Karin Viard

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Biographie

Karin Viard © STUDIOCANAL

Geboren am 24.1.1966 in Rouen, Frankreich Autor Melanie Frommholz

„In manchen Rollen verschmelzen mein Leben als Schauspielerin und mein Leben als Frau.“
Eine enorme Wandlungsfähigkeit und große Ausdruckstärke haben die Schauspielerin Karin Viard an die Spitze vieler Besetzungslisten erfolgreicher französischer Filme gebracht. Die Tochter eines Leiters einer Ölplattform wuchs bei ihren Großeltern auf, die sie auch unterrichteten, und ging mit 17 Jahren, nachdem sie am Konservatorium von Rouen ersten Theatererfahrungen gemacht hatte, nach Paris, um Schauspielerin zu werden. Sie nahm Unterricht bei Vera Gregh und Blanche Salant und konnte sich in Kurzfilmen erste Sporen verdienen. 1990 machte Karin Viard in einer Nebenrolle in der Komödie „Tante Danielle“ erstmals auf sich aufmerksam. Die Schauspielerin stand in den 1990er Jahren viel vor der Kamera. Der Film „Delicatessen“ machte sie weiter bekannt und 1993 konnte sich Viard für „La nage indienne“ über ihre erste Nominierung beim französischen Filmpreis César in der Kategorie Vielversprechende Newcomerin freuen. Die Mimin ließ sich weiterhin nicht auf ein Genre oder einen Rollentypus festlegen, spielte in Cédric Klapisch Komödie „Kleine Fische, große Fische", in Mathieu Kassovitz Drama „Hass“ oder in der Krimikomödie „Tagebuch des Verführers“. 1997 erhielt Karin Viard für „Singles unterwegs“ ihre erste Nominierung als beste Nebendarstellerin beim César. 1999 wurde das Jahr ihres großen Durchbruchs. In „Die neue Eva“ und „Haut les coeurs!“ überzeugte sie gleich in zwei ganz unterschiedlich gelagerten Hauptrollen. Sowohl als quirlige Singlefrau als auch als Krebskranke zeigte Viard, was in ihr steckt. Die Rolle in „Haut les coeurs!“ bescherte ihr den ersten César ihrer Laufbahn als beste Hauptdarstellerin. Fortan war die Französin gefragt wie nie. 2003 konnte sie für die Nebenrolle in „Küss mich, wenn du willst“ einen weiteren César mit nach Hause nehmen. 2004 starteten dann gleich drei Filme mit Karin Viard. Für „Le rôle de sa vie“, wurde sie erneut für einen César als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Neben der Arbeit für den Film arbeitet Karin Viard auch erfolgreich auf der Bühne, doch es sind die Kinofilme, die ihr die große Aufmerksamkeit bringen. In der Zeit von 2005 bis 2010 entstehen unter anderem Filme wie „Die Axt“, „Wie in der Hölle“, „So ist Paris“, „Affären à la carte“ oder „Das Schmuckstück“. Für „So ist Paris“ und „Das Schmuckstück“ wurde Viard erneut für einen César als beste Nebendarstellerin nominiert. 2010 spielte sie an der Seite von Danny Boon in „Nichts zu verzollen“. 2011 holt Cédric Klapisch Karin Viard für seine sozialkritische Komödie „Mein Stück vom Kuchen“ vor die Kamera. Es war ihre dritte Zusammenarbeit nach Klapischs Debüt „Kleine Fische, große Fische" und „So ist Paris“. Der Autorenfilmer schrieb seiner Freundin die Rolle der France ganz auf dem Leib und die Mimin konnte erneut mit ihrer Facettenvielfalt glänzen.

Karin Viard ist mit dem Kameramann Laurent Machuel. Verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter.


Filmographie Karin Viard

  • 1986: La goula
  • 1986: L'amour en marche
  • 1989: Les enquêtes du commissaire Maigret (TV-Serie)
  • 1990: La mort d'une vache
  • 1990: Tante Danielle
  • 1991: 25 décembre 58, 10h36
  • 1991: Delicatessen
  • 1991: L'amant de ma soeur (TV)
  • 1991: Les gens ne sont pas forcément ignobles (TV)
  • 1991: Strangers dans la nuit (TV)
  • 1992: Maigret (TV-Serie)
  • 1992: Max und Jeremy
  • 1992: Kleine Fische, große Fische
  • 1992: Urgence d'aimer (TV)
  • 1993: Elles étaient trois
  • 1993: Zone bleue
  • 1993: Rhésus Roméo (TV)
  • 1993: Ce que femme veut
  • 1993: La nage indienne
  • 1994: Emmène-moi
  • 1994: Trennung
  • 1994: Der Lieblingssohn
  • 1995: Hass - La Haine
  • 1995: Fast
  • 1995: Seitensprung für Anfänger
  • 1996: Une visite
  • 1996: Tagebuch des Verführers
  • 1996: Fourbi
  • 1996: Les victimes
  • 1997: Où tu vas
  • 1997: Rouen, cinq minutes d'arrêt
  • 1997: Singles unterwegs
  • 1997: Je ne vois pas ce qu'on me trouve
  • 1999: Die neue Eva
  • 1999: Mes amis
  • 1999: Das Liebesdrama von Venedig - George Sand und Alfred de Musset
  • 1999: Haut les coeurs!
  • 2000: Die Sache mit dem Sex & der Liebe
  • 2001: Kinder der Furcht
  • 2001: Auszeit
  • 2001: Reines d'un jour
  • 2002: Mes copines
  • 2002: Küss mich, wenn du willst
  • 2003: France Boutique
  • 2004: Le rôle de sa vie
  • 2004: Je suis un assassin
  • 2004: L'ex-femme de ma vie
  • 2005: Die Axt
  • 2005: Les enfants
  • 2005: Wie in der Hölle
  • 2006: Les ambitieux
  • 2007: La tête de maman
  • 2007: La vérité ou presque
  • 2007: La face cachée
  • 2008: So ist Paris
  • 2008: Les randonneurs à Saint-Tropez
  • 2008: Baby Blues
  • 2009: Affären à la carte
  • 2009: Les derniers jours du monde
  • 2010: Les invités de mon père
  • 2010: Das Schmuckstück
  • 2010: Nichts zu verzollen
  • 2011: Mein Stück vom Kuchen
  • 2011: Poliezei
  • 2011: Le Skylab
  • 2012: Parlez-moi de vous