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River Phoenix †
River Jude Bottom
Biographie
© unbekannt
|
Geboren am Gestorben am: |
23.8.1970 31.10.1993 |
in |
Madras, Oregon, USA Hollywood, Kalifornien, USA |
Autor | Thomas Ays |
|---|
„Es ist ein tolles Gefühl, ein Freund für jemanden zu sein, nur durch einen Film.“
River Phoenix, der gern auch als der junge James Dean betitelt wird, gehörte Anfang der 90er Jahre, mit Brad Pitt und Kiefer Sutherland, zu den großen Schauspielhoffnungen Hollywoods. Sein Talent versprach Erfolg. Mit nur wenigen, oder kurzen Auftritten, eroberte er nicht nur das Herz von Kritikern und Produzenten, sondern natürlich auch das des vorwiegend weiblichen Publikums.
„Tiere sind keine Spielzeuge. Wir sind auf diesem Planeten, um sie zu schützen. Das ist unsere Pflicht.“
Von den Eltern getrieben, lernte der Älteste früh, was es heißt in der Öffentlichkeit zu stehen. Er wurde Straßenmusiker und zog mit seinen vier Geschwistern und seinen Eltern durch Mittel- und Südamerika, mit dem Ziel, die Heiden im Namen Christi zu missionieren. Durch die damalige Hippie-Generation geprägt, nannten die Eltern ihre Kinder Summer Joy, Libertad Mariposa, Rain Joan of Arc und Joaquin. Heute sind alle Schauspieler, wobei nur der jüngste Sohn, Joaquin Phoenix, den Durchbruch schaffte.
Sein Leinwanddebüt gab River 1985 mit „Explorers - Ein Phantastisches Abenteuer“, der den Start seiner Karriere bedeuten sollte. Mit „Mosquito Coast“, jedoch vor allem mit dem Streifen „Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers“ gelang ihm der internationale Durchbruch. Nach „Little Nikita“ bekam er für seine Darstellung in „Die Flucht ins Ungewisse“ seine erste und auch letzte OSCAR-Nominierung.
„Ich würde nie, nie etwas tun, an das ich nicht glaube.“
River liebte die Schauspielerei, obgleich der Druck und der Stress natürlich immer größer wurden, dennoch nahm er auch Rollen an, die keine Hauptrollen waren, so spielte er beispielsweise den jungen „Indi“ in „Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug“. Weitere, größere Rollen hatte der Jungstar in „Sneakers - Die Lautlosen“ und „The Thing Called Love - Die Entscheidung fürs Leben“, seinem letzten Film.
„Ich würde auch für 40.000 $ keinen Hamburger essen.“
In der Halloween Nacht 1993 brach der gerade 23 Jahre alt gewordene River Phoenix vor Johnny Depps Nachtclub „Viper Room“ in L.A. zusammen und starb wenig später im Cedar-Sinaisi-Hospital an den Folgen einer Überdosis Heroin und Kokain. Der Film „Dark Blood“ konnte daher nicht vollendet werden, und auch seinen Part in „Interview mit einem Vampir“ als junger Reporter konnte River nicht mehr spielen.
1993 verlor Hollywood einen seiner größten Hoffnungsträger. River Phoenix starb viel zu früh.
Filmographie River Phoenix
- 1982: Seven Brides for Seven Brothers (TV-Serie)
- 1984: Celebrity: Der Ruhm (TV-Serie)
- 1984: ABC Afterschool Specials (TV-Serie)
- 1984: It's Your Move (TV-Serie)
- 1984: Hotel (TV-Serie)
- 1985: Robert Kennedy & His Times (TV-Serie)
- 1985: ...und fanden keinen Ausweg mehr (TV)
- 1985: Explorers - Ein Phantastisches Abenteuer
- 1985: Familienbande (TV-Serie)
- 1986: Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers
- 1986: Circle of Violence: A Family Drama (TV)
- 1986: Mosquito Coast
- 1988: Jimmy Reardon
- 1988: Little Nikita
- 1988: Die Flucht ins Ungewisse
- 1989: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
- 1990: Ich liebe Dich zu Tode
- 1991: My Private Idaho
- 1991: Dogfight
- 1992: Sneakers - die Lautlosen
- 1993: Dark Blood
- 1993: The Thing Called Love - Die Entscheidung fürs Leben
- 1993: Cowgirl Blues (ungenannt)
- 1993: Schweigende Zunge - Die Rache der Götter
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
1988: Bester Nebendarsteller: Die Flucht ins Ungewisse
OSCAR Nominierungen:
1988: Bester Nebendarsteller: Die Flucht ins Ungewisse



