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John Candy †

John Franklin Candy

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Biographie

John Candy © 20th Century Fox

Geboren am
Gestorben am:
31.10.1950
04.03.1994
in Toronto, Ontario, Kanada
Durango, Mexiko
Autor Thomas Ays

Auch John Candy gehörte zu jenen Schauspielern, die eigentlich gar keine werden wollten. John, geboren in Kanada als John Franklin Candy, verlor seinen Vater, als er 5 Jahre alt war. Dieser wurde nur 35 Jahre alt und starb an einem Herzinfarkt.
Nach der Schule begann John zunächst ein Journalistik-Studium. Wie das immer so ist, wurde er von Freunden und Bekannten dazu ermutigt, doch auch mal eine Bühne zu besuchen, schließlich war der Kerl unheimlich komisch. Und so schlug das Schicksal zu. Von der Bühne, übers Fernsehen hin ins Kino. Mit der TV-Serie „Second City TV“ konnte er große Erfolge feiern und sich schon einmal Emmy-Nominierungen mit seiner Truppe sichern.
Eine dankbare Nebenrolle konnte John 1979 ergattern, als er neben Dan Aykroyd und John Belushi in „Blues Brothers“ zu sehen war. Es folgte ein größerer Part in „Ich glaub' mich knutscht ein Elch!“, neben Bill Murray. 1981 stellte John Candy sein komödiantisches Talent auch in der beliebten TV-Serie „Saturday Night Live“ unter Beweis. 1984 war er neben Tom Hanks und Daryl Hannah in „Splash - Jungfrau am Haken“, 1986 in „Der kleine Horrorladen“ zu sehen. Seine Fans werden wohl scharenweise in die Kinos gerannt sein, als John Candy auch in Mel Brooks’s „Spaceballs“ an Bord war. Sein Auftritt war auch mehr als sehenswert: „Halb Mensch, halb Köter!“, sei an dieser Stelle nur gesagt.
Die Bekanntschaft, die John Candy dann Mitte der 80er Jahre machte, war mehr als förderlich für seine Karriere. Regisseur, Produzent und Drehbuchautor John Hughes besetzte ihn für viele seiner Filme, u.a. in „Ein Ticket für zwei“ und in „Allein mit Onkel Buck“, in dem Candy die Hauptrolle spielte. Ebenfalls nennenswerte Auftritte hatte Candy in „Ferien zu Dritt“ und der Familienkomödie „Kevin - Allein zu Haus“. Da ging die ernsthafte Rolle, die er in „JFK – Tatort Dallas“ spielte schon fast unter.
Viele, die sich über den rundlichen Comedian köstlich amüsierten, wurde wohl erst 1994 schmerzlich bewusst, welche Auswirkungen die stattlichen 300 Pfund auf die Gesundheit des Schauspielers hatten. Am Set zu „Wagons East“ brach John Candy 1994 unter der brütenden Hitze plötzlich zusammen. Den Herzinfarkt, der anschließend festgestellt wurde, überlebte der beliebte Komiker schließlich nicht. Ein schwarzer Tag für seine Familie und Fans. Candy hinterließ seine Frau Rosemary Margaret Hobor und die zwei gemeinsamen Kinder, Jennifer (*1980) und Christopher (*1984).


Filmographie John Candy

  • 1970: Herkules in New York (ungenannt)
  • 1972: Cucumber (TV-Serie)
  • 1972: Dr. Simon Locke (TV-Serie)
  • 1972: The David Steinberg Show (TV-Serie)
  • 1973: College-Liebe (ungenannt)
  • 1974: The ABC Afternoon Playbreak (TV-Serie)
  • 1974: Dr. Zonk and the Zunkins (TV-Serie)
  • 1975: It Seemed Like a Good Idea at the Time
  • 1975: Coming Up Rosie (TV-Serie)
  • 1976: Tunnel Vision
  • 1976: The Clown Murders
  • 1976: Second City TV (TV-Serie) (auch Drehbuch)
  • 1976: Find the Lady
  • 1977: King of Kensington (TV-Serie)
  • 1978: Dein Partner ist der Tod
  • 1979: Lost and Found
  • 1980: 1941 - Wo bitte geht's nach Hollywood?
  • 1980: Double Negative
  • 1980: The Courage of Kavik, the Wolf Dog (TV)
  • 1980: Blues Brothers
  • 1981: Tales of the Klondike (TV-Serie)
  • 1981: Ich glaub' mich knutscht ein Elch!
  • 1981: Heavy Metal (nur Stimme)
  • 1981: SCTV Network 90 (TV-Serie) (auch Drehbuch)
  • 1981: Saturday Night Live (TV-Serie)
  • 1983: Die schrillen Vier auf Achse
  • 1983: Going Berserk
  • 1983: SCTV Channel (TV-Serie)
  • 1984: The New Show (TV-Serie)
  • 1984: Splash - Jungfrau am Haken
  • 1985: Martin Short: Concert for the North Americas (TV)
  • 1985: The Canadian Conspiracy (TV)
  • 1985: The Last Polka (TV) (auch Produzent, Drehbuch)
  • 1985: Zum Teufel mit den Kohlen
  • 1985: Bibos abenteuerliche Flucht
  • 1985: Ein total verrückter Sommer
  • 1985: Volunteers
  • 1986: Zwei unter Volldampf
  • 1986: Der kleine Horrorladen
  • 1987: Really Weird Tales (TV)
  • 1987: Spaceballs
  • 1987: Ein Ticket für zwei
  • 1988: She's Having a Baby
  • 1988: Ferien zu Dritt
  • 1988: Hot to Trot (nur Stimme)
  • 1989: The Rocket Boy
  • 1989: Who's Harry Crumb? (auch Produzent)
  • 1989: Camp Candy (nur Produzent)
  • 1989: Cannonball-Fieber - Auf dem Highway geht's erst richtig los
  • 1989: Allein mit Onkel Buck
  • 1990: Masters of Menace
  • 1990: The Dave Thomas Comedy Show (TV-Serie)
  • 1990: Kevin - Allein zu Haus
  • 1991: Bernard & Bianca im Känguruhland
  • (nur Stimme)
  • 1991: Valkenvenia - Die wunderbare Welt des Wahnsinns
  • 1991: Career Opportunities (ungenannt)
  • 1991: Mama, ich und wir zwei
  • 1991: Des Wahnsinns fette Beute
  • 1991: JFK - Tatort Dallas
  • 1992: Once Upon a Crime...
  • 1992: Boris and Natasha
  • 1993: Der Durchstarter
  • 1993: Cool Runnings
  • 1994: Lieber Alaska als diese Frau (auch Produzent)
  • 1994: Wagons East
  • 1995: Unsere feindlichen Nachbarn