Robin Williams

Robin McLaurim Williams

ist bekannt durch
  • Kekse
  • Kekse
  • Kekse
  • Kekse

Biographie

Robin Williams © United International Pictures

Geboren am 21.7.1951 in Chicago, Illinois, USA Autor Thomas Ays

„Kokain ist Gottes Weg Dir zu sagen, dass Du zuviel Geld verdienst.“
Weil er als Kind stark übergewichtig war, und so die anderen Kinder nicht mit ihm spielen wollten, fing der kleine Robin an, zu sich selbst zu sprechen und viele verschiedene Figuren zu charakterisieren. Zu Schulzeiten begeisterte das Improvisationstalent Robin Williams dann seine Mitschüler mit aus der Hüfte geschossenen Gags. Er unterhielt - nachdem er das Studium für politische Wissenschaften geschmissen hatte - ganze Nachtclubs und studierte nebenbei an der „New-Yorker Juillard School“ Theaterwissenschaften. Schnell sprach sich seine genial komische Art herum und Williams konnte mit "Laugh-In" sein TV-Debüt feiern.

„Frauen würden niemals eine Nuklearbombe bauen. Sie würden niemals Waffen bauen, die töten. Nein, nein! Sie würden eine Waffe kreieren, bei der Du Dich für eine Weile schlecht fühlst.“
Größeren Erfolg hatte er aber mit der TV-Serie "Mork vom Ork". 1980 besetzte ihn Altmeister Robert Altmann in "Popeye - Der Seemann mit dem harten Schlag", und zwei Jahre danach bewies Williams in "Garp und wie er die Welt sah", dass er nicht nur blödeln, sondern auch in ernsten Rollen überzeugen kann. Herausgekommen ist dabei ein wundervoller Film mit einem herausragenden Hauptdarsteller.
Den Durchbruch allerdings schaffte er mit "Good Morning, Vietnam" als Armee DJ Arian Cronauer. Diese Rolle schoss ihn endgültig in die Riege der Top-Hollywood-Stars und machte ihn über Nacht international bekannt. Für diese Rolle bekam er auch seine erste OSCAR Nominierung.
Ein weiteres Williams-Kino-Highlight ist eindeutig der Kultfilm "Der Club der toten Dichter", für den er erneut eine Nominierung, aber tragischerweise keinen OSCAR erhielt. In "Zeit des Erwachens" spielte er ebenso großartig wie in "König der Fischer", für den er seine dritte OSCAR Nominierung einheimste. 1991 stand er dann für Steven Spielbergs "Hook" vor der Kamera, und mit "Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen" lockte er wieder Millionen Menschen in die Kinos. Williams wurde von Publikum und Kritikern gleichermaßen in den Himmel gehoben. Vollkommen zu Recht.

„Gott gab uns Männern ein Gehirn und einen Penis und nicht genug Blut, um beides gleichzeitig zu benutzen.“
1995 folgte eine weitere, komische, wenn auch kleine Rolle in "To Wong Foo, Thanks For Everything! Julie Newmar". "Jumanji" wurde wieder ein Erfolg, ebenso wie "The Birdcage" und "Jack". Seine bisher eindeutig erfolgreichste Leistung allerdings lieferte er in "Good Will Hunting" ab, für den er auch endlich den OSCAR als Bester Nebendarsteller erhielt. Weil er sich so über den Gewinn des OSCARs freute, schickte er einen kleinen OSCAR nach Deutschland, zu seiner jahrelangen Synchronstimme Peer Augustinski mit der Bemerkung: „Danke, dass Du mich in Deutschland bekannt gemacht hast!“ Robin Williams at his best.
1998 drehte er "Hinter dem Horizont" und "Patch Adams" bevor er "Der 200 Jahre Mann" zu uns schickte, der allerdings nicht sehr großen Erfolg hatte.
2002 spielte Williams erstmals einen Bösewicht in "Insomnia", und gleich darauf noch einmal in "One Hour Photo". Auch diese Rollen beherrschte er und überzeugte wieder einmal auf ganzer Linie.

Nach den beiden sehr unbekannten Streifen "Final Cut" und "Noel" wurde es erst einmal ruhig um Robin Williams. 2006 kam er jedoch mit den Komödien "Die Chaoscamper" und „Nachts im Museum“ zurück auf unsere Leinwände. Ein Jahr später sahen wir ihn neben Mandy Moore in "Lizenz zum Heiraten" und in "Der Klang des Herzens".
Nach einem Williams-freien 2008 kehrte er 2009 mit „Nachts im Museum 2“ auf unsere Leinwände zurück. Anfang 2010 stand er in „Old Dogs“ neben John Travolta vor der Kamera.

„Ballett: Männer tragen Hosen, die so eng sind, das man ihre Religion erraten kann.“
Der schwere Reitunfall von Ex-„Superman“-Darsteller Christopher Reeve hatte Robin Williams stark mitgenommen. Jahrelang kümmerte er sich um seinen Freund und bezahlte auch dessen hohe Krankenhaus- und Medikamentenrechnungen. Außerdem gab er ihm seelischen Beistand und ging nicht eher aus dem Krankenhaus, bis er Reeve zum Lachen gebracht hatte. Reeve selbst gab später an, ohne Williams und dessen Unterstützung diesen Schicksalsschlag nicht überlebt zu haben.
Privat war Williams von 1978 an mit Valerie Velardi verheiratet, die beiden haben einen Sohn (Zachary), der 1983 geboren wurde. Die Ehe hielt zehn Jahre, dann zog Robin mit Marsha Garces, Zacharys ehemaligem Kindermädchen, zusammen, mit der er die Kinder Zelda und Cody bekam. Mittlerweile ist auch hier die Scheidung eingereicht.
2009 musste Williams am Herzen operiert werden. Wegen ständiger Herzprobleme bekam der Comedian ein neue Aortenklappe eingesetzt. Die OP verlief ohne Komplikationen.


Filmographie Robin Williams

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen
1984: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Moskau in New York
1990: Bester Schauspieler - Drama: Der Club der toten Dichter
1991: Bester Schauspieler - Drama: Zeit des Erwachens
1997: Bester Nebendarsteller: Good Will Hunting
1998: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Patch Adams

Gewonnene Golden Globes
1988: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Good Morning, Vietnam
1991: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: König der Fischer
1994: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Mrs. Doubtfire

OSCAR Nominierungen:
1987: Bester Hauptdarsteller: Good Morning Vietnam
1989: Bester Hauptdarsteller: Der Club der toten Dichter
1991: Bester Hauptdarsteller: König der Fischer

Gewonnene OSCARs
1997: Bester Nebendarsteller: Good Will Hunting