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Hilary Swank
Hilary Ann Swank
Biographie
© Kinowelt
| Geboren am | 30.7.1974 | in | Lincoln, Nebraska, USA | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
„Du musst für Deine Kunstfertigkeit lernen und an ihr arbeiten. Wenn Du nicht vorbereitet bist, wenn das eine Traumvorsprechen kommt, wirst Du diese Chance nicht bekommen. Für mich bedeutet Erfolg, wenn Chance und Vorbereitung sich treffen.“
Vom “Next Karate Kid“ zur gefeierten OSCAR-Preisträgerin – Hilary Swank erreichte früh, wovon andere ein Leben lang träumen. Durch eine vielseitige Rollenauswahl konnten wir die Schauspielerin schon in den unterschiedlichsten Genres bewundern, doch zur absoluten Bestform läuft die Amerikanerin im Genre Drama auf.
Als Hilary Swank im zarten Alter von neun Jahren als Mogli in "Das Dschungelbuch" ihr Theaterdebüt gab, ahnte sie sicher noch nicht, dass ihr einmal die Ehre eines oder mehrerer Academy Awards zuteil werden würde. Hilarys Jugend wurde von zwei Themen beherrscht: Der Schauspielerei und dem Sport. Nach jener Rolle als Mogli war sie regelmäßig im Theater ihrer Heimatstadt und in Schulaufführungen zu sehen. Aber auch sportlich ging es rund. So nahm sie an zahlreichen Wettbewerben, wie der Jugendolympiade im Schwimmen und Turnen teil. 1990 zog die damals 16jährige Hilary mit ihrer Mutter nach L.A., um sich professionell der Schauspielerei zu widmen. Mit „Karate Kid IV – Die nächste Generation“ machte sie 1994 erstmals ein breites Kinopublikum auf sich aufmerksam. Die Rolle brachte Hilary weitere Angebote, zunächst hauptsächlich für TV-Produktionen. Ende der 90er sind hier zum Beispiel „Beverly Hills 90210" oder "Leaving L.A." zu nennen.
Der endgültige Durchbruch gelang Hilary Swank 1999 mit dem Drama "Boys Don't Cry". Die Rolle eines Mannes im Frauenkörper brachte ihr neben einem Golden Globe auch ihren ersten OSCAR als beste Hauptdarstellerin ein. Von da an lief es für die junge Amerikanerin auch im Bereich Kino glänzend. Filme wie der Thriller „Insomnia – Schlaflos“ an der Seite von Al Pacino oder 2003 der Action-Film "The Core - Der innere Kern" folgten und zeigte eine Hilary Swank, die sich auch im Actionbereich pudelwohl fühlte. 2005 bekam Hilary erneut den Golden Globe als "Beste Hauptdarstellerin in einem Drama" für den Clint Eastwood Streifen "Million Dollar Baby". Wieder ein Vorbote des OSCARs! Für ihre überzeugende und bewegende Darstellung der jungen Boxerin Maggie Fitzgerald konnte sie ihren zweiten Goldjungen mit nach Hause nehmen. Hilary wurde damit die drittjüngste Schauspielerin, die bereits zwei OSCARS als beste Schauspielerin ihr Eigen nennen durfte. 2006 war die hübsche Amerikanerin mit "Black Dahlia" bei uns am Start. Der Film floppte jedoch trotz Starbesetzung an den Kinokassen.
2007 kam Hilary Swank mit zwei neuen aber gänzlich unterschiedlichen Filmen in unsere Kinos. Zum einen sahen wir sie in dem Drama "Freedom Writers", zum anderen spielte sie in dem Horror-Thriller "The Reaping - Die Boten der Apokalypse". 2008 wurde es bei Frau Swank romantisch. In der Bestseller-Verfilmung "P.S. Ich liebe Dich" überzeugte sie auf ganzer Linie als trauernde Witwe auf dem Weg zurück ins Leben, auch wenn die Fans der Buchvorlage von Cecelia Ahern mit der Umsetzung nicht ganz glücklich waren. Mit dem Biopic "Amelia" kehrte die Amerikanerin 2010 nach einer kleinen Leinwandpause zurück in unsere Kinos. Als Flugpionierin und Frauenrechtlerin Amelia Earhart kämpfte sie hier für ihren Platz in einer Männerdomäne. Mit „Betty Anne Waters“ startete 2011 ein weiteres Biopic. Der Thriller „The Resident“, den Swank 2010 drehte, schaffte es bei uns 2011 nur auf den DVD-Markt. Zum Jahresausklang war sie dann in „Happy New Year" auch wieder im Kino zu sehen.
Hilary Swank war von September 1997 bis November 2007 mit dem TV-Star Chad Lowe verheiratet.
Filmographie Hilary Swank
- 1990: ABC TGIF (TV-Serie)
- 1990: Bigfoot und die Hendersons (TV-Serie)
- 1990: Daddy schafft uns alle (TV-Sereie)
- 1991: Unser lautes Heim (TV-Serie)
- 1992: Buffy, der Vampirkiller
- 1992: Camp Wilder (TV-Serie)
- 1994: Opfer seiner Wut (TV)
- 1994: Karate Kid IV - Die nächste Generation
- 1995: Quiet Days in Hollywood
- 1996: Terror in der Familie - Eine Tochter läuft Amok (TV)
- 1996: Manchmal kommen sie wieder 2
- 1996: Kounterfeit
- 1997: Beverly Hilly, 90210 (TV-Serie)
- 1997: Schwarze Messen auf dem Kampus (TV)
- 1997: Leaving L.A (TV-Serie)
- 1997: Mord ohne Erinnerung (TV)
- 1998: Der Baumflüsterer
- 1999: Boys don't cry
- 2000: The Audition
- 2000: The Gift - Die dunkle Gabe
- 2001: Das Halsband der Königin
- 2002: Insomnia - Schlaflos
- 2002: The Space Between
- 2003: The Core - Der innere Kern
- 2004: Alice Paul - Der Weg ins Licht(TV)
- 2004: Red Dust - Die Wahrheit führt in die Freiheit
- 2005: Million Dollar Baby
- 2005: 11:14 - elevenfourteen
- (auch Ex.Produzentin)
- 2005: Celebrity Charades (TV-Serie) (nur Ex-Produzentin)
- 2006: Black Dahlia
- 2006: Beautiful Ohio (nur Produzentin)
- 2007: Freedom Writers
- (auch Ex.Produzentin)
- 2007: The Reaping - Die Boten der Apokalypse
- 2008: P.S. Ich liebe dich
- 2008: Birds of America
- 2010: Amelia
- (auch Ex.Produzentin)
- 2011: The Resident
- (auch Ex.Produzentin)
- 2011: Betty Anne Waters
- (auch Ex.Produzentin)
- 2011: Choose You (nur Ex.Produzentin)
- 2011: Fremd Fischen
- (nur Produzentin)
- 2011: Happy New Year
Filmpreise
Gewonnene Golden Globes:
1999: Beste Schauspielerin - Drama: Boys don't cry
2004: Beste Schauspielerin - Drama: Million Dollar Baby
Gewonnene OSCARs:
1999: Beste Hauptdarstellerin: Boys don't cry
2004: Beste Hauptdarstellerin: Million Dollar Baby



