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Mark Wahlberg
Mark Robert Michael Wahlberg
Biographie
© 20th Century Fox
| Geboren am | 5.6.1971 | in | Dorchester, Massachusetts, USA | Autor | Thomas Ays |
|---|
"Jedes Mal, wenn Dir jemand die Möglichkeit anbietet, mit Martin Scorsese zu arbeiten, solltest Du zugreifen!“
Mark Wahlberg ist vielen sicherlich auch unter dem Namen Marky Mark ein Begriff, der Anfang der 90er die Charts zumindest zeitweise fest im Griff hatte. Seine Schauspielkarriere begann erst später.
Angefangen hatte alles nicht so sehr erfolgreich: Drogenverkäufe, Leute abziehen und andere mehr oder weniger schlimme Delikte bestimmten den Alltag des Jugendlichen. Vielleicht lag das daran, dass Mark mit vierzehn Jahren von der Schule abging und den größten Teil seiner Zeit auf der Strasse verbrachte. Eine Gang hatte er natürlich auch. Geendet hatte alles wohl, als er 45 Tage in der JVA verbringen musste, weil er angeblich schwarze Jugendliche mit rassistischen Äußerungen beschimpfte. Mark hingegen leugnet bis heute, dass dies der Wahrheit entspricht. Während des Aufenthalts wurde ihm wohl klar, dass das Ganovenleben nicht das Richtige für ihn sein kann und er beschloss, in die Fußstapfen seines großen Bruders Donnie Wahlberg zu treten, der mittlerweile mit der Popgruppe "New Kids on The Block" kolossale Erfolge feiern konnte. (Anmerkung: Auch Donnie ist heute erfolgreicher Schauspieler.) Mithilfe des Bruders konnte er die Band "Funky Bunch" gründen und erreichte mit dem ersten Album auf Anhieb Platin Status.
„Ich betrachtete meine Karriere immer, wie ein Athlet die seine: Ich werde nicht für immer spielen. Manche wissen nicht, wann sie aufhören sollen, aber die Guten wissen es!“
1995 schaffte Mark Wahlberg neben Leonardo DiCaprio in "Jim Carroll - In den Strassen von New York" den Sprung auf die große Leinwand. Anschließend sahen wir ihn in "Fear - Wenn Liebe Angst macht" neben Reese Witherspoon. 1997 folgte "Boogie Nights", in dem man nette Ausblicke auf seinen ohnehin schon fast makellosen Körper werfen konnte. "Three Kings", "Der Sturm" – beide neben George Clooney – und "Rock Star" machten den smarten Schauspieler weiter bekannt und beliebt. 2001 sahen wir ihn in dem von Tim Burton inszenierten Remake "Planet der Affen".
2003 gab es dann endlich ein Wiedersehen mit dem Sunnyboy in "The Italian Job", in dem er neben Charlize Theron zu sehen war. Nach dem weniger erfolgreichen „I heart Huckabees“ kam er, ebenfalls 2005, mit dem Drama „Vier Brüder“ in die Kinos. 2006 lieferte Wahlberg mit „Departed – Unter Feinden“, erneut neben Leonardo DiCaprio, eine weitere, grandiose Leistung ab. Seine Rolle verhalf ihm zu seiner ersten OSCAR Nominierung als bester Nebendarsteller. 2007 kam er mit dem Polit-Action-Thriller „Shooter“ und in „Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens“ in unsere Kinos. 2008 standen unter anderem die Hauptrolle in "The Happening", dem neuen Film von M. Night Shyamalan, und die PC-Spielverfilmung „Max Payne“ auf dem Programm. Nach einem filmfreien Jahr 2009 war er Anfang 2010 in dem von Peter Jackson inszenierten „In meinem Himmel“ zu sehen. Auch in "Date Night" und "Die etwas anderen Cops" hatte Mark tragende Rollen. 2011 bescherte der von ihm produzierte Boxerfilm "The Fighter" eine OSCAR-Nominierung des besten Films. Wahlberg übernahm hierbei auch die Hauptrolle. Anfang 2012 folgte "Contraband", in dem er neben Kate Beckinsale zu sehen war. Weitere Projekte mit ihm in der Hauptrolle sind in Vorbereitung. Nach "Ted" (2012) kam Mark 2013 mit "Broken City" in die Kinos.
Mark hat weitere acht (!) Geschwister: Arthur, James, Debbie, Paul, Michelle, Tracey, Robert und natürlich Donnie Wahlberg, der einstige "Bad Boy" der Boyband "New Kids on the Block".
Privat scheint ebenfalls alles bestens zu sein: Mit seiner Frau, Rhea Durham, die er 2009 nach "wilder Ehe" heiratete, hat Mark vier Kinder: Ella Rae (*2003), Michael (*2006), Brendan Joseph (*2008) und Grace Margaret (*2010).
Filmographie Mark Wahlberg
- 1993: Die Wahrheit führt zum Tod (TV)
- 1994: Mr. Bill
- 1995: Jim Carroll - In den Straßen von New York
- 1996: Fear - Wenn Liebe Angst macht
- (auch Musik)
- 1997: Traveller - Die Highway-Zocker
- 1997: Boogie Nights
- 1998: The Big Hit
- (auch Musik)
- 1999: Corruptor - Im Zeichen der Korruption
- 1999: Three Kings
- 2000: The Yards - Im Hinterhof der Macht
- 2000: Der Sturm
- 2001: Planet der Affen (2001)
- 2001: Rock Star
- 2002: The Truth about Charlie
- 2003: The Italian Job
- 2004: Juvies (nur Ex.Produzent)
- 2004: Entourage (TV-Serie) - Staffel 1
- (nur Ex.Produzent)
- 2005: I Heart Huckabees
- 2005: Vier Brüder
- 2005: Entourage (TV-Serie) - Staffel 2
- (nur Ex.Produzent)
- 2006: Departed: Unter Feinden
- 2007: Shooter
- 2007: Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens
- 2008: In Treatment (TV-Serie) (nur Ex.Produzent)
- 2008: Helden der Nacht
- (auch Produzent)
- 2008: The Happening
- 2008: Max Payne
- 2010: Boardwalk Empire (TV-Serie) - Staffel 1
- (nur Ex.Produzent)
- 2010: In meinem Himmel
- 2010: Date Night - Gangster für eine Nacht
- 2010: How to Make It in America (TV-Serie) (nur Ex.Produzent)
- 2010: Die etwas anderen Cops
- 2010: The Fighter
- (auch Produzent)
- 2011: Boardwalk Empire (TV-Serie) - Staffel 2
- (nur Ex.Produzent)
- 2011: Home Game (TV) (nur Ex.Produzent)
- 2012: Contraband
- (auch Produzent)
- 2012: Ted
- 2013: Broken City
- (auch Produzent)
- 2013: Three Mississippi (nur Produzent)
- 2013: Teamsters (TV) (nur Ex.Produzent)
- 2013: The Missionary (TV) (nur Ex.Produzent)
- 2013: 2 Guns
- 2013: Pain & Gain
- 2013: Lone Survivor
- 2014: Good Time Gang
- 2014: Transformers 4
- 2015: When Corruption Was King (nur Produzent)
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2006: Bester Nebendarsteller: Departed: Unter Feinden
2010: Bester Schauspieler - Drama: The Fighter
OSCAR Nominierungen:
2006: Bester Nebendarsteller: Departed: Unter Feinden
2010: Bester Film: The Fighter



