Kiefer Sutherland

Kiefer William Frederick Dempsey George Rufus Sutherland

Biographie

Kiefer Sutherland © 20th Century Fox

Geboren am 21.12.1966 in London, England, Großbritannien Autor Melanie Frommholz

"Ich liebe das chatten mit Leuten. Wenn sie mir eine direkte Frage stellen, gebe ich eine direkte Antwort. Ich denke so habe ich das auch immer mit der Presse gehalten."
Wie für so viele Kinder aus Schauspielerehen, war auch für Kiefer Sutherland der berufliche Weg von Kindesbeinen an vorgezeichnet. So war es nicht weiter verwunderlich, dass er bereits mit 11 Jahren auf einer Theaterbühne stand. Von dort war es nicht mehr weit bis auf die Kinoleinwand. 1983 gab er an der Seite von Vater Donald Sutherland in dem Film "Max Dugans Moneten" sein Debüt im Filmgeschäft. Von da an ging es peux á peux Berg auf. Filmprojekte wie "Stand by me – Das Geheimnis eines Sommers" oder "The Lost Boys" folgten. Der internationale Durchbruch kam 1990 mit dem Psychodrama "Flatliners – Ein schöner Tag zum Sterben", in dem Kiefer an der Seite von Julia Roberts und Kevin Bacon zu sehen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte Kiefer Sutherland bereits seine eigene Produktionsfirma gegründet und war auch immer mal wieder im Fernsehen präsent. Die erste Hälfte der 90er Jahre war für Kiefer Sutherland eine sehr erfolgreiche Zeit. Mit Filmen wie "Eine Frage der Ehre", "Die drei Musketiere" oder "Die Jury" war er erfolgreich in den deutschen Kinos vertreten. Dann wurde es jedoch etwas stiller um den Schauspieler.

2001 meldete Kiefer sich mit der TV-Serie "24" eindrucksvoll als Produzent und Schauspieler zurück. Die Geschichten rund um die Fälle des Ermittlers Jack Bauer waren von 2002 bis 2007 in Folge bei den Emmys nominiert und Kiefer Sutherland wurde als Schauspieler für seine Darstellung des Jack Bauer 2002 mit dem Golden Globe ausgezeichnet. 2003, 2004, 2006 und 2007 war er ebenfalls nominiert. 2009 erhielt Stutherland für den 24-TV-Film "24: Redemption" wieder eine Emmy- und eine Golden Globe-Nomminierung. 2010 wurde "24" nach 8 erfolgreichen Staffel eingestellt.

Im Kino konnten wir Kiefer 2002 als gesichtslosen Gegenspieler von Colin Farrell in "Nicht auflegen" sehen. Im Jahr 2004 dann erneut die Rolle des Bösen Buben in "Taking Lives" an der Seite von Angelina Jolie. 2006 übernahm er eine tragende Rolle in dem Thriller "The Sentinel - Wem kannst du trauen?" und synchronisierte für den Animationsstreifen "Tierisch wild". 2008 kam Kiefer Sutherland mit dem Horror-Streifen "Mirrors" in die Kinos und die TV-Filmversion der Erfolgsserie "24", "24: Redemption", lief im amerikanischen Fernsehen. 2009 war der Schauspieler in "Monsters vs. Aliens" als General W.R. Monger zu hören. Für 2010 standen Sprecherrollen in der Hundekomödie "Marmaduke" und dem Drama "Twelve" auf dem Programm. 2011 spielte Kiefer in der TV-Serie "The Confession". Im Oktober kam die Zusammenarbeit mit Regisseur Lars von Trier "Melancholia" in die Kinos.

Kiefer Sutherland war in zweiter Ehe mit Kelly Winn verheiratet. 2008 wurden Sutherland und Winn geschieden. Aus seiner ersten Ehe mit Camelia Kath hat er ein Kind.


Filmographie Kiefer Sutherland