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Greg Kinnear

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Biographie

Greg Kinnear © Alive

Geboren am 17.6.1963 in Logansport, Indiana, USA Autor Melanie Frommholz

„Treffer zu landen kann Dich blind machen für Chancen. Du versuchst vielleicht zu Punkt C zu gelangen, wenn Gelegenheit B kommt. Du schaust sie gar nicht an, weil Du geradewegs zu C willst. Ich habe keinen klaren Fahrplan. Wenn die Dinge des Weges kommen. nehme ich sie mit.“
Greg Kinnear ist einer der Schauspieler, die man sieht, nochmal sieht, und dann erst merkt: "Hoppla, irgendwoher kenn ich den doch?" Zumindest wird es wohl den meisten deutschen Kinobesuchern so gehen. In seinem Heimatland USA ist das Gesicht des Schauspielers keineswegs so unbekannt. Vor allem durch seine Late Night Show "Late with Greg Kinnear" wurde Greg Kinnear dort bekannt und beliebt. Das war 1994. Jedoch setzte der studierte Fernsehjournalist damals schon seine Prioritäten neu, beendete seine Laufbahn als Moderator und kümmerte sich fortan um seine Filmkarriere. 1995 konnte er mit "Sabrina" sein erstes bekannteres Kinoprojekt verbuchen. Danach folgten Filme wie "Hilfe, ich komm' in den Himmel" oder "Kein Lächeln ist wie deins". International bekannt wurde der Amerikaner 1997. Die Rollen des schwulen Nachbarn von Jack Nicholson in der OSCAR-prämierten Komödie "Besser geht’s nicht" hätte wohl keiner besser ausgefüllt als Greg Kinnear. Einfach herrlich! Prompt wurde er dann auch mit einer OSCAR-Nominierung als bester Nebendarsteller belohnt. "E-Mail für Dich" und "Nurse Betty - Gefährliche Träume " folgten und Gregs Popularität stieg weiter. Nach "Loser – auch Verlierer haben Glück" und "The Gift – die dunkle Gabe" war er 2002 in "Wir waren Helden" neben Mel Gibson zu sehen. Wieder einmal konnte er beweisen, wie viel schauspielerisches Talent er besitzt. Die Vielfältigkeit seiner Filmprojekte macht zudem eines klar. Der Amerikaner muss sich keineswegs in einer Genre-Schublade verstecken. Ob Thriller, Komödie oder Drama, seine Leistungen sind eine Bank.

Nach "Unzertrennlich" konnten wir ihn 2004 in dem Thriller "Godsend" sehen. 2005 lieh der Schauspieler seine Stimme für den Erfolgsanimationsfilm "Robots". 2006 war Greg Kinnear in den Komödien "Die Bären sind los" und "Mord und Margaritas" und "Little Miss Sunshine" zu sehen. 2008 sahen wir ihn in der Komödie "Baby Mama" und 2009 in "Wen die Geister lieben" und "Flash of Genius". 2010 startete der Amerikaner mit dem Kriegsfilm „Green Zone“ in die Kinosaison und war in "Mit dir an meiner Seite" zu sehen. 2011 spielte er mit Sarah Jessica Parker in der Komödie "Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum". Die Satire "Wer's glaubt, wird selig" aus dem gleichen Jahr schaffte es 2012 bei uns nur auf den DVD-Markt. Im gleichen Jahr erschien auch die TV-Mini-Serie "The Kennedys". Greg Kinnear zeigte hier als US-Präsident John F. Kennedy sein ganzes Können und glänzte in der Hauptrolle mit einer herausragenden Leistung.

Seit 1999 ist Greg Kinnear mit der englischen Schauspielerin Helen Labdon verheiratet. Mit ihr hat er drei Kinder.


Filmographie Greg Kinnear

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1997: Bester Nebendarsteller: Besser gehts nicht

OSCAR Nominierungen:
1997: Bester Nebendarsteller: Besser gehts nicht