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Hayden Christensen
Biographie
© 20th Century Fox
| Geboren am | 19.1.1981 | in | Vancouver, British Columbia, Kanada | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
“Alles was ich möchte ist, was meine Mutter für mich wollte, als sie mich großzog: Glücklich sein.“
Der Kanadier Hayden Christensen hatte die erste Berührung mit einer Kamera nicht etwa bei einem Casting sondern auf dem Tennisplatz. Als Balljunge bei einem Tennisturnier in Toronto musste er einen der berühmt-berüchtigten Wutausbrüche von Tennislegende John McEnroe über sich ergehen lassen und bekam damals erste mediale Aufmerksamkeit. Eher unwahrscheinlich, das dieses Erlebnis den Wunsch in ihm weckte Schauspieler zu werden.
1993 machte Hayden seine ersten Gehversuche vor einer „echten“ Film- bzw. Fernsehkamera mit der deutsch-kanadischen Soap „Macht der Leidenschaft“. Mit „Jungle Law“ gab er 1995 sein Leinwanddebüt. Es folgten ein Reihe kleiner Projekte bevor der junge Schauspieler mit der TV-Serie „Higher Ground“ ein größeres Publikum und auch die Kritiker auf sich aufmerksam machen konnte. Über 22 Folgen konnte Hayden in der Rolle eines von der Stiefmutter sexuell missbrauchten Teenagers der schließlich zu Drogen greift, zeigen, welches Talent in ihm steckt. 2001 bewies er mit dem Drama „Das Haus am Meer“, dass ihm die schwierigen Rollen ihm. Auch die Jury der Golden Globes war dieser Ansicht und nominierte ihn als besten Nebendarsteller.
“Es ist ein ungeheuerer Kampf in dieser Industrie seine Integrität und seine Würde zu schützen.“
Einen ersten Wendepunkt in der Karriere erlebte Hayden Christensen 2002. 400 Mitbewerber – darunter namhafte Kollegen wie Leonardo DiCaprio – stach er beim Casting zu „Star Wars - Episode II: Angriff der Klonkrieger“ aus. Als Anakin Skywalker eroberte er nicht nur die internationalen Kinos sondern auch die Herzen der weiblichen Fans. Er füllte die Rolle in ihrer Zerrissenheit derart glaubwürdig aus, dass böse Zungen ihm bereits den Mark Hamill-Effekt prophezeiten. Auch Hamill konnte sich in der öffentlichen Wahrnehmung nie ganz von seiner Rolle des Luke Skywalker lösen und mit anderen Projekten nicht an seinen „Star Wars“-Erfolg anknüpfen. Auch bei Hayden Christensen war nach „Star Wars - Episode III - Die Rache der Sith“ zunächst kein großer neuer Film in Sicht. Mit „Factory Girl” oder “Awake” waren es eher kleine Independent-Projekte. Doch dann kam 2008 der Sci-Fi-Reißer „Jumper“ in unsere Kinos mit dem Hayden klarstellte, dass immer mit ihm zu rechnen ist. Für 2010 stand dann nach „New York, I love you“ der Action-Streifen „Takers“ auf dem Programm des Schauspielers. Auch für 2011 wird es bei Hayden Christensen nicht langweilig. So soll der Horror-Film „Vanishing on 7th Street“ anlaufen und mit „The Cold“ ist Action trumpf.
“Ich habe zwei Schwestern und natürlich eine Mutter, ich wuchs also in einen Haushalt voller Mädels auf. Vielleicht habe ich daher einen größeren Respekt für Frauen.“
Hayden Christensen hat neben zwei Schwestern, mit Tove noch einen Bruder, der als Produzent auch im Filmgeschäft arbeitet. Derzeit ist er mit Schauspielkollegin Rachel Bilson zusammen. Die beiden sind seit 2009 verlobt.
Filmographie Hayden Christensen
- 1993: Macht der Leidenschaft (TV-Serie)
- 1995: Jungle Law
- 1995: Die Mächte des Wahnsinns
- 1995: Love And Betrayal: The Mia Farrow Story (TV)
- 1995: I.Q. Runner - Aufstand der Untermenschen (TV)
- 1996: No Greater Love (TV)
- 1996: Nick Knight - Der Vampircop (TV-Serie)
- 1997: Gänsehaut - Die Stunde der Geister (TV-Serie)
- 1998: Strike! - Mädchen an die Macht
- 1999: Angst über den Wolken
- 1999: The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
- 1999: Real Kids, Real Adventures (TV-Serie)
- 1999: Are You Afraid of the Dark (TV-Serie)
- 1999: The Famous Jett Jackson (TV-Serie)
- 2000: Higher Ground (TV-Serie)
- 2000: Wenn Mutterliebe zur Hölle wird (TV)
- 2001: Das Haus am Meer
- 2002: Star Wars - Episode II - Angriff der Klonkrieger
- 2003: Lüge und Wahrheit - Shattered Glass
- 2005: Star Wars - Episode III - Die Rache der Sith
- 2006: Awake
- 2007: Virgin Territory
- 2008: Factory Girl
- 2008: Jumper
- 2010: New York, I love you
- 2010: Quantum Quest: A Cassini Space Odyssey (nur Stimme)
- 2010: Takers
- 2010: Jax of Heart
- 2011: Die Herrschaft der Schatten
- 2011: The Cold
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2001: Bester Nebendarsteller: Das Haus am Meer