Tatum O'Neal

Tatum Beatrice O'Neal

Biographie

Tatum O'Neal © unbekannt

Geboren am 5.11.1963 in Los Angeles, Kalifornien, USA Autor Melanie Frommholz

Tatum O'Neal: ein ehemaliger Kinderstar, der nach wie vor um den Anschluss in der Karriere kämpft. Mit zehn Jahren gewann Tatum 1973 den Oscar als beste Nebendarstellerin für „Paper Moon“ und war damit die jüngst Preisträgerin überhaupt. Es folgten ein atemloses Jet-Set-Leben und der Aufstieg an die Spitze der Kinderstars Hollywood. Bis Mitte der 80er Jahre drehte Tatum O'Neal recht erfolgreich. Filme, wie „Die Bären sind los“ oder „Kleine Biester“ stammen aus dieser Zeit. Doch wie so viele Kinderstars verkraftete auch Tatum O’Neal den Erfolg nicht. Sex und Drogen bereits im Teeniesalter, so beschrieb sie es zumindest in ihrer 2004 erschienen Biographie „Und mein Leben beginnt jetzt“. Ihre Tablettensucht soll sie jahrelang begleitet haben. 1986 heiratete Tatum O’Neal den erfolgreichen Tennisspieler John McEnroe. Drei Kinder und sechs Jahre später folgte 1992 die Scheidung.

2004 läutete die Schauspielerin mit der Veröffentlichung ihrer Autobiographie „Und das Leben beginnt jetzt“ ihr Comeback ein und rechnet mit dem Vater, der sie immer vernachlässigt habe, und dem kalten Ehemann ab. Auch von feuchten Küssen mit einem jungen Michael Jackson ist hier zu lesen. Ab 2002 drehte Tatum O’Neal wieder und versuchte vornehmlich über TV-Projekte an die alten Erfolge anzuknüpfen. Episodenrollen in Serien wie „Sex and the City“ oder „"Criminal Intent - Verbrechen im Visier“ waren jedoch nicht der Rede wert. Seit 2005 ist die Mimin in der Erfolgsserie „Rescue Me“ als Maggie Gavin dabei. 2006 war sie zudem in der TV-Serie „Wicked Wicked Games“ für 51 Folgen in der Hauptrolle der Blythe Hunter zu sehen. 2010 erschien das Drama „The Runaways“ auf dem deutschen DVD-Markt. Hier waren jedoch Kristen Stewart und Dakota Fanning die Stars. Weitere Projekte sind angekündigt, jedoch scheint der große Wurf nicht dabei zu sein.


Filmographie Tatum O'Neal

  • 1973: Paper Moon
  • 1976: Die Bären sind los
  • 1976: Nickelodeon
  • 1978: Alles Glück dieser Erde
  • 1980: 2 Herzen voller Liebe
  • 1980: Kleine Biester
  • 1981: Prisoners
  • 1984: Faerie Tale Theatre (TV-Serie)
  • 1985: Certain Fury
  • 1989: CBS Schoolbreak Special (TV)
  • 1992: Little Noises
  • 1993: Eine Frau auf der Flucht - Die Lawrencia Bembenek Story (TV)
  • 1996: Basquiat
  • 2002: The Scoundrel's Wife
  • 2003: The Technical Writer
  • 2003: Sex and the City (TV-Serie) - Staffel 6
  • 2004: Meine wilden Töchter (TV-Serie)
  • 2004: Criminal Intent - Verbrechen im Visier (TV-Serie)
  • 2005: Rescue Me (TV-Serie)
  • 2006: My Brother
  • 2006: Wicked Wicked Games (TV-Serie)
  • 2008: Sexy Biester in der High School (TV)
  • 2009: Saving Grace B. Jones
  • 2010: The Runaways
  • 2010: Last Will
  • 2010: Sweet Lorraine
  • 2010: Mr. Sophistication

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1973: Beste Schauspielerin - Musical/Comedy:Paper Moon

Gewonnene Golden Globes:
1973: Beste Newcomerin:Paper Moon

Gewonnene OSCARS:
1973: Beste Nebendarstellerin:Paper Moon