Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Bridget Fonda
Bridget Jane Fonda
Biographie
© Columbia TriStar
| Geboren am | 27.1.1964 | in | Los Angeles, Kalifornien, USA | Autor | Stefanie Rufle |
|---|
Bridget Fonda gehört zur bereits dritten Generation einer von Hollywoods berühmtesten Schauspielerfamilien und fast scheint es, als sei ihr die Schauspielerei förmlich in die Wiege gelegt worden. Ihr Großvater ist der legendäre Henry Fonda, der als einer der größten Western-Helden galt und zu dessen berühmtesten Rollen die des skrupellosen Killers in „Spiel mir das Lied vom Tod“ zählt. Peter Fonda und die Schauspielerin Susan Brewer sind Bridgets Eltern, Jane Fonda ihre Tante. Bestimmt durch ihren berühmten Namen, aber auch durch ihr großes Können und breites Rollenspektrum erreichte Bridget schon in jungen Jahren großes Ansehen und hatte in „Easy Rider“ (1969), dem wahrscheinlich bekanntesten Film ihres Vaters Peter einen kleinen Auftritt.
Bridget Fonda wurde am 27. Januar 1964 in Los Angeles geboren. Als sie sieben Jahre alt war, ließen sich ihre Eltern scheiden, und sie wuchs bei ihrer Mutter auf. Dennoch blieb die Beziehung zu ihrem Vater Peter Fonda immer sehr intensiv. Ihren Vornamen hat Bridget der Stiefschwester ihres Vaters, Bridget Hayward, zu verdanken, die sich das Leben genommen hatte. Erstes Interesse an der Schauspielerei meldete sich bei Bridget nach ihrem Auftritt in einer Highschool-Produktion von „Harvey“. Mit achtzehn Jahren ging sie an die New York University und studierte dort und am renommierten Lee Strasberg Institut Schauspiel. Während dieser vier Jahre wirkte die junge Mimin bei Bühnenproduktionen wie „Just Horrible“ von Nicholas Kazan mit. Ihr Kinodebüt hatte Bridget Fonda mit einer siebenminütigen Nacktszene in „Aria“ (1987), und der Durchbruch gelang der Schauspielerin mit „Scandal“ (1989). Diese Rolle brachte ihr eine Golden Globe Nominierung als Beste Nebendarstellerin ein. Es folgten Auftritte in den unterschiedlichsten Filmen, wie etwa „Ein fast anonymes Verhältnis“ (1989), „Der Pate 3“ (1990), „Doc Hollywood“ (1991) mit Michael J. Fox oder dem Thriller „Weiblich, ledig, jung, sucht…“ (1992) mit Jennifer Jason Leigh als gefährlicher Psychopathin. Die Rolle für „Singles – Gemeinsam einsam“ (1992) schrieb Cameron Crowe angeblich extra für Bridget. In „Codename: Nina“ (1993) spielte die Fonda eine Killerin wider Willen und in „2 Mio. $ Trinkgeld“ (1994) war sie neben Nicolas Cage zu sehen. Anthony Hopkins war ihr Partner in „Willkommen in Wellville“ (1994) und mit Al Pacino stand sie für „City Hall“ (1996) vor der Kamera. Mit ihrem langjährigen Freund Eric Stoltz spielte sie in der Musikbiographie „Grace of My Heart“ (1996), und auch in Quentin Tarantinos „Jackie Brown“ (1997) lieferte Bridget eine überzeugende Leistung ab. Es folgten „Ein einfacher Plan“ (1999), „Kiss of the Dragon“ (2001) und „Feuerwerk auf italienisch“ (2001).
Doch trotz wirklich überzeugenden und auch beeindruckenden Leistungen wollte sich die große Karriere bei Bridget Fonda bisher noch nicht so recht einstellen. Seit 2002 gab es von der Schauspielerin nichts mehr zu sehen. 2003 heiratete sie Danny Elfman, und 2005 wurde Söhnchen Oliver Henry Milton Elfman geboren. Angeblich wurde der Fonda einst die Titelrolle in der TV-Comedyserie „Ally McBeal“ angeboten, die sie aber ablehnte, weil sie sich auf ihre Kinokarriere konzentrieren wollte. Ihrer eigenen Aussage nach las sie nicht einmal das Drehbuch, aus lauter Angst, es könne ihr zu gut gefallen.
Filmographie Bridget Fonda
- 1969: Easy Rider
- (ungenannt)
- 1982: Zwei irre Typen auf heißer Spur
- 1987: Aria
- 1988: Man(n) hat's nicht leicht
- 1988: Gandahar (nur Stimme)
- 1989: Fetzig, frei und frisch verliebt
- 1989: Scandal
- 1989: 21 Jump Street - Tatort Klassenzimmer (TV-Serie)
- 1989: Ein fast anonymes Verhältnis
- 1989: The Edge (TV)
- 1990: Roger Corman's Frankenstein
- 1990: Der Pate 3
- 1991: Zum Schweigen verdammt
- 1991: Mein böser Freund Fred
- 1991: Doc Hollywood
- 1991: Iron Maze - Im Netz der Leidenschaft
- 1992: Lederjacken - Sie kennen kein Gesetz
- 1992: Weiblich, ledig, jung sucht...
- 1992: Singles - Gemeinsam einsam
- 1993: Armee der Finsternis
- 1993: Codename: Nina
- 1994: Bodies, Rest & Motion
- 1994: Little Buddha
- 1994: 2 Mio. $ Trinkgeld
- 1994: Willkommen in Wellville
- 1995: Camilla
- 1995: Wilder Zauber
- 1995: Balto
- 1996: City Hall
- 1996: Grace of My Heart
- 1997: Touch - Der Typ mit den magischen Händen
- 1997: In der Abenddämmerung (TV)
- 1997: Mr. Jealousy
- 1997: Jackie Brown
- 1998: Nackte Angst
- 1998: Finding Graceland (auch Sängerin)
- 1999: Ein einfacher Plan
- 1999: Lake Placid
- 1999: South of Heaven, West of Hell
- 2001: Milo - Die Welt muss warten
- 2001: Monkeybone
- 2001: Kiss of the Dragon
- 2001: Night Visions (TV-Serie)
- 2001: Feuerwerk auf italienisch
- 2001: After Amy (TV)
- 2002: Die Schneekönigin (TV)
- 2002: The Chris Isaak Show (TV Serie)
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
1989: Beste Nebendarstellerin: Scandal