Fabian Hinrichs

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Biographie

Fabian Hinrichs © Farbfilm

Geboren am 0.0.1976 in Hamburg, Deutschland Autor Melanie Frommholz

Fabian Hinrichs Weg zur Schauspielausbildung erinnert ein wenig an Jürgen Vogels Auftritt in dem Film „Kleine Haie“, als dieser an der Schauspielschule eigentlich nur einen Barhocker abgeben will und gleich angenommen wurde. Hinrichs, eigentlich „von Beruf“ Jura-Student, begleitete einen Freund zum Vorsprechen an die Westfälische Schauspielschule Bochum, probierte es selbst auch und bekam das Angebot hier die Ausbildung zum Schauspieler zu machen. 2005 verließ Hinrichs die Schauspielschule, 2010 sahen wir ihn an der Seite von Jürgen Vogel in dem Drama „Schwerkraft“.

Bereits während seiner Ausbildung arbeitete Fabian Hinrichs am Theater. Unter anderem war er in der „Peter Pan“- Inszenierung von Leander Haussmann am Schauspielhaus Bochum zu sehen. Von 2000 bis 2005 gehörte er zum festen Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, wo er auch immer noch in Produktionen zu sehen ist. Das Jahr 2000 markierte Hinrichs Durchbuch am Theater. Der Charakterdarsteller wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem „Förderpreis für Nachwuchsdarsteller“ ausgezeichnet und „Theater heute“ nominierte ihn im selben Jahr zum „Nachwuchsschauspieler des Jahres“. Nach wie vor ist Fabian Hinrichs schauspielerisch eher am Theater „zu Hause“, mit einer gezielten Rollenauswahl etablierte er sich seit dem Jahr 2003 aber auch in den Bereichen Kino und Fernsehen.

Seinen Einstand auf der großen Leinwand gab der Wahlberliner 2003 mit dem Projekt „Schussangst“. Für seine Darstellung des Hans Scholl in „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ erhielt er 2005 den „new faces award“ der Zeitschrift BUNTE. Es folgten Episodenrollen in erfolgreichen TV-Serien wie „Bella Block“ oder „Der Kriminalist“. 2009 war Hinrichs in zwei Folgen des „Tatort“ zu sehen. Immer waren es anspruchsvolle, kontroverse und vielschichtige Rollen, in die der Schauspieler schlüpfte. Auch in den folgenden Kinofilmen „66/67 - Fairplay war gestern“ und „Schwerkraft“ glänzte der Charakterdarsteller mit facettenreichem und authentischem Spiel. Das sah auch die Jury des Deutschen Filmpreises 2010 so und nominierte Hinrichs für „Schwerkraft“ in der Kategorie „Beste männliche Hauptrolle“. Beim 31. Max Ophüls Preis erhielt er einen Sonderpreis für das gleiche Projekt. Nach „Blackout“ war „Schwerkraft“ die zweite Zusammenarbeit von Fabian Hinrichs mit dem Regisseur Maximilian Erlenwein. 2010 war Fabian Hinrichs neben Christian Ulmen in der Komödie „Hochzeitspolka " zu sehen. Seit dem Wintersemester 2009 studiert Fabian Hinrichs neben seiner Arbeit als Schauspieler Politikwissenschaften. In verschiedenen Produktionen ist er zudem am Theater zu sehen.


Filmographie Fabian Hinrichs