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Jean Dujardin
Biographie
© Alamode Film
| Geboren am | 19.6.1972 | in | Paris, Frankreich | Autor | Kathrin Lang |
|---|
„Jeder Schauspieler träumt davon, zumindest einmal in seiner Karriere einen Geheimagenten zu spielen." (Jean Dujardin)
Dass ausgerechnet der französische Erfolgskomiker Jean Dujardin eine solche Aussage trifft ist verwunderlich. Im Genre der Komödie groß geworden, hat Dujardin seinen enormen Erfolg hauptsächlich seinem Humor zu verdanken. Zwischen 1997 und 1998 war er dreimaliger Sieger des Komikerpreises der Sendung „Graines de stars“ und verhalf seiner Schauspielkarriere damit zum Startschuss. Bis heute ist er dem lustigen Genre treu geblieben und kann seine größten Erfolge auch als Spaßvogel verzeichnen.
Angefangen hat die Karriere von Jean Dujardin in den frühen 90er Jahren, als er auf Bühnen zahlreicher Kabarette auftrat und sein Publikum dort wunderbar zu unterhalten wusste. Schon früh wurde klar, dass der Franzose eine große Karriere als Komiker vor sich hatte und so kam es nicht überraschend, als er eines Tages fürs Fernsehen entdeckt wurde. Ab 1999 wurde er über die Flimmerkiste einem breiten Publikum bekannt, als er an der Seite seiner Lebensgefährtin Alexandra Lamy in der TV-Show „Un gars, une fille“ für einen Brüller nach dem anderen sorgte. Die Sendung wurde ganze vier Jahre ausgestrahlt und lockte Abend für Abend über fünf Millionen Zuschauer vor den Fernseher.
Nachdem er im Fernsehen einschlug wie eine Bombe, dauerte es natürlich nicht lange bis auch das Kino auf Dujardin aufmerksam wurde. Nachdem er 2002 in dem Kurzfilm „À l'abri des regards indiscrets“ und in der Komödie „Ah! Si j'étais riche" jeweils nur Nebenrollen übernahm, ergatterte er 2003 seine erste Hauptrolle in der Komödie „Bienvenue chez les Rozes“. Danach ging es in Sachen Kinokarriere stetig aufwärts. Jährlicher übernahm der gebürtige Pariser mehrere große Kinorollen und gilt in seinem Heimatland daher heute als etablierter und gerngesehener Schauspieler.
Zu seinen neueren Filmen zählen die Romanverfilmung „39,90“ und die Krimi-Komödie „Cash“, in der Dujardin neben Jean Reno in den französischen Lichtspielhäusern zu sehen war. Im Sommer 2011 kehrte er mit einer Rolle in der französischen Komödie "Kleine wahre Lügen" in unsere Kinos zurück. 2012 machte Dujardin im großen Stil auf sich aufmerksam, als er in der männlichen Hauptrolle in "The Artist" auf unsere Leinwände kam. Für seine Darstellung des George Valentin gewann er den Golden Globe und wurde kurze Zeit auch prompt für den OSCAR nominiert.
Filmographie Jean Dujardin
- 1998: Farce attaque (TV-Serie) (auch Drehbuch)
- 1999: Un gars, une fille (TV-Serie) (auch Drehbuch)
- 2002: À l'abri des regards indiscrets
- 2002: Ah! Si j'étais riche
- 2003: Bienvenue chez les Rozes
- 2003: Toutes les filles sont folles
- 2004: Cash Truck
- 2004: Eine französische Hochzeit
- 2004: Les Dalton
- 2004: Rien de grave
- 2005: Cool Waves - Brice de Nice (auch Drehbuch)
- 2005: Il ne faut jurer... de rien!
- 2005: L´ Amour aux trousses
- 2005: La Vie de Michel Muller est plus belle que la vôtre
- 2007: Cherche fiancé tous frais payés
- 2007: Counter Investigation - Kein Mord bleibt ungesühnt
- 2007: Deux sur la balançoire (TV)
- 2007: Hellphone
- 2007: 39,90
- 2008: Ca$h - Abgerechnet wird zum Schluss
- 2009: Lucky Luke
- 2009: OSS 117 - Er selbst ist sich genug
- 2009: Ein Mann und sein Hund
- 2010: Le bruit des glaçons
- 2010: Un balcon sur la mer
- 2011: Touch of Evil
- 2011: Kleine wahre Lügen
- 2012: The Artist
Filmpreise
Gewonnene Golden Globes:
2011: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: The Artist
OSCAR Nominierungen:
2011: Bester Hauptdarsteller: The Artist


