Jeff Bridges

Jeffrey Leon Bridges

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Biographie

Jeff Bridges © Helkon

Geboren am 4.12.1949 in Los Angeles, Kalifornien, USA Autor Thomas Ays

„Ich glaube, ich werde diesen Filmstar-Weg nie gehen. Ich bevorzuge es, eine 90 Grad-Drehung vorzunehmen, wenn ich ein Projekt abgeschlossen habe.“
Zweifelsohne gehört Jeff Bridges zu den Schauspiel-Ikonen Hollywoods. In eindrucksvollen Rollen stellt der aus einer Schauspielfamilie stammende Bridges immer und immer wieder sein erstaunliches Können unter Beweis

1951 gab Jeff Bridges sein Filmdebüt in „The Company She Keeps“, wenn auch ungenannt. Zuerst wollte der Sohn des berühmten Schauspieler Lloyd Bridges überhaupt kein Schauspieler werden. Vater Bridges drängte seinen Sohn jedoch dazu, weil er der Meinung war, Schauspieler zu sein, sei eine mehr als befriedigende Erfahrung.
1971 erhielt er für "Die letzte Vorstellung" seine erste OSCAR-Nominierung. Drei Jahre später konnte er für seinen Part in „Die letzten beißen die Hunde" erneut eine Nominierung einheimsen. Nach „Tron“ (1982) wurde er 1984 für „Starman“ erneut für einen OSCAR vorgeschlagen. 1989 spielte er neben seinem Bruder Beau Bridges und Michelle Pfeiffer in dem Drama „Die fabelhaften Baker Boys“ die Hauptrolle. Nach „König der Fischer“ und „Spurlos“ neben Sandra Bullock überzeugte er in „Fearless – Jenseits der Angst“ und „Explosiv – Blown Away“ vollkommen.

1996 kam er dann mit „White Squall“ und „Liebe hat zwei Gesichter“ in die Kinos. Zwei Jahre später folgte die Kultrolle in dem mehr als beliebten „The Big Lebowski“. 1999 kam er dann mit „Arlington Road“ zu uns.
2002 sahen wir ihn beeindruckend in "K-PAX - Alles ist möglich" neben OSCAR-Preisträger Kevin Spacey und 2003 kam er neben Tobey Maguire mit "Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg" in unsere Kinos. Anschließend war er in "The Door in the Floor" zu sehen, in dem er wieder eindrucksvoll beweisen konnte, was für ein grandios agierender Darsteller Jeff Bridges ist.
Nachdem er 2007 eine Sprechrolle im Pinguin-Surf-Abenteuer "Könige der Wellen" übernahm, stand 2008 ein Auftritt in der Marvel-Verfilmung "Iron Man" auf dem Programm. Der Schauspieler zeigte sich hier wieder einmal sehr wandelbar und gab den fiesen Bösewicht wirklich gut. Nach der kleinen Nebenrolle in der Journalistensatire "New York für Anfänger", war er 2010 in „Crazy Heart“ zu sehen. Hierfür erhielt er Anfang des Jahres den Golden Globe als bester Schauspieler in einem Drama und den OSCAR als bester Hauptdarsteller – seine ersten Auszeichnungen in dieser langen Karriere! Ebenfalls Anfang 2010 im Kino: "Männer, die auf Ziegen starren", in dem Bridges neben George Clooney als Hippiesoldat zu sehen war. Anfang 2011 kam er mit "Tron Legacy" in die Kinos. Für seine Performance in "True Grit" erhielt der Schauspieler Anfang 2011 eine OSCAR-Nominierung als bester Hauptdarsteller.

Jeff ist seit 1975 mit Susan Geston verheiratet, mit der er drei Kinder hat. Außerdem ist er der Sohn des erfolgreichen Schauspielers Lloyd Bridges ("Hot Shots!") und der Bruder von Beau Bridges, der ebenfalls Schauspieler ist und mit Jeff "Die fabelhaften Baker Boys" drehte. Und es geht weiter: Seine Neffen Casey, Jordan und Dylan Bridges, sowie seine Nichte Emily Bridges sind ebenfalls alle - na, wer kommt drauf? Richtig - Schauspieler.


Filmographie Jeff Bridges

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1984: Bester Schauspieler - Drama: Starman
1991: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: König der Fischer
2000: Bester Nebendarsteller: Rufmord - Jenseits der Moral

Gewonnene Golden Globes:
2009: Bester Schauspieler - Drama: Crazy Heart

OSCAR Nominierungen:
1971: Bester Nebendarsteller: Die letzte Vorstellung
1974: Bester Nebendarsteller: Die letzten beissen die Hunde
1984: Bester Hauptdarsteller: Starman
2000: Bester Nebendarsteller: Rufmord - Jenseits der Moral
2010: Bester Hauptdarsteller: True Grit

Gewonnene OSCARs:
2009: Bester Hauptdarsteller: Crazy Heart