Hugo Weaving

Hugo Wallace Weaving

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Biographie

Hugo Weaving © Peach Films

Geboren am 4.4.1960 in Austin, Nigeria Autor Melanie Frommholz

“Eines der ersten Erlebnisse, die mich auf den Gedanken brachten Schauspieler zu werden war, als ich Prokofiev's „Romeo and Juliet“ hörte. Ich war davon sehr bewegt. Damals war ich ungefähr neun und ging dorthin, um das Ballet zu sehen. So begann ich mich für Shakespeare zu interessieren.“

Nachdem Hugo Weaving 1981 das australische National Institut of Dramatic Art mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, war er zunächst nur in Low-Budget-Filmen, wie „The City’s Edge“, „Für die Liebe allein“ oder „In Malaysia wartet der Tod“ zu sehen. Mit der Karriere bergauf ging es dann Ende der 80er, als er fester Bestandteil der TV-Serien „Melba“ und „Bangkok Hilton“ war. Einem größeren Publikum wurde Weaving 1992 mit seiner Rolle als blinder Fotograf in dem Drama „Proof – Blindes Vertrauen“ bekannt. Für diesen Film heimste er auch seinen ersten Australischen Filminstitut Award ein.

“Es gab eine Zeit, da dachte ich: Oh, ich muss zurück nach England. Ich fühle mich Englisch. So ging ich nach England und je länger ich dort war, desto mehr Australisch fühlte ich mich. Nun bin ich zurück und fühle mich nicht gänzlich wie ein Australier. Aber ich fühle zweifellos, dass dies mein Land ist. Hier lebe ich und hier will ich arbeiten.“

Neben TV und Kino blieb Hugo Weaving auch dem Theater treu, wo er als Mitglied der Sydney Theater Company regelmäßig in Aufführungen zu sehen war. Nach einigen Achtungserfolgen kam dann endlich Ende der 90er mit seiner Rolle als Agent Smith in „The Matrix“ auch der internationale Durchbruch auf der Kinoleinwand. 2001 etablierte sich Hugo Weaving dann mit der Rolle des weisen Elben Elrond im ersten Teil der „Der Herr der Ringe“-Trilogie „Die Gefährten“ endgültig in unseren Kinos. Auch in Teil 2 „Die zwei Türme“ und Teil 3 „Die Rückkehr des Königs“ war er wieder mit von der Partie.

Seine diabolische Seite durfte Weaving 2003 gleich zweimal ausleben. Als Agent Smith macht er Keanu Reevs in „Matrix – Reloaded“ und „Matrix – Revolutions“ erneut die Hölle heiß. 2006 sahen wir ihn an der Seite von Natalie Portman in "V for Vendetta" erneut in einer düsteren Rolle. 2007 gab es ein Wiederhören mit dem sympathischen Mann aus Down Under. In dem Sommer-Actionspekatakel von Michael Bay "Transformers" lieh er der Figur des Megatron seine Stimme. Auch sonst war der Schauspieler nicht untätig. 2009 machte sich Hugo Weaving auf unseren Leinwänden rar. "Last Ride" lief bei uns nicht an. 2010 war die Durststrecke für alle Weaving-Fans dann zu Ende. Mit „Wolfman“ meldete sich der Schauspieler an der Seite von Benicio Del Toro, Anthony Hopkins und Emily Blunt zurück. 2011 war er im dritten Transformers-Teil wieder zu hören und in „Captain America: The First Avenger " sahen wir Weaving dann auch wieder auf der Leinwand.

Seit 1984 ist Hugo Weaving mit Katrina Greenwood verheiratet. Mit ihr hat er zwei Söhne.


Filmographie Hugo Weaving