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Charlize Theron
Biographie
© Concorde Film
| Geboren am | 7.8.1975 | in | Benoni, Südafrika | Autor | Thomas Ays |
|---|
„Ich habe ein sehr einfaches Leben. Ich muss keine riesengroßen Filme machen. Ich habe keine Yacht und kein Flugzeug. Solange ich mir dieses Leben erhalten kann, was schön pflegeleicht und einfach ist, je weniger muss ich mir über Überflüssiges Gedanken machen. Ich muss keinen Job annehmen, um eine Hypothek eines Hauses abzubezahlen, das ich mir eigentlich gar nicht leisten kann.“
Charlize Theron ist der beste Beweis dafür, dass man es auch anders machen kann (immer vorausgesetzt, die Geschichten stimmen so, wie man sie hört). Angeblich verdankt sie ihre Karriere nämlich einem Wutanfall: Sie stand in einer Bank in L.A. und schimpfte mit einem Bankangestellten. Der weigerte sich, ihr einen Scheck auszuzahlen, weil sie kein Konto bei dieser Bank besaß. In ihrer Aufregung gestikulierte sie lustig mit den Armen und bekam einen roten Kopf. Diese Vorstellung beeindruckte einen zufällig anwesenden Hollywoodagenten dermaßen, dass er sie umgehend unter Vertrag nahm. Sounds like a Hollywood Story.
Die Tochter eines Franzosen und einer Deutschen wuchs in Südafrika, nahe Johannesburg, auf. Als sie 15 war, erschoss ihre Mutter ihren Vater aus Notwehr - ein schlimmes Kindheitstrauma. Doch sie fing sich wieder: Charlize stand schon in jungen Jahren auf der Bühne - nämlich im Ballett. Sie hatte solchen Spaß daran, dass sie beschloss ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Nachdem sie einen lokalen Schönheitswettbewerb gewann, entschied sie sich jedoch nach Italien zu gehen und zu modeln. Schnell war klar, dass dieser Beruf nichts für sie ist, trotz dem sie erfolgreich arbeiten konnte. Sie beschloss sich wieder dem Tanzen zuzuwenden. Nach Stücken wie "Schwanensee" und "Der Nussknacker", die sie beide in New York tanzte, zog sie sich eine Knieverletzung zu, womit das das Thema Tanzen erst einmal vorbei war. Auf Anraten ihrer Mutter ging sie nach L.A., um sich der Schauspielerei zu widmen.
Ihren ersten, größeren Leinwandauftritt hatte sie 1996 in "Zwei Tage in L.A.". 1997 folgte "Im Auftrag des Teufels" neben Keanu Reeves und Al Pacino. Sie überzeugte auf ganzer Linie, so kamen danach "Gottes Werk und Teufels Beitrag" und "Die Legende von Bagger Vance" neben Will Smith und Matt Damon. "Men of Honor" neben Robert DeNiro und Cuba Gooding Jr. knüpfte an den Erfolg an und bald war klar: Charlize Theron gehört auf die Leinwand. Drei Filme folgten: "Im Bann des Jade Skorpions", "24 Stunden Angst" neben Kevin Bacon und "Waking Up in Reno".
2004 fing extrem gut an für Charlize Theron. Zu erst einen Golden Globe als Beste Hauptdarstellerin für "Monster" und dann auch noch den OSCAR als Beste Hauptdarstellerin – was für ein Erfolg! Anfang 2006 war sie in der Comicverfilmung "Aeon Flux" zu sehen. Für ihre Rolle in "Kaltes Land" erhielt sie erneut eine OSCAR Nominierung im Fach Beste Hauptdarstellerin. Nachdem sie uns Anfang 2008 im Militärdrama "Im Tal von Elah" grandios überzeugte, konnten wir uns im Sommer 2008 auf die Superheldenkomödie "Hancock" freuen. 2010 kam sie neben Viggo Mortensen in "The Road" in unsere Kinos. Ein Jahr später folgte "Auf brennender Erde" mit Kim Basinger an ihrer Seite. Sie fungierte hier auch als ausführende Produzentin. Für ihren Part in "Young Adult" erhielt Theron Anfang 2012 eine Nominierung als beste Schauspielerin bei den Golden Globes. Der Film startete bei uns im Februar. Weitere Filme mit der schönen Charlize sind in Vorbereitung.
„Ich sehe mich selbst als ein sehr sexuelles Wesen. Ich muss das benutzen. Ich habe keine Wahl. Ich mag es. Ich wuchs nicht mit einer Mutter auf, die mir sagte, dass das, was ich unter meiner Kleidung trage, schlecht oder teuflisch ist.“
Filmographie Charlize Theron
- 1995: Kinder des Zorns 3 (ungenannt)
- 1996: 2 Tage in L.A.
- 1996: That Thing You Do!
- 1997: Hollywood Undercover (TV)
- 1997: Noch dümmer
- 1997: Im Auftrag des Teufels
- 1998: Mein großer Freund Joe
- 1998: Celebrity
- 1999: The Astronauts Wife
- 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag
- 2000: Reindeer Games
- 2000: The Yards - Im Hinterhof der Macht
- 2000: Men of Honor
- 2000: Die Legende von Bagger Vance
- 2001: Sweet November
- 2001: 15 Minutes - 15 Minuten Ruhm
- 2001: Im Bann des Jade Skorpions
- 2002: 24 Stunden Angst
- 2002: Waking Up in Reno
- 2003: The Italian Job
- 2004: Monster
- (auch Produzentin)
- 2004: Head in the Clouds
- 2005: The Life and Death of Peter Sellers
- 2005: Arrested Development (TV-Serie)
- 2006: East of Havana (nur Produzentin)
- 2006: Robot Chicken (TV-Serie)
- 2006: Aeon Flux
- 2006: Kaltes Land
- 2007: Battle in Seattle
- 2008: Im Tal von Elah
- 2008: Sleepwalking (auch Produzentin)
- 2008: Hancock
- 2009: Astro Boy
- (nur Stimme)
- 2010: The Road
- 2011: Auf brennender Erde
- (auch Ex.Produzentin)
- 2012: Young Adult
- (auch Produzentin)
- 2012: Snow White and the Huntsman
- 2012: Prometheus - Dunkle Zeichen
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2005: Beste Schauspielerin - Drama: Kaltes Land
2011: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Young Adult
Gewonnene Golden Globes:
2003: Beste Schauspielerin - Drama: Monster
OSCAR Nominierungen:
2005: Beste Hauptdarstellerin: Kaltes Land
Gewonnene OSCARs:
2003: Beste Hauptdarstellerin: Monster



