Gabriel Byrne

Gabriel James Byrne

Biographie

Gabriel Byrne © Highlight

Geboren am 12.5.1950 in Dublin, Irland Autor Melanie Frommholz

Es ist die Arbeit eines Regisseurs, wie der Dirigent eines großen Orchesters, die Musik durch die Instrumente, die die Schauspieler sind, aus dem herauszuholen was der Drehbuchschreiber schrieb.
Gabriel Byrne ist einer der stillen Stars der Filmbranche. Fast wäre aus dem Iren auch kein Schauspieler sondern ein Priester oder Sprachlehrer geworden. Nachdem er zuerst auf der Theaterbühne Erfolge feierte, drehte der in Dublin geborene Byrne 1981 erstmals mit „Excalibur“ seine erste Kinoproduktion. Zuvor hatte er für das TV bereits ein paar Filme gedreht. Gabriel Byrne wirkte in einigen hoch beachteten europäischen Filmen wie 1985 „Button – Im Sumpf der Atommafia“ mit, bevor er 1990 mit „Miller’ Crossing“ sein Debüt in den USA gab. Seither ist er aus den Kinos nicht mehr weg zu denken. Unter anderem war er in Filmen wie „Into Das weiße Zauberpferd“, „Betty und ihre Schwestern“ oder „Dead Man“ zu sehen. Aber nicht nur vor der Kamera ist Gabriel Byrne tätig. So feierte er nach seinem Erstling „Das weiße Zauberpferd“ mit der Produktion „Im Namen des Vaters“ auch seinen ersten großen Erfolg als Produzent. Der Film war gleich für 7 OSCARs nominiert.

Mitte und Ende der 90ger Jahre war Byrne mit Filmen wie „Die üblichen Verdächtigen“ an der Seite von Kevin Spacey, oder „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ mit Julia Ormond wieder vor der Kamera zu sehen. 1996 machte der Ire mit „The Lark in the Clear Air" auch einen erste Ausflug ins Regiefach. Bei dem Projekt zeichnete er außerdem für Drehbuch und Produktion verantwortlich.

Im Jahr 1998 kam Gabriel Byrne gleich mit zwei Blockbustern in unsere Kinos: Als D’Artagnan überzeugt er in „Der Mann mit der eisernen Maske“ und auch „Der Staatsfeind Nummer 1“ ist dem Kinobesucher als Actionkracher sicherlich noch im Gedächtnis. Mit „Stigmata“ und „End of Days“ bewies Gabriel Byrne einmal mehr seine Wandlungsfähigkeit und zeigt seine „dunkle Seite“. Auch der Gruselschocker „Ghost Ship“ aus dem Jahr 2002 war nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. 2005 war der Schauspieler nach dem Kostümstreifen „Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten“ mit dem Actionfilm „Das Ende - Assault on Precinct 13“ zurück auf deutschen Kinoleinwänden. 2007 stand das Drama "Emotional Arithmetic" auf dem Programm. Byrne war hier zusammen mit Susan Sarandon und Christopher Plummer zu sehen. Von 2008 bis 2010 schlüpfte der Mime in „In Treatment - Der Therapeut“ in die Rolle des „Paul“. Neue Projekte sind angekündigt.

Von 1988 bis 1999 war Gabriel Byrne mit der Schauspielerin Ellen Barkin verheiratet. Getrennt hatten sie sich jedoch bereits 1993. Das Paar hat mit Sohn Jake und Tochter Romey zwei gemeinsame Kinder.


