Claudia Eisinger

Biographie

Claudia Eisinger © HFF, Arte

Geboren am 22.9.1984 in Autor Kathrin Lang

„Es gehört natürlich zum Wesen eines Schauspielers, dass er gemocht werden will.“ (Claudia Eisinger)

Claudia Eisinger wollte eigentlich Politik studieren und dann Journalistin werden. Schon früh bot sich ihr allerdings die Möglichkeit, bei Berliner Off-Theatern auf der Bühne zu stehen und so erste Erfahrungen mit der Schauspielerei zu sammeln. Dass sie allerdings tatsächlich einmal diesen Beruf ergreifen wird, wurde Eisinger erst klar, als sie sich nach dem Abitur für die renommierte Ernst Busch Schauspielschule in Berlin bewarb und auf Anhieb genommen wurde.

„Es ist ein Privileg, dass man dort oben stehen darf, dass es Menschen gibt, die einem zuschauen und zuhören. Ich möchte gern das Gefühl haben, etwas weitergeben zu können. Und wenn es nur für einen einzigen ist.“
Kaum an der Schauspielschule angekommen, ging es für Claudia Eisiniger Knall auf Fall. Noch während ihrer Ausbildung wurde sie von der Intendantin Amélie Niermeyer für die Rolle der Kätchen in der Kleist-Inszenierung „Das Käthchen von Heilbronn“ am Düsseldorfer Schauspielhaus besetzt. Für die damals 22-Jährige eine große Herausforderung, die sie mit viel Ehrfurcht annahm, dann aber mit Bravour meisterte. Bis heute ist die Mimin dem Theater treu geblieben und gehört mittlerweile zum festen Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses.

Ihre Filmkarriere begann Claudia Eisinger mit einer Nebenrolle in dem Fernsehfilm „Kein Geld der Welt“. Anschließend spielte sie in einer Folge der Sat1 Serie „R.I.S. - Die Sprache der Toten“. Ihr Leinwanddebüt gab sie mit einer kleinen Rolle in dem Musikfilm „Meer is nich“. 2008 ergatterte die Deutsche ihre erste Kinohauptrolle, als sie in der absurdkomischen Komödie „Polska Love Serenade“ als abenteuerlustige Anna zu sehen war. 2010 stand dann bereits die zweite größere Kinorolle auf dem Programm: In der deutschen Komödie „13 Semester“ war Eisinger als Max Riemelts große Liebe Kerstin zu sehen.


Filmographie Claudia Eisinger