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Bruce Willis

Walter Bruce Willis

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Biographie

Bruce Willis © Buena Vista International

Geboren am 19.3.1955 in Idar-Oberstein, Rheinland-Pfalz, Deutschland Autor Thomas Ays

„Du kannst die Vergangenheit nicht ungeschehen machen… aber Du kannst zweifellos nicht die gleichen Fehler begehen.“
Bruce Willis darf ohne Übertreibung zu den bekanntesten, beliebtesten und größten Actionstars des amerikanischen Kinos gezählt werden. Welcher Kinogänger hat nicht schon mindestens 3 Filme mit dem sympathischen Superstar gesehen? Dieser Kerl gehört zum US-Kino wie der rote Badeanzug zu Pamela Anderson.

"Wirklich wichtige technische Entwicklungen erkennt man daran, dass sie Aufgaben übernehmen, für deren Erledigung wir früher herhalten mussten." David Addison.
Geboren auf einer Militärbasis in Idar-Oberstein, im schönen Deutschland, wuchs Walter Bruce Willis, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, später in Penns Grove, New Jersey auf, wo er auch die dortige Highschool besuchte und erfolgreich abschloss. Später ging er dann nach New York, um Schauspieler zu werden. Wie viele seiner berühmten Kollegen spielte Bruce Willis erst einmal in verschiedenen Off-Broaday-Stücken und in Webespots bevor er 3000 Mitbewerber um die Rolle des David Addison in der erfolgreichen TV-Serie "Das Model und der Schnüffler" ausstechen konnte. Hier durfte er seiner Partnerin, der schönen Cybill Shepherd, das Leben zur Hölle machen und ihr so richtig auf den Wecker gehen. 4 Jahre lang gab er den rüden, aber immer sympathischen Detektiv. Für diese Rolle bekam er nicht nur einen Golden Globe und einen Emmy, er konnte damit auch eine erste, enorme Fanbase aufbauen.

"Haare zu verlieren ist Gotts Art mir zu sagen, das ich ein Mensch bin." John McClane.
Parallel zu seiner Karriere im Fernsehen schaffte er es auch auf der großen Leinwand zu punkten. Neben Kim Basinger war er 1987 in „Blind Date - Verabredung mit einer Unbekannten“ zu sehen. Ein Jahr später, 1988, schaffte er dann als John McClane in „Stirb langsam“ den internationalen Durchbruch auf der großen Leinwand. Bruce Willis wurde zu einem gefeierten Actionstar, der von nun an Millionen von Fans auf der ganzen Welt hatte.
Nachdem er in „Kuck mal, wer da spricht“ „nur“ zu hören war, kehrte er 1990 in „Stirb langsam 2“ als sympathischer Held in seinem nächsten Actionabenteuer in die Kinos zurück – und bescherte den Kinobetreibern erneut volle Kassen.
Zwar keine Actionrolle, aber erneut einen David-Addison-Part spielte Willis anschließend neben Tom Hanks und Melanie Griffith in „Fegefeuer der Eitelkeiten“. Der Film „Tödliche Gedanken“ wurde der einzige Film während ihrer Ehe, in dem er an Seite seiner Frau Demi Moore zu sehen war. Viele Fans werden Willis Performance in „Hudson Hawk - Der Meisterdieb“ ebenso lieben, wie die in „Der Tod steht ihr gut“, in dem er auch im komödiantischen Fach vollkommen überzeugen konnte.
Nach den Actionstreifen „Last Boy Scout” und “Tödliche Nähe“ war er unter der Regie von Quentin Tarantino in dem Kultfilm „Pulp Fiction“, neben John Travolta und Samuel L. Jackson zu sehen. 1994 sorgte dann der „Erotikstreifen“ „Color Of Night” für schlechte Presse, da er eigentlich in allen Zeitschriften durchfiel und als “definitiv nicht sehenswert” beschrieben wurde.
Nachdem Willis in dem wunderbaren „Nobody`s Fool - Auf Dauer unwiderstehlich“, neben Paul Newman zu sehen war, kehrte er in „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ ein (vorerst) letztes Mal als John McClane in die internationalen Kinos zurück.

