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Elyas M'Barek

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Biographie

Elyas M'Barek © Universum Film

Geboren am 29.5.1982 in München, Bayern, Deutschland Autor Kathrin Lang

Er wurde in München geboren, besuchte dort ein Gymnasium, absolvierte sein Abitur, begann ein Studium und wechselte schließlich ins Filmgeschäft. Elyas M'Barek, gebürtiger Deutscher, für alle jedoch nur der Türke – obwohl seine Wurzeln in Tunesien liegen. Immer wieder spielt er in der Vergangenheit den Proleten mit Goldkette und typischem Ghetto-Slang. Dass M'Barek nur einen exotischen Namen und ein solches Erscheinungsbild hat, ansonsten aber nicht mal ein Wort arabisch spricht, dürfte für viele eine Überraschung sein. „Manchmal habe ich das Gefühl, erklären zu müssen: Keine Angst, ich tu' dir nichts, ich kann auch hochdeutsch, ich hab' sogar Abitur“, ist M'Bareks gelassene Aussage zu diesem Thema. Obwohl der Nachwuchsstar immer wieder über seine einfache Kategorisierung verwundert ist, so bringt ihm diese im Filmgeschäft doch auch den gewünschten Erfolg – ist also irgendwie gar nicht so schlimm. Immer häufiger wird für Filmproduktionen in Deutschland der „türkische Typ“ gesucht. Da steht Elyas M'Barek mit seinem Image natürlich gut da und ergatterte auf diesem Weg schon häufig die Rolle des Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Für M'Barek sicherlich das Unwort der letzten Jahre, doch gleichzeitig auch der goldene Schlüssel zum Erfolg.

Sein Leinwanddebüt feierte Elyas M'Barek noch während er die Schulbank drückte. Zwar ergatterte er in der Erfolgskomödie „Mädchen, Mädchen“ lediglich eine Nebenrolle, setzte damit jedoch den Fuß in die Türe. Nach dem Abitur entschied er sich zunächst für den soliden Weg, begann ein BWL-Studium, musste bald jedoch schon feststellen, dass Studium und Schauspielerei eine Beschäftigung zu viel ist. Also brach er 2006 das Studium ab und widmete sich in den kommenden Jahren intensiv seiner Karriere beim deutschen Film. Diese kam auch zunehmend mehr ins Rollen. Zunächst im Fernsehen: Beim „Tatort“ suchte man ebenso wie bei „Alarm für Cobra 11“ oder der Serie „Abschnitt 40“ den passenden Türken, den Kriminellen oder gerne auch den illegal Eingewanderten mit schlechtem Deutsch. Mittlerweile meistert M'Barek diese Rollen aus dem FF und feiert damit immensen Erfolg. Der große Durchbruch gelang ihm 2006, als er in der ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“ die Rolle des Cem Öztürk angeboten bekam. Drei Staffeln lang flimmerte die Vorabendserie über unsere Bildschirme und erschuf sich dabei eine große Fangemeinde – nicht zuletzt dürfte die dem Münchner zu 'verschulden' sein, der mit ungehörigem Charme und Witz die Rolle des doch nicht ganz so dummen Deutsch-Türken mimte.

Schnell wurde auf diesem Weg auch das Kino auf das Nachwuchstalent aufmerksam. In der Bestsellerverfilmung „Die Welle“ (2008) bekamen wir ihn ebenso zu Gesicht wie in der Komödie „Männerherzen“ (2009) sowie der Til Schweiger-Produktion „Zweiohrküken“ (2009). Der Durchbruch auf der Leinwand gelang ihm spätestens mit Uli Edels Bushido-Biopic „Zeiten ändern Dich“ (2010), in dem M'Barek überzeugend den jungen Bushido mimen durfte. 2011 war Elyas M'Barek, dessen exotischer Name schon lang nicht mehr nur die einzige Eintrittskarte zum Erfolg ist, in Matthias Schweighöfers Regiedebüt „What a Man“ zu sehen. Ein erneut erfolgreiches Jahr war dann 2012 für ihn: nachdem Elyas im Januar neben Nora Tschirner in der Komödie "Offroad" in der männlichen Hauptrolle zu sehen war, folgte kurze Zeit später der Kinofilm "Türkisch für Anfänger". Im Spätsommer agierte er schließlich in einer Nebenrolle in der Komödie "Heiter bis wolkig". Ein großes Karrierehighlight bedeutete für den Mimen die amerikanische Jugendbuchverfilmung "Chroniken der Unterwelt - City of Bones", in der er 2013 an der Seite von Lena Headey und Lily Collins zu sehen war. Ende 2013 kam er dann mit der deutschen Komödie "Fack Ju Göhte" an der Seite von Karoline Herfurth und Katja Riemann in unsere Kinos und war zudem in der gleichnamigen Verfilmung des historischen Romans "Der Medicus" zu sehen.


Filmographie Elyas M'Barek