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Jeff Daniels
Jeffrey Warren Daniels
Biographie
© Universal Pictures
| Geboren am | 19.2.1955 | in | Athens, Georgia, USA | Autor | Thomas Ays |
|---|
„Eines der eher noblen Dinge, welche der OSCAR tun kann, ist Aufmerksamkeit für Filme erregen, die sonst untergehen würden. Blockbuster brauchen diese Art Aufmerksamkeit nicht.“
Der heute ernsthafte Schauspieler Jeff Daniels wurde 1955 in Athens, im US-Bundesstaat Georgia, USA, als Jeffrey Warren Daniels geboren und wuchs später in Chelsea, Michigan, auf.
1980 startete Jeff 25jährig mit der TV-Serie „Hawaii Fünf-Null“ seine Karriere als Schauspieler im Fernsehen. 1983 dann der erste nennenswerte Kinoauftritt des Mimen in „Zeit der Zärtlichkeit“, der nicht nur zum besten Film des Jahres bei den OSCARs wurde, sondern Jeff auch die Gelegenheit gab, neben Schauspielgrößen, wie Shirley MacLaine, Debra Winger, Jack Nicholson und Danny DeVito zu spielen.
Drei Jahre später war er, erneut neben Nicholson, in „Sodbrennen“ zu sehen, für den Meryl Streep ihren OSCAR als beste Schauspielerin erhielt. Zuvor durfte er sich 1985 noch über seine erste Golden Globe Nominierung als bester Schauspieler in „Purple Rose of Cairo“ freuen.
Ein Jahr später erhielt der Mime für seine Rolle in „Gefährliche Freundin“ seine zweite Golden Globe Nominierung als bester Schauspieler. Nach einigen bekannten und unbekannten Filmen spielte er 1990 in „Arachnophobia“, bevor er 1994 den endgültigen Durchbruch als Schauspieler feiern konnte. Sowohl in einer Nebenrolle in dem Actionreißer „Speed“, neben Keanu Reeves, als auch in der Hauptrolle in dem mittlerweile zum Kult gewordenen „Dumm & Dümmer“, neben Jim Carrey, machte Jeff Daniels von sich reden. Während Carrey weiterhin im komischen Fach mehr als nur erfolgreich arbeitete, wollte Daniels nicht in diese Richtung gedrängt werden. Zwar spielte er in der unnötigen Fortsetzung „Noch dümmer“ erneut mit, etablierte sich aber in den folgenden Jahren vor allem in ernsten Filmen, wie „Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein“ oder „The Hours“, für den Nicole Kidman ihren OSCAR erhielt.
Nach „Gods and Generals” und dem tollen Drama “Imaginary Heroes“, in dem Jeff Daniels neben Sigourney Weaver zu sehen war, brachte ihm der Film „Der Tintenfisch und der Wal“ eine erneute Golden Globe Nominierung als bester Schauspieler ein. 2006 kam er in dem George Clooney Film „Good Night, and Good Luck“ und der Komödie „Die Chaoscamper“ in die Kinos.
Ein Jahr später war er in dem großartigen Drama „Die Regeln der Gewalt“ mit von der Partie, 2009 kam er mit „State of Play – Stand der Dinge“, neben Ben Affleck und Russell Crowe als schmieriger Politiker in die internationalen Kinos. Ebenfalls 2009 war er auch in "Away we go" zu sehen. Weitere Projekte mit dem Mimen sind in Planung.
Seit 1979 ist Jeff Daniels mit seiner Highschool-Liebe Kathleen Treado verheiratet. Mit ihr hat er drei Kinder: Ben (*1984), Lucas (*1987) und Nellie (* 1990).
Filmographie Jeff Daniels
- 1980: Hawaii Fünf-Null (TV-Serie)
- 1980: Stoßtrupp durch die grüne Hölle (TV)
- 1980: Breaking Away (TV-Serie)
- 1981: Ragtime
- 1982: Fifth of July (TV)
- 1983: An Invasion of Privacy (TV)
- 1983: Zeit der Zärtlichkeit
- 1985: Purple Rose of Cairo (auch Sänger)
- 1985: Marie - Eine wahre Geschichte
- 1986: Sodbrennen
- 1986: Gefährliche Freundin
- 1987: Radio Days
- 1987: Trying Times (TV-Serie)
- 1988: Das Haus an der Carroll Street
- 1988: Caine - Die Meuterei vor Gericht (TV)
- 1988: Tanner '88 (TV-Serie)
- 1988: Sweet Hearts Dance - Liebe ist mehr als ein Wort
- 1989: Checking Out
- 1989: Brennendes Schicksal (TV)
- 1990: Arachnophobia
- 1990: Ein Mädchen namens Dinky
- 1991: Eine herzliche Affäre
- 1991: Der Mann ihrer Träume
- 1992: Timescape
- 1992: In den Fängen der Macht - Power Play (TV)
- 1992: Lautloser Regen
- 1992: Die Maulwürfe
- 1993: Gettysburg
- 1993: Frasier (TV-Serie)
- 1994: Speed
- 1994: Dumm & Dümmer
- (auch Sänger)
- 1995: Die Augen meines Vaters (TV)
- 1996: Amy und die Wildgänse
- 1996: 2 Tage L.A.
- 1996: 101 Dalmatiner
- 1997: Noch dümmer
- 1998: Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein
- 1999: Der Onkel vom Mars
- 1999: Rage - Irrsinnige Gewalt
- 2000: George Washington: Sieg über die hessischen Söldner (TV)
- 2000: Die Mogler (TV)
- 2000: Chasing Sleep
- 2001: Escanaba in da Moonlight (auch Regie, Drehbuch, Story)
- 2002: Super Sucker (auch Regie, Drehbuch, Sänger)
- 2002: Blood Work
- 2003: The Hours
- 2003: Gods and Generals
- 2003: Nur tote Zeugen schweigen
- 2004: The Goodbye Girl (TV)
- 2004: The Five People You Meet in Heaven (TV)
- 2005: Imaginary Heroes
- 2005: Der Tintenfisch und der Wal
- 2005: Winn-Dixie - Mein zotteliger Freund
- (auch Sänger)
- 2006: Good Night, and Good Luck
- 2006: Die Chaoscamper
- 2006: Infamous
- 2007: Die Regeln der Gewalt
- 2007: A Plumm Summer
- 2008: Mama's Boy (auch Sänger)
- 2008: Sweet Nothing in My Ear (TV)
- 2008: Space Chimps (nur Stimme)
- 2008: Traitor
- 2009: Arlen Faber
- 2009: State of Play - Stand der Dinge
- 2009: Away we go - Auf nach irgendwo
- 2009: Paper Man - Zeit erwachsen zu werden
- 2011: Howl - Das Geheul
- 2011: Right Angle
- 2012: Looper
- 2012: More As the Story Develops (TV)
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
1985: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Purple Rose of Cairo
1986: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Gefährliche Freundin
2005: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Der Tintenfisch und der Wal



