Sigourney Weaver

Susan Alexandra Weaver

Biographie

Sigourney Weaver © 20th Century Fox

Geboren am 8.10.1949 in New York, New York, USA Autor Thomas Ays

"Ich spiele lieber eine kleine Rolle in einem Film, den ich liebe, als eine Hauptrolle, die mir egal ist.“
Sigourney Weaver kam mit diesem Namen nicht auf die Welt, eigentlich heißt sie Susan Alexandra Weaver. Sigourney bekam sie im Teenageralter verpasst, als sie mit Begeisterung das Buch "Der große Gatsby" gelesen hatte.
Ihr Vater war in den 50er Jahren Präsident des NBC Television Network, ihre Mutter war die britische Schauspielerin Elizabeth Inglis, wen wundert es also, dass Sigourney Schauspielerin geworden ist?
Weaver schloss ihr Studium an der Standford University ab und machte an der Yale School of Drama ihren Magister. Ihre große Leidenschaft, die sie schon früher begeistert hatte, ist das Theaterspielen. Auch heute noch geht sie diesem Hobby nach.

„Ich glaube, ich bekomme die Rollen angeboten, die Meryl Streep nicht will.“
Ihre Filmkarriere startete sie in Woody Allens "Der Stadtneurotiker" in einer winzigen Nebenrolle. 1977 - zwei Jahre später - folgte der große Durchbruch als "Ellen Ripley" in dem Science-Fiction Kultklassiker und Kassenschlager "Alien". Danach folgten Filme wie "Ghostbusters" oder "Eine Frau zum Verlieben". 1986 kehrte sie in "Aliens - Die Rückkehr", dem zweiten Teil, sehr zur Freude der Kinogemeinde, ins All zurück. Für diesen Film erhielt sie eine OSCAR Nominierung als Beste Hauptdarstellerin. Danach folgten wieder drei Blockbuster: "Gorillas im Nebel - Die Leidenschaft der Diane Fossey", "Die Waffen der Frauen" und "Ghostbusters 2". Für "Gorillas im Nebel" und "Die Waffen der Frauen" gab es jeweils eine weitere OSCAR Nominierung als Beste Haupt –bzw. Nebendarstellerin. 1993 kehrte sie zum dritten Mal als Ripley in "Alien 3" ins Kino zurück. Dieser Teil der Alien-Reihe war ebenso ein Erfolg wie seine Vorgänger, was sehr selten ist, wenn man bedenkt, wie viele Fortsetzungen von bestimmt guten Filmen schon in den Kinos floppten.
1995 sah man sie in dem Thriller "Copykill", der einen weiteren Hit für Sigourney Weaver bedeutete. 1997 knüpfte sie an den Erfolg von "Alien 3" an und konnte neben Winona Ryder mit "Alien - Die Wiedergeburt" einen weiteren Kinoerfolg feiern, auch wenn der scheinbar letzte Teil der Reihe von Fans am wenigsten geliebt wird.

„Wenn Du als Mann in Hollywood Deine Meinung sagst, wirst Du als echter Kerl betrachtet. Tust Du dasselbe als Frau, bist Du nichts weiter als ein verärgertes Miststück.“
Endlich kam sie wieder in Komödien zu uns. Göttlich ihre Darstellung in "Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall", ebenso wie "Heartbrakers - Vorsicht scharfe Kurven".
2004 kam sie mit "The Village - Das Dorf" in unsere Kinos. Nach "Imaginary Heroes" war sie 2006 in dem wunderbaren "Snow Cake" und 2008 mit einer Nebenrolle in "8 Blickwinkel" zu sehen. 2009 kam sie mit dem James Cameron-Streifen "Avatar" in unsere Kinos.
Privat lebt Sigourney, die Mutter einer Tochter ist, in New York und ist mit Regisseur Jim Simpson verheiratet. Jim Simpson deshalb "weil er Mel Gibson ähnlich sieht", scherzte sie einmal.
Beruflich gesehen kursieren immer wieder Gerüchte über einen fünften Teil der "Alien-Reihe", werden aber von Weaver wie auch von anderen immer wieder dementiert. Alles wie gehabt: Diesen Aufstand probten sie schon zu "Alien - Die Wiedergeburt". Hoffen wir auf einen weiteren Erfolg für Weaver, denn: Es gibt nur eine Ripley!


Filmographie Sigourney Weaver

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen
1987: Beste Schauspielerin - Drama: Aliens - Die Rückkehr
1997: Beste Nebendarstellerin: Der Eissturm
1999: Beste Schauspielerin - Drama: Unschuldig verfolgt

Gewonnene Golden Globes
1988: Beste Schauspielerin: Gorillas im Leben
1988: Beste Nebendarstellerin: Die Waffen der Frauen

OSCAR Nominierungen:
1986: Beste Hauptdarstellerin: Aliens - Die Rückkehr
1988: Beste Hauptdarstellerin: Gorillas im Nebel
1988: Beste Nebendarstellerin: Die Waffen der Frauen