Sascha Reimann

Ferris MC

Biographie

Sascha Reimann © Senator Film

Geboren am 2.10.1973 in Neuwied, Rheinlandpfalz, Deutschland Autor Kathrin Lang

Sascha Reimann, der eher unter seinem Künstlernamen Ferris MC bekannt ist, kommt eigentlich aus der Musikbranche. Dort war er seit Anfang der 90er Jahre bis März 2006 als Rapper tätig und feierte in diesem Gebiet auch große Erfolge.

Geboren wurde er 1973 in einem kleinen Städtchen in Rheinlandpfalz. Bereits als Kind war Reimann begeisterter Sänger und gab schon im Kindergarten seine ersten Gesangseinlagen zum Besten. Als der Rap langsam von Amerika nach Europa überschwappte, konnte er sich gleich für diese neue Musikrichtung begeistern und versuchte sich als einer der Ersten mit dem Sprechgesang. Noch während er die Schule besuchte und später eine Ausbildung als KFZ-Mechaniker begann, gründete er zusammen mit zwei Freunden die Gruppe „Freaks Association Bremen“ (F.A.B.), mit der er seine ersten Singles und Alben aufnahm und auch veröffentlichte. Kurz bevor F.A.B. davor stand von einem großen Plattenlabel übernommen zu werden, lösten sie sich 1997 jedoch auf. Grund dafür waren private Probleme unter den Freunden, die eine weitere Karrierelaufbahn unmöglich machten.

1998 zog Sascha Reimann nach Hamburg, wo er schnell Anschluss in der Musikbranche fand. Er freundete sich mit einigen anderen bekannten Rappern an und veröffentlichte seine ersten Singles als Einzelkünstler. In den folgenden Jahren gewann er zig Preise für seine Arbeit und wurde deutschlandweit gefeiert. Im März 2006 beendete Reimann seine Karriere als Rapper und veröffentlichte seine letzte Single „Düstere Legenden“ und ein Best-of Album mit dem gleichen Titel. „Ab jetzt sollen die Jungen zu Wort kommen und zeigen, was sie drauf haben“, lässt sich auf der offiziellen Ferris MC Homepage zu seinem Abschied aus der Branche nachlesen.

Beinahe parallel zu seinem Ausstieg aus der Musikbranche, übernahm er auch seine erste große Kinorolle. In dem deutschen Drama „Für den unbekannten Hund“ konnten wir ihn im Dezember 2007 in der männlichen Hauptrolle bewundern. Bereits 1994 und 2004 wagte er sich schon in die Filmbranche, übernahm damals jedoch nur sehr kleine Rollen. Sein nächster großer Leinwandauftritt folgte 2009, als Reimann in dem Abenteuerfilm "12 Meter ohne Kopf" eine Nebenrolle übernahm.


Filmographie Sascha Reimann