Alec Baldwin

Alexander Rae Baldwin III

Biographie

Alec Baldwin © Universal Pictures

Geboren am 3.4.1958 in Massapequa, Long Island, New York, USA Autor Melanie Frommholz

"Schauspielerei im Theater ist Spaß. Schauspielerei beim Film ist harte Arbeit."
Alec wurde am 03.04.1958 in Massapequa, Long Island, USA als zweites von sechs Kindern der Familie Baldwin geboren (seine Brüder Daniel, William und Stephen sind ebenfalls Schauspieler). Ursprünglich wollte der älteste der schauspielernden Baldwin-Brüder Politiker oder Anwalt werden. Letztlich entschied Alec sich dann aber doch für eine Ausbildung an der New York City University Undergraduate School Of Drama. Zu Beginn seiner Karriere stand er sowohl auf der Theaterbühne als auch für die TV-Serien "The Doctors" oder "Unter der Sonne Kaliforniens" vor der Kamera. Sein erster großer Leinwandauftritt kam dann 1987 mit der Komödie "Für immer: Lulu". Im Folgejahr lieferte Alec Baldwin gleich fünf neue Filme ab. Darunter unter anderem "She’s Having a Baby" und die Grusel-Komödie "Beetlejuice".

An der Seite von Altmeister Sean Connery kam 1990 mit dem Spionagethriller "Jagd auf Roter Oktober" der endgültige internationale Durchbruch als Kinoschauspieler. Seit dem ist er von der Leinwand nicht mehr weg zu denken. Aber auch seiner alten Leidenschaft für das Theater ist Alec Baldwin treu geblieben. So ist er immer wieder einmal in Broadwaystücken zu sehen. Auch als Produzent und Synchronsprecher tritt er in Erscheinung. So war seine Stimme unter anderem 2001 in der englischen Originalfassung von "Final Fantasy" zu hören. In Persona machte sich der Amerikaner nach seinen Rollen in "Pearl Harbor" und "Cats & Dogs" eher rar auf deutschen Leinwänden. Erst 2005 konnten wir ihn als Widersacher von Leo DiCaprio in "Aviator" wieder in einer größeren Rolle bewundern.

”Ich hatte Meryl schon so lange Zeit angebetet, dass ich ihren Fahrer oder Chiropraktiker gespielt hätte.“ (über seine Partnerin in "Wenn Liebe so einfach wäre" Meryl Streep)
Nach wie vor gehört Alec Baldwin jedoch zu den "Viel-Drehern" in der Branche. Anfang 2006 durften wir uns über "Dick and Jane" freuen, in dem er Jim Carrey fiesen Boss zum Besten gab. Nach "Mini`s First Time" und dem Thriller "Departed: Unter Feinden" war er Anfang 2007 in der Komödie "Krass" zu sehen. Ebenfalls 2007 spielte er in "Der gute Hirte" neben Matt Damon. Nachdem er seine Stimme für "Madagascar 2" geliehen hatte kam er 2009 in dem Drama "Beim Leben meiner Schwester" in unsere Kinos. 2010 stand "Wenn Liebe so einfach wäre" mit Meryl Streep auf dem Plan. Hier ließ Baldwin nicht zur Freude aller die Hüllen gänzlich fallen. Für 2012 steht unter anderem die neue Woody Allen Komödie „Bop Decameron“ auf dem Programm.

Seit 2006 steht Alec Baldwin neben seiner Kinoarbeit in der Rolle des Jack Donaghy für die TV-Serie „30 Rock“ erfolgreich vor der Kamera. Im Januar 2010 wurde er erneut für diese Serienarbeit mit dem Golden Globe in der Kategorie „Bester Schauspieler (TV-Serie) – Musical/Comedy“ ausgezeichnet. Der Globe passt wunderbar zu den, ebenfalls für die Serie gewonnen, Globes aus den Jahren 2009 und 2007 sowie den Emmys von den Verleihungen 2009 und 2008.

Privat war Alec Baldwin lange Jahre mit der Schauspielerin Kim Basinger verheiratet. Die Ehe ging jedoch auseinander. Hartnäckig hielten sich die Gerüchte, dass er während der Ehe diverse Male handgreiflich wurde. Das Paar hat eine Tochter.


Filmographie Alec Baldwin

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
2003: Bester Nebendarsteller: The Cooler

OSCAR Nominierungen:
2003: Bester Nebendarsteller: The Cooler