Gilles Lellouche

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Biographie

Gilles Lellouche © STUDIOCANAL

Geboren am 5.7.1972 in Caen, Frankreich Autor Melanie Frommholz

„Für mich ist es das Größte, wenn ich eine Szene wirklich lebe – ohne mich um die Belange der Crew zu kümmern oder mir der Kamera bewusst zu sein.“
Der französische Filmemacher und Schauspieler Gilles Lellouche fand seinen Einstieg in die Branche über das Drehen von Kurzfilmen und Videoclips. Als Schauspieler war er eher auf die kleinen Nebenrollen abonniert. Die Wende kam mit der Bekanntschaft von Regisseur und Schauspieler Guillaume Canet. Dieser traute ihm auch mehr zu und besetzte Lellouche 2002 in seinem Film „Bad, Bad Things“ auch in einer größeren Rolle. Die beiden Darsteller blieben auch danach verbunden und spielten in „Liebe mich, wenn Du Dich traust“ zusammen. Gilles Lellouche revanchierte sich bei Canet mit der Hauptrolle in seinem Langfilmdebüt „Die wunderbare Welt des Gustave Klopp“ 2004. Lellouches Schauspielkarriere kam mehr und mehr in Schwung. 2005 spielte er „Anthony Zimmer“ neben Sophie Marceau und war neben Marion Cotillard in „Ma vie en l'air“ zu sehen. Die Rolle bescherte ihm beim französischen OSCAR, dem César, eine Nominierung als vielversprechender Newcomer. 2006 folgte in „Kein Sterbenswort“ die nächste Zusammenarbeit mit Kumpel Guillaume Canet. 2007 war dann für den Franzosen ein äußerst produktives Jahr. Er drehte sieben Projekte ab, darunter der Krimi „Die Kammer der toten Kinder“. Der besonders in Frankreich beliebte Autorenfilmer Cédric Klapisch holte Lellouche 2008 für seinen Ensemble-Film „So ist Paris“ an Bord. Imselben Jahr fiel dann noch eine kleine Rolle in „C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben“ ab. Außerdem gehörte Lellouche zum Hauptcast in „Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt“. Gilles Lellouche hatte mittlerweile sein Können in vielen Genres unter Beweise gestellt und wurde gerne auch in tragenden Rollen besetzt. 2009 übernahm er in dem TV-Drama „Heute habe ich nicht getrunken“ die Hauptrolle. 2010 arbeitete er für „Kleine wahre Lügen“ wieder mit Guillaume Canet. Der Film war auch in Deutschland sehr erfolgreich und brachte Lellouche seine erste César-Nominierung als bester Nebendarsteller. In „Point Blank - Aus nächster Nähe“ spielte der Franzose wieder eine Hauptrolle genauso wie 2011 in „Mein Stück vom Kuchen“. An der Seite von Karin Viard überzeugte er hier mit einer Mischung aus gierigem und fiesem aber dennoch auch sympathisch Banker, der eine ganze Fabrik mit seinen Spekulationen platt macht. Für 2012 steht mit „Les infidèles“ die nächste Regiearbeit von Gilles Lellouche auf dem Programm.
Gilles Lellouche ist mit der Schauspielerin Mélanie Doutey liiert.


Filmographie Gilles Lellouche

  • 1995: Ah les femmes
  • 1996: 2 minutes 36 de bonheur (auch Drehbuch, Regie)
  • 1996: Les soeurs Hamlet
  • 1998: Verrückt nach ihr
  • 1999: Mes amis
  • 2000: Un Arabe ouvert
  • 2001: Boomer
  • 2001: Meine Frau die Schauspielerin
  • 2002: Varsovie-Paris
  • 2002: Bad, Bad Things
  • 2003: L'adieu (TV)
  • 2003: Pourkoi... passkeu (auch Drehbuch, Regie)
  • 2003: Zéro un (auch Regie)
  • 2003: Liebe mich, wenn Du Dich traust
  • 2004: Die wunderbare Welt des Gustave Klopp (auch Drehbuch, Regie)
  • 2005: Anthony Zimmer
  • 2005: Ma vie en l'air
  • 2006: On va s'aimer
  • 2006: Kein Sterbenswort
  • 2006: Le héros de la famille
  • 2007: La 17ème marche
  • 2007: Ma place au soleil
  • 2007: Léthé
  • 2007: J'ai plein de projets
  • 2007: Ma vie n'est pas une comédie romantique
  • 2007: Le dernier gang
  • 2007: Die Kammer der toten Kinder
  • 2008: So ist Paris
  • 2008: Sans arme, ni haine, ni violence
  • 2008: C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
  • 2008: Public Enemy No.1 - Mordinstinkt
  • 2009: Palizzi (TV-Serie)
  • 2009: Lascars (nur Stimme)
  • 2009: Une petite zone de turbulences
  • 2009: Heute habe ich nicht getrunken (TV)
  • 2010: Adèle und der Fluch des Pharaos
  • 2010: Krach
  • 2010: Kleine wahre Lügen
  • 2010: Point Blank - Aus nächster Nähe
  • 2011: Mein Stück vom Kuchen
  • 2011: Mineurs 27
  • 2011: JC comme Jésus-Christ
  • 2012: Les infidèles (auch Drehbuch, Regie)
  • 2012: Quand je serai petit
  • 2012: L'aviseur
  • 2012: Thérèse Desqueyroux