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Christian Slater

Christian Michael Leonard Slater

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Biographie

Christian Slater © 20th Century Fox Germany

Geboren am 18.8.1969 in New York, New York, USA Autor Melanie Frommholz

„Gutes Urteilsvermögen resultiert aus Erfahrungen. Manchmal jedoch entstehen Erfahrungen aus schlechtem Urteilsvermögen.“
Wir schreiben das Jahr 1986: Als Adson von Melk in „Der Name der Rose“ erobert an der Seite von Sean Connery ein neues Gesicht die Herzen der Zuschauer. Das Gesicht gehörte zu Christian Slater. Der Sohn der Casting-Agentin Mary Jo Slater und dem Theaterschauspieler Michael Hawkins hatte zu diesem Zeitpunkt zwar bereits knapp sechs Jahre Kameraerfahrung „auf dem Buckel“, saß in Sachen internationaler Durchbruch aber noch in den Startlöchern. Mit „Der Name der Rose“ kam der Wendepunkt. In der Folgezeit bewies der Schauspieler ein glückliches Händchen bei der Rollenauswahl. So wurde er für seine Darstellungen in den Filmen „Lethal Attraction“ (1989) und „Hart auf Sendung“ (1990) von den Kritikern in den höchsten Tönen gelobt und spätestens nach seiner Rolle als Will Scarlett in „Robin Hood – König der Diebe“ (1991) war auch das letzte weibliche Zuschauerherz erobert.

Doch leider machte der aufbrausende Jungstar Anfang der 90er Jahre nicht nur positive Schlagzeilen. So lieferte er sich eine rasante Verfolgungsjagd mit der Polizei, um einer Kontrolle zu entgehen. Seiner Karriere schadete diese Eskapade jedoch nicht. Als weitere Highlights folgten Filme wie „Kuffs – Ein Kerl zu Schießen“ (1992), „True Romance“ (1993), „Murder Murder in the First – Lebenslang Alcatraz“ (1995) oder „Operation: Broken Arrow“ (1996). Als Romantiker konnte er 1995 in der Liebesgeschichte „Das Rosenbett“ überzeugen.
1998 kam Christian Slater dann gleich mit drei Produktionen in unsere Kinos: „Hard Rain“, „Basils Liebe“ und „Very bad Things“. Erstmals war er auch als Produzent an seinen Filmen beteiligt. 1998 war auch das Jahr neuer Negativschlagzeilen aus Slaters Privatleben. So wurde er zu 90 Tagen Gefängnis verurteilt, da er sowohl seine Freundin als auch einen Polizisten tätlich angegriffen hatte.

Anfang des neuen Jahrtausends war der Schauspieler eher in kleineren Rollen zu sehen. So war er mit Filmen wie „Crime is King“ (2001), „Windtalkers“ (2002) oder „Mindhunters“ (2004) auf unseren Leinwänden vertreten. 2005 floppte der Horrorfilm „Alone in the Dark“. In "He Was a Quiet Man" war Slater 2007 wieder einmal in einer Hauptrolle zu sehen. Co-Stars bei diesem Projekt waren Elisha Cuthbert und William H. Macy. Für den Thriller „Love Lies Bleeding“ reichte es 2008 nur für eine DVD-Veröffentlichung. Von 2009 bis 2010 spielt der Mime in der Krimiserie „The Forgotten - Die Wahrheit stirbt nie“. Die Serie wurde jedoch nach einer Staffel abgesetzt. Für 2011 und 2012 hatte der Mime viele neue Projekte am Start. Streifen wie "Sacrifice - Tag der Abrechnung" und "Soldiers of Fortune" schaffte hierzulande jedoch nur den DVD-Start. Auch "Guns and Girls" ereilte dieses Schicksal. 2011 gedreht, kam der Film 2013 bei uns in die Verkaufsregale. "Shootout - Keine Gnade" hieß es dann ebenfalls 2013. Der Action-Film mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle erhielt jedoch einen Kinostart.

Von 2000 bis 2006 war Christian Slater mit Ryan Haddon verheiratet. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder.


Filmographie Christian Slater