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Matt Dillon
Matthew Raymond Dillon
Biographie
© Universum
| Geboren am | 18.2.1964 | in | New Rochelle, New York, USA | Autor | Kathrin Lang |
|---|
„Ich brauchte vielleicht dreißig Sekunden, um zu erkennen, dass Matt alles hatte", schwärmte Casting-Director Vic Ramos kurz nachdem er den Amerikaner zum ersten Mal gesehen hatte. Und er schien mit dieser Aussage recht gehabt zu haben: Bereits mit vierzehn Jahren stand der smarte Dillon zum ersten Mal für den Film „Wut im Bauch“ vor der Kamera. Nachdem er danach einige erfolgreiche Hauptrollen übernehmen durfte, bildete er ein paar Jahre später mit Schauspielkollegen wie Tom Cruise oder Patrick Swayze das sogenannte „Brat Pack“, die jungen und wilden Schauspieler des amerikanischen Kinos.
Seinen bisher größten Erfolg erzielte Dillon 1989 mit dem Streifen „Drugstore Cowboy“. Dort verkörperte er mit Bestleistung den Junkie Bob Hughes und wurde dafür nicht nur mit dem Independent Spirit Award als bester Darsteller belohnt, sondern auch mit zahlreichen positiven Kritiken überschüttet. 1998 sah man Matt Dillon an der Seite von seiner damaligen Freundin Cameron Diaz in der durchgedrehten Komödie „Verrückt nach Mary“ und zudem neben Kevin Kline und Joan Cusack in „In & Out“. Ebenfalls ein voller Erfolg war der Thriller „Wild Things“, in dem Dillon die männliche Hauptrolle übernahm.
Im Jahr 2000 versuchte sich Matt Dillon erstmals auch mit einem anderen Aufgabenbereich. Für den Krimi „City of Ghost“ betätigte sich der Amerikaner nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur und Drehbuchautor. Danach wurde es jedoch einige Zeit ruhig um Dillon. Erst 2005 kehrte er wieder in großen Filmen auf unsere Leinwände zurück. Unter anderem agierte er in dem OSCAR-gekrönten Episodendrama „L.A. Crash“ an vorderster Front und wurde dafür nicht nur für einen Golden Globe, sondern auch für einen OSCAR als bester Nebendarsteller nominiert. Im gleichen Jahr war er zudem neben Lindsay Lohan in „Herbie Fully Loaded“ in den Kinos vertreten. 2006 sollte ihm mit „Ich, du und der Andere“ erneut eine Komödie einen großen Leinwandauftritt bescheren. Nach einer erneut längeren Auszeit, kam Dillon Anfang 2010 nun mit der Komödie „Old Dogs“ in die Kinos. Zudem durften wir uns auf den Action-Krimi "Takers" freuen, in dem Dillon neben Hayden Christensen eine tragende Rolle übernahm.
Filmographie Matt Dillon
- 1979: Wut im Bauch
- 1979: Kleine Biester
- 1980: Die Schulhofratten von Chicago
- 1981: Gunmen´s Blues
- 1982: Durchgebrannt aus Liebe
- 1982: Tex
- 1982: The Great American Fourth Of July& Other Disasters (TV)
- 1983: Rumble Fish
- 1983: Die Outsiders
- 1984: Flamingo Kid
- 1985: Target – Zielscheibe
- 1985: Rebell
- 1986: Native Son - Im Namen der Gerechtigkeit
- 1987: Chicago Blues
- 1988: Kansas
- 1989: Drugstore Cowboy
- 1989: Bluthunde am Broadway
- 1991: Women & Men 2: In Love There Are No Rules (TV)
- 1991: Fishing With John (TV-Serie)
- 1991: Der Kuss vor dem Tode
- 1992: Singles - Gemeinsam einsam
- 1993: Streets Of New York
- 1993: Mr. Wonderful
- 1994: Golden Gate
- 1995: To Die For
- 1995: Frankie Starlight
- 1996: Grace Of My Heart
- 1996: Albino Alligator
- 1996: Beautifuls Girls
- 1997: In & Out
- 1998: Wild Things
- 1998: Verrückt nach Mary
- 2001: Eine Nacht bei McCool´s
- 2001: Deuces Wild - Wild in den Straßen
- 2001: City of Ghosts
- (auch Regie, Drehbuch)
- 2004: You´re Fired!
- 2005: L.A. Crash
- 2005: Loverboy
- 2005: Herbie Fully Loaded
- 2005: Factotum
- 2006: Ich, du und der Andere
- 2007: Die Simpsons (TV-Serie) (nur Stimme)
- 2008: Nichts als die Wahrheit - Im Fadenkreuz der Staatsmacht
- 2010: Armored
- 2010: Old Dogs - Daddy oder Deal
- 2010: Takers
- 2012: God of Carnage
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2005: Bester Nebendarsteller: L.A.Crash
OSCAR Nominierungen:
2005: Bester Nebendarsteller: L.A.Crash