Chris Penn †

Christopher Shannon Penn

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Biographie

Chris Penn © Buena Vista International

Geboren am
Gestorben am:
10.10.1965
24.01.2006
in Los Angeles, Kalifornien, USA
Santa Monica, Kalifornien, USA
Autor Thomas Ays

"Du musst glauben, dass du es bist; die Figur oder das Ding oder was zur Hölle du auch spielst."
Er war der jüngste Bruder der Penn-Familie. Sein Bruder Sean Penn ist ein gefeierter OSCAR-Preisträger und Michael Penn ein Musiker. Der Vater, Leo Penn, war Regisseur und die Mutter, Eileen Ryan, ist ebenfalls Schauspielerin. In irgendeinem Schatten stand Chris Penn, der 1965 in Los Angeles geboren wurde, immer. Eine US-Kritik beschrieb ihn einst mit den Worten: "Genauso talentiert wie Sean - nur viel weniger großspurig.".

Bereits 1979, mit gerade einmal 14 Jahren, stand Chris das erste Mal vor einer Kamera, für den Film "Charlie and the Talking Buzzard". Zuvor und auch danach drehte er immer wieder Super-8-Filme mit Sean und auch Schauspielunterricht gehörte zum täglichen Programm von Chris. Seit er 12 Jahre alt war, ging er unter Peggy Feury "in die Lehre". Es sollte sich lohnen.
1983 war er neben Nicolas Cage und Matt Dillon in "Rumble Fish" zu sehen, bevor er anschließend in "Der richtige Dreh" neben Tom Cruise eine dieser Rollen spielte, die ihn unvergessen werden ließen. Eine Mischung aus tollpatschigem, aber umso liebenswerterem Chaoten. Diese Rolle war es auch, die er in "Footloose" als junger Freund von Kevin Bacon spielte. Er brillierte auf ganzer Linie und war nur als Traumbesetzung zu bezeichnen. 1986 spielte er neben seinem Bruder Sean und seiner Mutter Eileen Ryan in "Auf kurze Distanz" und auch in "Karate Tiger 4 - Best of the Best" war er in einer tragenden Nebenrolle zu sehen. Chris Penns Gesicht hinterließ Eindruck, und seine Leistungen als Schauspieler waren selbst in kleinen Rollen immer höchst authentisch.
1992 war er unter Quentin Tarantino in "Reservoir Dogs - Wilde Hunde" zu sehen und auch in "Short Cuts" und "True Romance" zeigte er authentische Leistungen. In "To Wong Foo, Thanks for everything, Julie Newmar" war er als Sheriff Dollard urkomisch und für seine Performance in "Das Begräbnis" erhielt er eine Nominierung bei den Independent Spirit Awards und wurde zudem auf dem Filmfestival in Venedig als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.
Im neuen Jahrtausend stachen Nebenrollen in "Mord nach Plan" und "Schwere Jungs" heraus und auch in "Starsky & Hutch" und "After the Sunset" war er zu sehen. Seine letzte Rolle spielte er in dem eher unbekannten Film "King of Sorrow".

Am 24. Januar 2006 wurde Chris Penn in seiner Wohnung in Santa Monica tot aufgefunden. In der späteren Obduktion konnten keine Anzeichen für Gewalt- oder Drogeneinwirkung festgestellt werden, was auf eine natürliche Todesursache schließen lässt. Penn litt an einer Herzvergrößerung.


Filmographie Chris Penn

  • 1979: Charlie and the Talking Buzzard
  • 1982: Magnum (TV-Serie)
  • 1983: Rumble Fish
  • 1983: Der richtige Dreh
  • 1984: Footloose
  • 1984: Wild Life
  • 1985: Pale Rider - Der namenlose Reiter
  • 1985: North Beach and Rawhide (TV)
  • 1986: Auf kurze Distanz
  • 1987: Faerie Tale Theatre (TV-Serie)
  • 1987: Made in U.S.A.
  • 1989: Zurück vom River Kwai
  • 1989: Karate Tiger 4 - Best of the Best
  • 1990: The Young Riders (TV-Serie)
  • 1991: Das teuflische Imperium
  • 1991: Future Kick
  • 1992: Reservoir Dogs - Wilde Hunde
  • 1992: Lederjacken - Sie kennen kein Gesetz
  • 1993: Der Unbesiegbare - Best of the Best
  • 1993: Musik des Zufalls
  • 1993: Stage Fright - Eine Gurke erobert Hollywood
  • 1993: Short Cuts
  • 1993: True Romance
  • 1993: Josh and S.A.M.
  • 1993: Eine Familie namens Beethoven
  • 1994: Unsere Welt war eine schöne Lüge
  • 1995: Blutspur durch St. Petersburg
  • 1995: Chicago Hope - Endstation Hoffnung (TV-Serie)
  • 1995: Fist of the North Star - Der Erlöser
  • 1995: To Wong Foo, Thanks for everything, Julie Newmar
  • 1995: Unter dem Hula Mond
  • 1996: Nach eigenen Regeln
  • 1996: Dead Man's Walk - Weg der Verdammten (TV-Serie)
  • 1996: Das Begräbnis (auch Sänger)
  • 1997: The Boys Club
  • 1997: Liar - Scharfe Täuschung
  • 1998: Family Attraction
  • 1998: Fear - Im Angesicht der Angst
  • 1998: Flagpole Special
  • 1998: One Tough Cop
  • 1998: Rush Hour
  • 1999: The Florentine
  • 2000: Cement
  • 2001: Kiss Kiss (Bang Bang)
  • 2001: Mister Undercover
  • 2002: AFP: American Fighter Pilot (TV-Serie)
  • 2002: Mord nach Plan
  • 2002: Redemption
  • 2002: Schwere Jungs - Stealing Harvard
  • 2003: Masked and Anonymous
  • 2003: CSI: Miami (TV-Serie)
  • 2003: Shelter Island
  • 2003: The Brotherhood of Poland, New Hampshire (TV-Serie)
  • 2003: Will & Grace (TV-Serie)
  • 2004: Starsky & Hutch
  • 2004: After the Sunset
  • 2005: Criminal Intent - Verbrechen im Visier (TV-Serie)
  • 2005: Everwood (TV-Serie)
  • 2005: Juarez: Stages of Fear (auch Ex.Produzent)
  • 2006: The Darwin Awards
  • 2006: Best of Chris Isaak
  • 2006: Holly
  • 2007: King of Sorrow