Will Smith

Willard Christopher Smith Jr.

Biographie

Will Smith © 20th Century Fox

Geboren am 25.9.1968 in Philadelphia, Pennsylvania, USA Autor Thomas Ays

„Als ich anfing Filme zu drehen, sagte ich ‚Ich will der größte Filmstar der Welt werden!’ Die größten Filmstars drehen die größten Filme, also habe ich mir mal die Top-10-Filme aller Zeiten angesehen. Das waren alles Special-Effects-Filme. Also: ‚Independence Day“, ein Kinderspiel. ‚Men in Black’, ein Kinderspiel. ‚I, Robot’, ein Kinderspiel.“
Willard Christopher Smith Jr. schloss die Philly's legendary Overbrook High School erfolgreich ab und besuchte außerdem das Julia Reynolds Masterman Laboratory und die Demonstration School in Philadelphia. Der Wunsch, Schauspieler zu werden, andere zum Lachen zu bringen, war bei dem Multitalent schon sehr früh spürbar.

“Ich arbeitete so hart für meine Rolle in ‚Der Prinz von Bel Air’. Ich konnte das ganze Script auswendig und sprach jeden Dialog, der gesprochen wurde, synchron mit. Wenn ich heute diese Szenen sehe, ist das nur abscheulich. Meine Leistungen waren grauenhaft!“ Mit 20 Jahren ein Millionär.
Berühmt wurde Will Smith national, als auch international, bereits 1990 als er in der TV Serie "Der Prinz von Bel Air" auf sich aufmerksam machen konnte. Unglaubliche 6 Staffeln lang konnte Smith sein Publikum mit der Sitcom zum Lachen bringen.
Parallel zu „Der Prinz von Bel Air“ drehte Will Smith seine ersten Kinofilme: "Das Leben ein Sechserpack" und vor allem "Made in America" wurden wegen Kult-Komikerin Whoopi Goldberg zum Erfolg. 1995 folgte "Bad Boys - Harte Jungs" an der Seite von Martin Lawrence. Mit dieser Rolle schaffte es der sympathische Superstar wohl den endgültigen Durchbruch im Kino. Die beiden Schauspieler waren aber auch ein herausragend gutes Paar.
1996 weitete er seinen Ruhm mit dem Roland-Emmerich-Streifen "Independence Day" weiter aus und sorgte für lange Kinoschlangen an unseren Kinos. Will Smith war auf dem Weg, ein Superstar zu werden. Die Erfolge von "Men In Black" und "Der Staatsfeind Nr. 1" waren da logische Konsequenzen.

Lieber nicht Neo…
1999 war er, neben Kevin Kline, in dem Flop "Wild Wild West" zu sehen. Später sagte Will in Interviews, dass er diesen Film am allermeisten bereue, schließlich hat er für „Wild Wild West“ die Rolle des Neo in „Matrix“ abgelehnt. Darüber darf man gar nicht weiter nachdenken.
Ein Jahr später war er neben Matt Damon in einer ganz andere Rolle zu sehen. Gänzlich unlaut begeisterte er in einer kleinen Nebenrolle in dem Drama "Die Legende von Bagger Vance" und zeigte, dass er es auch anders kann.
2002 dann ein weiterer Karrierehöhepunkt: Für seine Rolle in "Ali" wurde Will für einen OSCAR als Bester Hauptdarsteller nominiert und damit der erste Hip-Hop-Künstler, der je für diese Auszeichnung vorgeschlagen wurde. Außerdem bekam er den MTV Movie Award als Best Male Performance für diese Rolle. Ebenfalls 2002 folgte dann die Fortsetzung von "MIB" "Men in Black 2". 2003 kam dann endlich - nach 8 langen Jahren - der 2. Teil des Action-Krachers "Bad Boys": "Bad Boys II" in die Kinos und begeisterte erneut die Fans des Gespanns Lawrence/Smith.
2004, nach einem sehr langes Jahr ohne Will Smith auf der Leinwand, kehrte er mit dem Science-Fiction-Action-Blockbuster "I, Robot" in unsere Kinos zurück. Natürlich wurde auch dieser Streifen sensationell erfolgreich und beglückte wieder jede Menge Menschen auf dem Planeten.
Wer nun denkt, dass sich Mr. Smith nur in Actionfilmen gut in Szene setzen kann, denkt falsch. Bereits 2005 stand mit "Hitch - Der Date-Doktor" eine Komödie, die wieder einmal herausragend erfolgreich bei uns lief, auf dem Programm und Anfang 2007 kehrte er, erneut erfolgreich, mit dem Drama "Das Streben nach Glück" in unsere Kinos zurück.
Anfang 2008 dann der Rückfall: Der apokalyptische "I am Legend" war mehr in der Thriller/Horror-Ecke zu finden, als in der des Dramas. Im Juli des gleichen Jahres kam dann die Superhelden-Komödie „Hancock“ in die internationalen Kinos. Anfang 2009 folgte das Drama „Sieben Leben“.

„Ich glaube, das wenn eine Frau und ein Mann eine Familie werden, dann ist das die reinste Form von Glück, die wir erwarten können.
Auch fernab der Leinwand macht Will Smith eine gute Figur: Seine Platten als Rapper verkauften sich schon immer gut. Als "Fresh Prince" heimste er und sein Kollege "DJ Jazzy Jeff" den Grammy für den Song "Summertime" ein. Auch Filmsongs wie für "MIB" und "MIB 2" wurden große Hits.
Privat scheint ebenfalls alles in bester Ordnung zu sein: Will, der im Übrigen fließend spanisch spricht, ist seit 1997 mit der süßen Schauspielerin Jada Pinkett verheiratet, die er am Set zu „Der Prinz von Bel Air“ kennen lernte. Sie hatte gerade das Casting für die Rolle von Wills Freundin an Nia Long verloren. Privat hat es dann aber funktioniert. Mit der überzeugenden Schauspielerin hat der Superstar 2 Kinder: Jaden Christopher Syre (*1998) und Willow Camille Reign (*2000). Aus erster Ehe hat Will einen Sohn, der 1992 geboren wurde: Willard.


Filmographie Will Smith

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
2001: Bester Schauspieler - Drama: Ali
2006: Bester Schauspieler - Drama: Das Streben nach Glück

OSCAR Nominierungen:
2001: Bester Hauptdarsteller: Ali
2006: Bester Hauptdarsteller: Das Streben nach Glück