LeVar Burton

Levardis Robert Martyn Burton Jr.

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Biographie

LeVar Burton © United International Pictures

Geboren am 16.2.1957 in Landstuhl, Rheinland-Pfalz, Deutschland Autor Melanie Frommholz

Levardis Robert Marytn Burton Jr., oder kurz einfach LeVar, ist besonders durch die Rolle des Bordingenieurs Geordie LaForge in der TV-Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ international bekannt geworden. Der Mann, der ohne Sonnenbrille fast unerkannt durch die Straßen gehen kann, war vor „Star Trek“ beileibe kein unbekanntes Gesicht im Fernsehgeschäft. Die Serie „Roots“, wo er den Sklaven Kunta Kinte verkörperte, machte den in Deutschland geborenen Sohn eines US-Soldaten bekannt.

Es hätte alles auch ganz anders kommen können. Nach der Scheidung der Eltern zog der Mime von Deutschland mit seiner Mutter in die Staaten. Im Alter von 13 Jahren interessierte sich LeVar dann eher für die katholische Kirche und besuchet zwei Jahre ein Priesterseminar. Letztlich siegte dann aber doch die Leidenschaft für die Schauspielerei. Nachdem LeVar Burton die University of Southern California School of Theatre erfolgreich abgeschlossen hatte, ging es 1997 dann mit “Roots” los. Genau 10 Jahre und etliche Erfahrungen und Projekte später ergatterte LeVar Burton dann jene Rolle, die seine weitere Karriere entscheidet prägen sollte: Er wurde zu Geordi LaForge, dem blinden Offizier der Sternenflotte, dessen Markenzeichen der „Visor“ war. Eine „Brille“, die ihm eine besondere Art des Sehens erlaubte. Bereits nach einem Jahr Serie wurde seine Rolle erheblich ausgebaut und er wurde zu einer der wichtigen Nebendarsteller. Als nach 176 Folgen und 7 Jahren dann Schluss mit der TV-Serie war, hatte eine große Fanbase LeVar Burton ins Herz geschlossen.
Die nachfolgenden Kinofilme hielten den Charakter LaForge am Leben, doch „Star Trek“ war nicht nur in Sachen Schauspielkarriere entscheidend für LeVar Burton. Rick Berman, der ausführende Produzent von „Star Trek – Das nächste Jahrhundert“, der nach dem Tod von Gene Roddenberry die Serie übernahm, ermöglichte den Darstellern eine Regieausbildung á la eines „training on the job“ und so stand LeVar bald auch in den nachfolgenden Serienablegern des „Star Trek“- Universums hinter der Kamera und führte für etliche Episoden erfolgreich Regie.

Neben der Arbeit vor der Kamera und auf der Regieposition betätigt sich LeVar Burton auch regelmäßig als Synchronsprecher. Zudem war er von 1983 bis 2005 für 150 Folgen Gastgeber der mehrfach ausgezeichneten Kinderfernsehsendung „Reading Rainbow“. 2001 erschien außerdem sein erstes Buch, die Science-Fiction-Story „Danach“.

Nachdem er 2001 in dem Kinofilm „Ali“ als Martin Luther King zu sehen war, drehte LeVar 2008 seinen Film „Reach for Me“ in dem er auch als Schauspieler mitwirkte. Der Film kam 2009 auf den DVD-Markt. Für 2009 stand außerdem der TV-Krimi „Taken in Broad Daylight“ auf dem Programm. Im Juli 2010 lief in den USA der TV-Film "The Jensen Project".

Seit 1992 ist LeVar Burton mit der Maskenbildnerin Stephanie Cozart verheiratet. Die beiden lernten sich bei den Dreharbeiten zu „Roots: The Gift“ kennen und lieben. 1994 wurde Tochter, Michaela Jean geboren.


Filmographie LeVar Burton