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Toni Servillo

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Biographie

Toni Servillo © Delphi Filmverleih

Geboren am 9.8.1959 in Afragola, Neaple, Italien Autor Kathrin Lang

Eigentlich verbindet man den Namen Toni Servillo mit dem Theater. Dort ist er als Regisseur groß geworden und feierte bislang auch seine größten Erfolge in diesem Bereich. Selbst wenn er mittlerweile schon einige Male vor der Kamera stand und dort für seine Leistungen auch bereits etliche Auszeichnungen erhielt, so ist der mit der Bühne stets verbunden geblieben.

Die große Karriere des Italieners begann 1977 mit der Gründung des avantgardistischen Theaters „Teatro Studio in Caserta“. Dort inszenierte er seine ersten bekannten Stücke. Unter anderem entstanden zu dieser Zeit „Propaganda“ (1979), „Norma“ (1982) und „Billy il bugiardo“, durch die sich Toni Servillo vorrangig in Italien einen echten Namen in der Branche machte. Erste Schritte hin zur Schauspielerei wagte Servillo schon damals. In all diesen Stücken war er auch als Schauspieler tätig und übernahm sowohl größere als auch kleinere Rollen. 1987 gehörte er zu den Mitbegründern der „Teatri Uniti“, wo er sich mit Stoffen und Traditionen des neapolitanischen Theaters auseinandersetzte. In den kommenden Jahren inszenierte er zahlreiche Theaterstücke, wovon die meisten wahre Kassenschlager wurden. Bis heute ist er der Bühne auch treu geblieben. Unter anderem führte er 2005 für die Neuinszenierung von Beethovens „Fidelio“ Regie.

Vor der Kamera stand Toni Servillo zum ersten Mal 1992 für das Drama „Morte di un matematico napoletano”. Mit kurzen Pausen folgten in den kommenden Jahren einige weitere Kinoauftritte. Erste Preise für seine schauspielerischen Leistungen konnte der Italiener erst mit seinen späteren Filmen ab 2002 für sich gewinnen. Unter anderem wurde er für seine Rollen in „Le Conseguenze dell'amore “ und in „La Ragazza del lago“ mit dem renommierten italienischen „David di Donatello“- Preis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Nachdem Toni Servillo in all den Jahren seiner Karriere vor allem in seinem Heimatland Italien auf sich aufmerksam gemacht hat, wurde sein Gesicht ab 2008 auch langsam auch europaweit bekannt. Mit der gefeierten Literaturverfilmung „Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra“ machte Servillo unter anderem bei den Filmfestspielen in Cannes und in München im großen Stil auf sich aufmerksam. Nachdem er 2009 die Hauptrollen in dem biografischen Drama „Il Divo – Der Göttliche übernahm“ übernahm , kehrte er in die deutschen Kinos erst wieder im Frühsommer 2012 zurück, als er in der deutsch-italienischen Co-Produktion „Ein ruhiges Leben“ eine größere Rolle übernahm.


Filmographie Toni Servillo

  • 1992: Morte di un matematico napoletano
  • 1993: Rasoi
  • 1997: I Vesuviani
  • 1998: Teatro di guerra
  • 2001: L´Uomo in più
  • 2001: Luna rossa
  • 2004: Le Conseguenze dell'amore
  • 2004: Notte senza fine
  • 2005: Incidenti (nur Stimme)
  • 2005: Sabato, domenica e lunedì (TV)
  • 2007: Il Pianto della statua (nur Stimme)
  • 2007: La Ragazza del lago
  • 2007: Lascia perdere, Johnny!
  • 2008: Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra
  • 2008: Il Divo - Der Göttliche
  • 2008: Non chiederci la parola (nur Stimme)
  • 2009: L'ultima salita - La Via Crucis di Bernardino Simoni a Cervero (nur Stimme)
  • 2009: Deserto rosa. Luigi Ghirri (nur Stimme)
  • 2010: Gorbaciof
  • 2010: Noi credevamo
  • 2010: Un balcon sur la mer
  • 2011: Il gioiellino
  • 2012: Ein ruhiges Leben
  • 2012: È stato il figlio