Petra Schmidt-Schaller

Biographie

Petra Schmidt-Schaller © Concorde Film

Geboren am 28.8.1980 in Berlin, Deutschland Autor Kathrin Lang

„Ich suche die Herausforderung und wünsche mir, dass meine Rollen abwechslungsreich sind.“
Erst 2006 feierte die gebürtige Berlinerin Petra Schmidt-Schaller ihr Kinodebüt, doch seitdem ist sie nur noch schwer aus dem deutschen Film wegzudenken. Egal ob im Kino oder auf dem Bildschirm: Petra Schmidt-Schaller macht immer eine gute Figur und wurde in den vergangenen Jahren zu einem gerngesehenen und gefeierten Gesicht der deutschen Filmindustrie.

Als Tochter der Schauspielerin, Regisseurin und Schauspielprofessorin Christine Krüger und des Schauspielers Andreas Schmidt-Schaller, wurde ihr das Talent zur Schauspielerei quasi schon in die Wiege gelegt. So war es weiter auch kaum verwunderlich, dass die hübsche Blondine gleich nach dem Abitur ihre Karriere voll in Angriff nahm. Von 2001 bis 2005 besuchte sie die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, wo sie ihre professionelle Ausbildung erhielt. Noch während dieser Ausbildung stand Petra Schmidt-Schaller bereits auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Von 2003 bis 2005 spielte sie am Deutschen Nationaltheater Weimar und wurde dort schnell zu einer gerngesehenen Mimin. Für ihre tolle Darstellung in dem Bühnenstück „Zeit zu lieben, Zeit zu sterben“ wurde Petra Schmidt-Schaller sogar mit dem Ensemblepreis ausgezeichnet. Ihre Zeit am Theater verlief allerdings nicht immer so berauschend. Manche Stücke brachten Schmidt-Schaller auch negative Kritiken ein. Davon ließ sich die Schauspielerin allerdings nicht beirren und verfolgte weiterhin zielstrebig ihre Karriere: „Wenn es richtig bösartige Kritiken sind, lässt man die Zeitung einfach liegen“, sagt die Deutsche heute, wenn sie auf den ein oder anderen Karrieretiefpunkt angesprochen wird.

Ab 2006 kehrte Petra Schmidt-Schaller der Bühne langsam den Rücken und konzentrierte sich zunehmend auf das Fach Film. Bereits 2003 ergatterte sie eine Rolle in der TV-Serie „SOKO Leipzig“. Ihr Kinodebüt feierte sie allerdings erst 2006 mit einer Nebenrolle in der Komödie „Reine Formsache“. Nach einer weiteren Kinorolle und einem Engagement für einen Fernsehfilm feierte die Berlinerin 2007 ihren Durchbruch mit „Ein fliehendes Pferd“. In der bekannten Literaturverfilmung übernahm sie neben deutschen Schauspielgrößen wie Katja Riemann und Ulrich Noethen die Rolle der verführerischen Helene. Mit ihrer Darstellung überzeugte sie so sehr, dass sie dafür prompt mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet wurde. Diesem Highlight folgten 2008 gleich mehrere Hauptrollen. Zum einen war die Mimin neben Thomas Kretschmann in dem erfolgreichen TV-Film „Der Seewolf“ auf unseren Bildschirmen zu sehen und zum anderen hielt sie mit „Nacht vor Augen“ und „Balkan Traffic - Übermorgen Nirgendwo“ erneut Einzug in unsere Kinos.

„Ich wünsche mir, dass ich in zehn Jahren immer noch sehr viel arbeiten kann. Das wäre toll.“
Bislang sind noch keine weiteren Filme mit der deutschen Mimin angekündigt, doch werden weitere Rollenangebote bestimmt nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen.


Filmographie Petra Schmidt-Schaller