"Ich bin kein Actionheld mehr und ich glaube es wäre unangebracht, alles, was in Hollywood und der ganzen Entertainment-Industrie geschieht, durch den tragischen Verlust von Leben am 11. September 2001 zu steigern." Korben Dallas. Harry S. Stamper. Dr. Malcom Crowe.
Nachdem Bruce Willis in dem von der Presse und dem Publikum verehrten „12 Monkeys“ die Hauptrolle neben Brad Pitt spielte, kam er, unter anderem, als Koben Dallas neben Milla Jovovich in dem Science-Fiction-Reißer „Das fünfte Element“ in die internationalen Kinos und tröstete seine Fans über den Umstand hinweg, das die „Stirb langsam“-Reihe wohl endgültig beendet war.
1997 spielte er neben Richard Gere in „Der Schakal“ die Hauptrolle. Ein Jahr später kam er in dem Action-Kracher „Armageddon“, als Harry S. Stamper, ins Kino. 1999 bekam der erfahrene und sonst doch sehr präsente Bruce Willis harte Konkurrenz. In „The Sixth Sense“, in dem er den Psychiater Dr. Malcom Crowe spielte, schaffte es der gerade mal 11jährige Haley Joel Osment den großen Bruce Willis ziemlich „alt aussehen zu lassen“. Der Film wurde mit einigen OSCAR-Nominierungen bedacht, darunter eine für Osment – und keine für Willis.
Im neuen Jahrtausend folgten Filme, wie die Komödie „Keine halben Sachen“, „The Kid - Image ist alles“ und der wenig überzeugende „Unbreakable – unzerbrechlich“. Auch „Banditen“, neben Cate Blanchett und Billy Bob Thornton wurde wenig erfolgreich. Erst 2005 lieferte Bruce Willis mit „Hostage – Entführt“ wieder einen anständigen Thriller mit ihm in der Hauptrolle ab.
Fans von „Sin City“ und Bruce Willis durften ebenfalls 2005 jubeln. In der Optisch umwerfenden Comicverfilmung fiel auch ein Hauptpart für den „Stirb langsam“-Star ab. Die Fanbase des Actionstars war begeistert.
Nach dem genialen Streifen „Lucky # Slevin“, dem Actionfilm „16 Blocks“ und dem Thriller „Verführung einer Fremden“, kehrte er, nach schier endlosen 12 Jahren als John McClane in „Stirb langsam 4.0“ in die internationalen Kinos zurück und bewies, das eben noch lange nicht Schluss ist. Schließlich kann man auch noch mit über 50 in einem solchen Film überzeugen.
Nach einem weitestgehend Bruce-Willis-freien Jahr 2008 kam er 2009 neben Robert De Niro in "Inside Hollywood" in die Kinos. Anfang 2010 folgte „Surrogates - Mein zweites Ich“ und die Actionkomödie "Cop Out - Geladen und entsichert", außerdem "The Expendables". Auch in "R.E.D." war Bruce an Bord. 2012 folgte "Moonrise Kingdom", "The Expendables 2" und "Looper".
Anfang 2013 kehrte Bruce Willis endlich als John McClane in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" in unsere Kinos zurück.

„Ich bin stolzer ein Vater zu sein, als ein Schauspieler.“ Ein Traumpaar.
1987 heiratete Bruce Willis die schöne Demi Moore, mit der er drei Kinder bekam: Rumer, Scout und Tallulah. 2000, nach 13 Ehejahren ließ sich das einstige Traumpaar, ohne Angabe von Gründen, scheiden. Demi & Bruce blieben jedoch auch nach ihrer Trennung beste Freunde. Der Beweis: Als Demi Moore Ashton Kutcher heiratete, war Bruce Willis Ehrengast der Hochzeit. Und auch in den kommenden Jahren traten die drei mit den Kids gemeinsam auf.
Neun Jahre nach seiner Scheidung von Demi Moore, heiratete Bruce Willis im März 2009 in der Karibik seine 22 Jahre jüngere Freundin, das britische Model Emma Heming. Bei der Hochzeit anwesend: Natürlich Ashton Kutcher mit Demi Moore und Willis' Kinder aus erster Ehe. Im April 2012 kam ihr erstes, gemeinsames Kind zur Welt.
Bruce Willis ist politisch sehr engagiert und ist auch regelmäßig auf solchen Veranstaltungen zu sehen.


Filmographie Bruce Willis

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen
1989: Bester Nebendarsteller: Zurück aus der Hölle