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Benicio Del Toro
Benicio Monserrate Rafael Del Toro Sanchez
Biographie
© Paramount Pictures
| Geboren am | 19.2.1967 | in | Santurce, Puerto Rico | Autor | Kathrin Lang |
|---|
„Ein Gentleman beschützt eine Frau so lange, bis er mit ihr allein ist." (Benicio Del Toro)
Der gebürtige Puertoricaner Benicio del Toro versuchte sich zuerst mit einem Studium im Bereich Wirtschaft. Dieses kam jedoch nie zu einem Abschluss, da er schon bald feststellte, worin seine wahren Talente verborgen lieben – in der Schauspielerei. Um diese zu seinem Beruf zu machen, musste Benicio del Toro einen steinigen Weg gehen. Seine Karriere begann mit einigen sehr kleinen Rollen für das Fernsehen und schon bald auch für das Kino. So war er unter anderem in einer Folge der erfolgreichen TV-Serie „Miami Vice“ zu sehen und übernahm eine kleine Nebenrolle in dem Kinospielfilm „Manege frei für Pee Wee“. Die großen Rollenangebote blieben jedoch vorerst aus.
„Ich mag alles, was dreidimensional ist. Daran kann ich glauben, selbst wenn es fantastisch, surreal oder von einem anderen Planeten ist.“
1989 machte der Puertoricaner erstmals auf sich Aufmerksam, als in „James Bond 007 – Lizenz zum Töten“ als Schurke Dario in unseren Lichtspielhäusern zu sehen war. Das Besondere an dieser Rolle: Del Toro war mit seinen gerade mal 21 Jahren der bisher jüngste Darsteller eines „Bond-Bösewichts“. Die nächsten Produktionen, in denen Benicio Del Toro mit von der Partie war, waren zwar alle sehr klein, erbrachten ihm jedoch stets positive Kritiken. Der große Durchbruch gelang ihm 1995 mit seiner Rolle in dem Actionstreifen „Die üblichen Verdächtigen“, die ihm den Gewinn eines Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller des Jahres einbrachte. Danach ging es für Benicio Del Toro immer weiter nach oben in Richtung siebter Hollywoodhimmel. Seinen bislang größten Erfolg konnte er im Jahr 2000 verzeichnen, als er eine größere Nebenrolle in dem Thriller „Traffic – Die Macht des Kartells“ übernahm und dafür prompt mit einem OSCAR und einem Golden Globe als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.
Danach wurde es leider wieder etwas ruhiger um Del Toro. Zwar wurde er für einige Rollen besetzt, feierte jedoch nie überdurchschnittlichen Erfolg. Erst 2004 sollte der Schauspieler wieder ins Rampenlicht zurückkehren, als er für seine Darstellung in dem Thriller "21 Gramm" erneut für den OSCAR als bester Nebendarsteller nominiert wurde. Dieses Mal gewann er ihn nicht, feierte aber dennoch großen Erfolg. Ein Jahr später war er in der Comicverfilmung "Sin City" als Oberfiesling mit von der Partie. 2007 betätigte er sich für den Streifen "Maldeamores" als Produzent. Für Del Toro übrigens nicht das erste Mal, dass er diese Tätigkeit übernahm. Bereits 1995 war er für „Submission“ als Produzent und zudem als Drehbuchautor und Regisseur tätig. 2008 kam der aussagekräftige Schauspieler dann mit "Things we lost in the Fire", neben Halle Berry in die internationalen Kinos und sorgte damit erneut für positive Schlagzeilen. 2009 sahen wir ihn als Revolutionär Che in unseren Lichtspielhäusern. 2010 war er in dem Horror-Thriller "The Wolfman" zu sehen und betätigte sich für diesen Film auch als Produzent.
Filmographie Benicio Del Toro
- 1987: Miami Vice (TV-Serie)
- 1987: Private Eye (TV-Serie)
- 1988: Manege frei für Pee Wee
- 1989: James Bond 007 - Lizenz zum Töten
- 1989: Das Camarena-Komplott (TV-Serie)
- 1990: Madonna: The Immaculate Collection
- 1991: The Indian Runner
- 1992: Christopher Columbus - Der Entdecker
- 1993: Fearless - Jenseits der Angst
- 1993: Das Millionen-Ding
- 1993: Huevos de oro
- 1994: Eine heiße Affäre
- 1994: Geschichten aus der Gruft (TV-Serie)
- 1995: Die üblichen Verdächtigen
- 1995: Unter Haien in Hollywood
- 1995: Fallen Angels
- 1995: Submission (nurRegie, Drehbuch und Produzent)
- 1996: Joyride - Spritztour
- 1996: The Fan
- 1996: Das Begräbnis
- 1996: Basquiat
- 1997: Ärger im Gepäck
- 1998: Fear and Loathing in Las Vegas
- 2000: The Way of the Gun
- 2001: Traffic - Macht des Kartells
- 2001: Snatch - Schweine und Diamanten
- 2001: Das Versprechen
- 2003: Die Stunde des Jägers
- 2004: 21 Gramm
- 2005: Sin City
- 2007: Maldeamores (nur Ex.Produzent)
- 2008: Things We Lost In The Fire
- 2009: Che - Revolución
- (auch Produzent)
- 2009: Che - Guerrilla
- (auch Produzent)
- 2009: Wolfman
- (auch Produzent)
- 2010: Somewhere
- 2010: The Three Stooges
- 2010: Silence
- 2011: Lunar Park
Filmpreise
Gewonnene Golden Globes
2000: Bester Nebendarsteller: Traffic
OSCAR Nominierungen:
2003: Bester Nebendarsteller: 21 Gramm
Gewonnene OSCARs
2000: Bester Nebendarsteller: Traffic