Maxim Mehmet

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Biographie

Maxim Mehmet © farbfilm verleih

Geboren am 2.7.1975 in Kassel, Hessen, Deutschland Autor Kathrin Lang

„Ich glaube, in Deutschland gibt es eine natürliche Scheu. Höchstens als Frauenschwarm wird man verfolgt. Das ist bei mir aber nicht der Fall. Glücklicherweise.“ (Maxim Mehmet)

1975 in Kassel geboren, später auf einem Bauernhof in einer ländlichen Gegend großgezogen, dauerte es bei Maxim Mehmet einige Zeit, bis er sich dazu entschloss den Beruf des Schauspielers zu ergreifen. Genau genommen traf er die Entscheidung eine Schauspielschule zu besuchen im Alter von Mitte 20 und erst als er schon fast 30 Jahre alt war, übernahm er seine erste große Kinorolle. Dabei kam er schon früh mit der Schauspielerei in Kontakt. Seine Mutter hatte ein Puppentheater, an dem sich der Mime erstmals ausprobieren konnte. Später spielte er auch an einigen Off-Theatern. Dennoch galt die Schauspielerei lange Zeit nicht als seine erste Berufswahl. Nach der Schule studierte er zunächst Theaterwissenschaften; erst nach einigen Jahren der Selbstfindung bewarb er sich an Schauspielschulen und wurde letztlich an der Hochschule für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf' in Potsdam-Babelsberg angenommen. Schon während seiner Ausbildungszeit begann sich seine Karriere zu formen: Unter anderem agierte er in Kurzfilmen seiner Kommilitonen und wirkte bei diversen Bühnenstücken als Schauspieler mit.

„Ich habe nie konkret an einem Karriereplan gebastelt. Ob es jetzt McDonalds-Werbespots waren oder irgendwelche kleinen Studentenfilme - all diese Jobs habe ich nicht gemacht, um irgendwann eine Hauptrolle spielen zu dürfen. Für mich waren diese Rollen immer eine neue Herausforderung. Aber eins muss ich zugeben: Ohne Glück geht es nicht.“
Die erste große Rolle wurde Maxim Mehmet 2005 von Leander Haußmann angeboten, der gerade dabei war die Besetzung für seine Satire „NVA“ zusammenzustellen. So kam es, dass der Nachwuchsdarsteller sein Leinwanddebüt an der Seite von Detlev Buck und Kim Frank, dem Leadsänger der deutschen Band 'Echt', gab. Danach ging es für den Mimen erfolgreich weiter. Nachdem er ein Jahr später, 2006, in dem aufwendigen Fernsehzweiteiler „Der Untergang der Pamir“ agierte und in den kommenden Jahren noch einige weitere Fernsehrollen übernahm, ergatterte er 2008 eine Nebenrolle in der deutschen Großproduktion „Der rote Baron“, in der er neben Kollege Matthias Schweighöfer und der britischen Schauspielerin Lena Headey in den Kinos zu sehen war. Der große Durchbruch gelang Maxim Mehmet noch im gleichen Jahr, als er von Regisseur Christian Görlitz für die Hauptrolle in dessen Literaturverfilmung „Fleisch ist mein Gemüse“ besetzt wurde. Die Rolle des jungen Heinz Strunk verhalf Maxim Mehmet zu viel öffentlicher Aufmerksamkeit und zu dem Status eines gefragten Nachwuchsdarstellers. Noch im gleichen Jahr wurde er dem breiten Fernsehpublikum bekannt gemacht, als ihm beim Leipziger „Tatort“ die Stammrolle des Pathologen Wolfgang Menzel angeboten wurde. Seither überzeugt er, mehrmals jährlich, an der Seite des Leipziger Ermittlerteams Thomalla / Wuttke mit seinen meist kurzen, aber prägnanten Auftritten in der beliebten Krimireihe.

Doch auch im Kino war der mittlerweile in Berlin, Kreuzberg lebende Maxim Mehmet regelmäßig in größeren Rollen zu sehen. Unter anderem überzeugte er in den letzten Jahren mit Darstellungen in Filmen wie „66/67 - Fairplay war gestern“ an der Seite von Christoph Bach, „Liebe Mauer“ neben Felicitas Woll“ oder der deutschen Erfolgsproduktion „Männerherzen“. Der nächste große Erfolg auf der Leinwand wurde "Männerherzen... und die ganz ganz große Liebe". In der Komödie überzeugte Mehmet erneut in seiner Rolle des Philipp. Außerdem übernahm er 2011 eine Rolle in der Goethe-Verfilmung „Faust“. 2012 machte der Mime wieder verstärkt mit Fernsehrollen auf sich aufmerksam. In dem Fernsehspielfilm "Unter Nachbarn" überzeugte er Ende Mai mit einer grandiosen Darbietung. Der TV-Thriller erschien auch auf DVD.


Filmographie Maxim Mehmet