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Maximilian Simonischek
Biographie
© RTL
| Geboren am | 19.10.1982 | in | Berlin, Deutschland | Autor | Kathrin Lang |
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Der Nachwuchsschauspieler Maximilian Simonischek kommt aus einer Schauspielfamilie. Sein Vater, Peter Simonischek, ist ein gefeierter Theaterstar. Lange Zeit spielte er an der Berliner Schaubühne, wechselte dann nach Österreich an das Wiener Burgtheater. Auch Maximilians Mutter, Charlotte Schwab, ist in der Branche tätig und ein bekanntes Gesicht. Seit Jahrzehnten steht sie auf großen deutschen Bühnen und feiert gleichzeitig im Fernsehen, als Kommissarin in der TV-Serie „Das Duo“, große Erfolge. Nicht leicht also für den Nachwuchs, den Eltern das Wasser zu reichen. Vor allem zu Beginn seiner Karriere bekam Maximilian den Druck, der durch seine bekannten Eltern verursacht wurde, stark zu spüren. Als er nach seiner Ausbildung am Mozarteum Salzburg, im Februar 2007, in einem Theaterstück in Wien mitwirkte, lag auf seiner Person unverhältnismäßig viel Aufmerksamkeit. Diese galt jedoch nicht ihm, sondern seinem Vater, wie Simonischek einst in einem Interview berichtete. Also zog er nach Berlin, wo er unabhängiger handeln und agieren konnte.
Heute kann Maximilian Simonischek auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Obwohl er eigentlich als Teenager noch ganz andere Träume hatte, gerne Fußballstar geworden wäre, gehört er heute zur etablierten Schauspielerriege. Vor allem auf der Bühne feiert er große Erfolge. In Berlin steht er regelmäßig auf den Brettern, die die Welt bedeuten; spielte dort unter anderen den Anders, einen Architekturstudenten, in „Heaven“ von Fritz Kater. Für seine Darstellung wurde Simonischek sogar mit dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet. Außerdem agierte er bereits neben Fritzi Haberlandt und Peter Kurth oder war schon in mehreren Stücken von dem bekannten Theater-Regisseur Tilmann Köhler zu sehen.
Maximilian Simonischek ist jedoch nicht nur auf der Bühne zuhause, sondern konnte in den vergangenen Jahren auch bereits einige Male Kameraerfahrung sammeln. Bereits 2004 gab er sein Spielfilmdebüt mit einer Nebenrolle in dem TV-Film „Jedermann“, in dem er neben seinem Vater sowie Veronica Ferres und Tobias Moretti agierte. Seinen ersten großen Kinoerfolg feierte Maximilian 2008, als er an der Seite von Max Riemelt eine der Hauptrollen in „Tausend Ozeane“ übernahm. Nachdem er anschließend in Episoden der TV-Serien „Soko Köln“ und „Kommissar Stolberg“ zu sehen war, steht ihm nun ein großer Auftritt in dem TV-Zweiteiler „Hindenburg“ bevor. Mit seiner Hauptrolle des Merten Kröger dürfte er sich im Februar 2011 nun endgültig dem breiten Fernsehpublikum bekannt machen.
Filmographie Maximilian Simonischek
- 2004: Jedermann (TV)
- 2006: Matthäuspassion (TV)
- 2006: Schlaflos
- 2006: Fremder Bruder
- 2007: Ohne einander (TV)
- 2007: SOKO Köln (TV-Serie)
- 2008: Tumosis
- 2008: Tausend Ozeane
- 2010: Kommissar Stolberg (TV-Serie)
- 2011: Hindenburg (TV)
- 2011: Der Verdingbub
- 2012: Die Tote ohne Alibi (TV)

