Küche/Bad" als Jessica zu sehen und in einer kleineren Rolle in "Puppe, Icke & der Dicke". 2013 stand eine Rolle in Marc Rothemunds "Heute bin ich blond" auf dem Programm.