Marisa Tomei

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Biographie

Marisa Tomei © Buena Vista International

Geboren am 4.12.1964 in Brooklyn, New York, USA Autor Melanie Frommholz

”Du kannst Dir in L.A. nicht wirklich erlauben alt zu sein. Das ist beinahe wie eine Verbrechen.“
Marisa Tomei wurde 1964 als Tochter der Englischlehrerin Patricia Tomei und dem Rechtsanwalt Gary Tomei in Brooklyn, New York geboren. Sie besitzt die amerikanische und die italienische Staatsbürgerschaft. Nach der High School besuchte sie zunächst für ein Jahr die Boston University. Für ein Engagement in der TV-Serie „As the World Turns“ gab sie 1983 das Studium jedoch auf. Ihr erster Kinofilm folgte 1984. In „Flamingo Kid“ war zwar noch Matt Dillon der Star, doch die ersten Schritte in Richtung Schauspielkarriere hatte Marisa Tomei getan. Nach weiteren kleinen Rollen und einem mehrjährigen Einsatz in der Serie „College Fieber“ gelang der Schauspielerin 1992 mit „Mein Vetter Winnie“ der endgültige Durchbruch. Tomei wurde mit dem OSCAR für die beste Nebendarstellerin ausgezeichnet und konnte sich fortan für Rollenangebote für Kinofilme nicht beklagen. Noch im selben Jahr spielte sie in „Chaplin“ in einer kleineren Rolle. 1993 übernahm sie an der Seite von Christian Slater in „Real Love“ die weibliche Hauptrolle. Es folgte Filme wie „Schlagzeilen“ oder „Four Rooms“.

Nachdem es um die Jahrtausendwende in punkto internationaler Projekte etwas ruhig um die Schauspielerin geworden war, trumpfte sie ab 2000 wieder auf. Mit Rollen in „Was Frauen wollen“ und „The Watcher“ lief sie sich warm für ihren nächsten großen Erfolg „In the Bedroom“. Das Drama war 2001 mit 5 OSCARnominierungen, zwei Golden Globe-Nominierungen und einem gewonnenen Golden Globe für Hauptdarstellerin Sissy Spacek sehr erfolgreich und Marisa Tomei persönlich konnte eine Golden Globe Nominierung und eine OSCAR Nominierung für sich verbuchen. In letzter Zeit unterstrich die Schauspielerin ihre Wandlungsfähigkeit mit Rollen in Filmen wie „Die Wutprobe“, „Alfi“, „Born to be wild - Saumäßig unterwegs“ oder „Tödliche Entscheidung“. Ein kleines Comeback feierte Marisa Tomei mit dem Sportlerdrama "The Wrestler". Mutig spielte sie die Stripperin Cassidy und wurde völlig zu Recht für diese Rolle sowohl mit einer Golden Globe Nominierung als auch einer OSCAR Nominierung geehrt. Für 2010 stand unter anderem die Komödie "Cyrus" auf dem Programm. 2011 spielte sie in dem Thriller "Der Mandant" die weibliche Hauptrolle und war in der Komödie "Crazy, Stupid, Love" mit von der Partie. Außerdem war sie in "The Ides of March - Tage des Verrats" zu sehen. Weitere Projekte sind angekündigt.

”Ich bevorzuge den Film nicht sehr vor der Bühne. (…) Das einzige was ich bevorzuge ist der Gehaltsscheck.“
Maris Tomei steht neben ihrer Arbeit für Kino und TV auch regelmäßig seit 1988 auf Theaterbühnen. Sie ist Mitglied der Gruppen „Naked Angels Theater Company“ und der „Blue Light Theater Company“ in New York City. Ihr Bruder Adam Tomei ist ebenfalls Schauspieler.


Filmographie Marisa Tomei

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
2001: Beste Nebendarstellerin: In the Bedroom
2008: Beste Nebendarstellerin: The Wrestler

OSCAR Nominierungen:
2001: Beste Nebendarstellerin: In the Bedroom
2008: Beste Nebendarstellerin: The Wrestler

Gewonnene OSCARs
1992: Beste Nebendarstellerin: Mein Vetter Winnie