Filmographie Gabriel Byrne

  • 1978: Bracken (TV-Serie)
  • 1978: On a Paving Stone Mounted
  • 1978: The Riodans (TV-Serie)
  • 1981: Excalibur
  • 1981: The Search for Alexander the Great (TV-Serie)
  • 1981: Strangers (TV-Serie)
  • 1982: Joyce In June (TV)
  • 1983: Wagner(TV-Serie)
  • 1983: Hannah K.
  • 1983: The Rocking Horse Winner
  • 1983: Die unheimliche Macht
  • 1984: Treatment (TV)
  • 1984: Verletzte Gefühle
  • 1985: Button - Im Sumpf der Atommafia
  • 1985: Atom, Lüge und was kommt danach?
  • 1985: Christoph Columbus (TV-Serie)
  • 1985: Musssolini: The Untold Story (TV-Serie)
  • 1986: Cothic
  • 1986: Siesta
  • 1987: Richard Löwenherz und die Kinder Gottes
  • 1987: Hello Again - Zurück aus dem Jenseits
  • 1987: Julia und Julia
  • 1987: Siesta
  • 1988: A Soldier's Tale
  • 1988: Der Kurier
  • 1989: Diamond Skulls
  • 1990: Miller's Crossing
  • 1990: Haakon Haakonsen
  • 1990: Gestrandet
  • 1992: Das weiße Zauberpferd (auch Produzent)
  • 1992: Cool World
  • 1993: Dangerous Woman
  • 1993: Im Namen des Vaters
  • (nur Ex.Produzent)
  • 1993: Codename: Nina
  • 1994: Out Of Ireland
  • 1994: Betty und ihre Schwestern
  • 1994: All Things Bright And Beatiful
  • 1994: Prince Of Jutland
  • 1994: A Simple Twist Of Fate
  • 1994: Trial By Jury
  • 1995: Dead Man
  • 1995: Buffalo Girls (TV)
  • 1995: Die üblichen Verdächtigen
  • 1995: Frankie Starlight
  • 1996: Past Into Present
  • 1996: The Lark In The Clear Air (nur Regie, Produzent, Autor)
  • 1996: Eine Sippschaft zum Ermorden
  • 1996: Draiocht (TV) (auch Autor)
  • 1996: Dr. Hargard's Diseas (auch Ex.Produzent)
  • 1996: The Brylcreem Boy (Produzent)
  • 1996: Last Of The High Kings (Co- Ex.Produzent, Autor)
  • 1996: Somebody Is Waiting (auch Co-Produzent)
  • 1997: Irish Cinema: Ourselves Alone? (nur Stimme)
  • 1997: Am Ende der Gewalt
  • 1997: Fräulein Smillas Gespür für Schnee
  • 1997: Weapons Of Mass Distraction (TV)
  • 1997: This Is The Sea
  • 1998: Gestern war ich noch Jungfrau
  • 1998: Der Mann in der eisernen Maske
  • 1998: Der Staatsfeind Nr. 1
  • 1998: Das magische Schwert - Die Legende von Camelot
  • (nur Stimme)
  • 1998: The Brylcreem Boys (auch Co-Produzent)
  • 1999: Toby's Story
  • 1999: Mad About Mambo (nur Ex.Produzent)
  • 1999: Stigmata
  • 1999: End of Days
  • 2000: Madigan Men (TV-Serie) (auch Co-Produzent)
  • 2000: When Brendan met Trudy
  • 2000: Canone inverso- making love
  • 2002: Spider
  • 2002: Virginia’s Run
  • 2002: Killing Emmett Young
  • 2002: Ghost Ship
  • 2003: Shade
  • 2004: P.S. - Liebe auf Anfang
  • 2004: The Bridge of San Luis Rey
  • 2005: Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten
  • 2005: Das Ende - Assault on Precinct 13
  • 2005: Wah-Wah
  • 2006: Played
  • 2007: Jindabyne - Irgendwo in Australien
  • 2007: Emotional Arithmetic
  • 2008: In Treatment - Der Therapeut(TV-Serie)
  • 2008: Live from Lincoln Center (TV-Serie)
  • 2009: Leningrad
  • 2011: I, Anna
  • 2011: Tent City, U.S.A. (TV) (nur Ex.Produzent)
  • 2012: In with the Outlaws
  • 2013: Crooked House
  • 2013: Le capital