John Goodman

John Stephen Goodman

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Biographie

John Goodman © Buena Vista International

Geboren am 20.6.1952 in St. Louis, Missouri, USA Autor Kathrin Lang

Attraktiv ist er nicht, dafür aber ein umso besserer Schauspieler. Ein Hollywood ohne den unkomplizierten Typ John Goodman mag man sich schon kaum mehr vorstellen. Er gehört zum festen Bestandteil der Filmindustrie, auch wenn – oder gerade weil - er meist nur in Nebenrollen in den Kinos zu sehen ist. Viele lieben ihn auch für seine grandiose Stimme, die er regelmäßig einigen Figuren animierter Filme leiht.

„'Roseanne' hat mich berühmt gemacht. Bis zum heutigen Tag nennen mich Leute Dan Arnold und ruf mir nach: 'Hey, wo ist Roseanne?'“
Eigentlich war es John Goodmans Traum einmal ein bekannter Footballspieler zu werden. Eine Verletzung hinderte ihn jedoch an der Verwirklichung dieses Traums und sein Interesse für die Schauspielerei begann sich zu entwickeln. Obwohl die Karriere des Amerikaners schon viel früher begann, so wird den meisten John Goodman erst durch seine Rolle in der beliebten TV-Serie „Roseanne“ bekannt geworden sein. Dort trieb er von 1988 von 1997 als Roseannes Ehemann Dan sein Unwesen und räumte letztendlich für seine geniale Darstellung einen Golden Globe und vier Emmy-Nominierungen ab. Ein voller Erfolg!

Die Karriere auf der Leinwand begann jedoch schon lange zuvor. Sein Leinwanddebüt gab der Amerikaner 1977 mit einer kleinen Rolle in „Jailbait Babysitter“. Seine erste Schlüsselrolle übernahm Goodman 1985 als heiratswilliger Junggeselle in „True Stories“. Für den Film „Raising Arizona“ stand John Goodman erstmals für die Brüder Ethan und Joel Coen vor der Kamera. Die beiden casteten ihn später noch einige weitere Male für einen ihrer Filme. Der Charme des Amerikaners hatte es ihnen einfach angetan. Seine komische Seite konnte Goodman vorzüglich in der Komödie „King Ralph“ unter Beweis stellen. Als witziger und sympathischer König brachte er die Zuschauer reihenweise zum Lachen. Wieder einmal kristallisierte sich in diesem Film heraus, wofür wir den Schauspieler so sehr mögen: Die Unkompliziertheit, mit der er seine Rollen in Angriff nimmt.

Einer seiner bislang größten Erfolge erzielte John Goodman als Blues Brother in „Blues Brothers 2000“. Für diese Darstellung erhielt er international nur positive Kritiken und wurde einem noch breiteren Publikum bekannt. Nachdem Goodman 2000 in den beiden Komödien "Good Vibrations - Sex vom andern Stern" und "Coyote Ugly" zu sehen war, wurde es erstmal etwas ruhiger um den Amerikaner. Hin und wieder durfte wir in Filmen wie "Die Monster AG" oder "Ein Königreich für ein Lama" zwar dem Klang seiner Stimme lauschen, aber die großen Filme mit Goodman blieben aus. Erst 2005 kehrte Goodman wieder mit einem etwas größeren Projekt zurück auf unsere Leinwände. In Kevin Spaceys Drama "Beyond the Sea" konnte er eine Rolle für sich ergattern und seine Fans so auf ein Neues von sich begeistern. Seine nächste größere Rolle übernahm Goodman 2007 in dem Thriller "Death Sentence - Todesurteil" neben Kevin Bacon. 2008 krachte er als Pops in dem Highspeed-Abenteuer "Speed Racer" in die internationalen Kinos. Für 2009 standen einige weitere Filme mit dem sympathischen Amerikaner auf dem Programm: Neben der Komödie „Shopaholic“, war er außerdem in der lang ersehnten Literaturverfilmung „Die Päpstin“ zu sehen. Zudem lieh er einer Figur in Walt Disneys "Der Froschkönig" seine Stimme. Besonder auf sich aufmerksam machte der Mime bei uns in Deutschland 2012, als er im Januar eine Rolle in dem gefeierten Stummfilm "The Artist" übernahm. Derzeit stehen viele weitere Filme mit Goodman in den Startlöchern: Unter anderem wird er im Februar 2012 eine Rolle in der Bestsellerverfilmung "Extrem laut und unglaublich nah" übernehmen.

John Goodman ist seit 1989 mit Annabeth Hartzog verheiratet. Die beiden haben ein Kind.


Filmographie John Goodman

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1991: Bester Nebendarsteller: Barton Fink