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Daniel Brühl

Daniel César Martín Brühl González Domingo

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Biographie

Daniel Brühl © X-Verleih

Geboren am 16.6.1978 in Barcelona, Spanien Autor Kathrin Lang

„Die Bodenhaftung werde ich bestimmt nicht verlieren, dazu weiß ich auch zu gut, wie gefährlich und kurzlebig Ruhm sein kann.“ (Daniel Brühl)

Eine Schauspielschule hat er nie von innen gesehen, dennoch zählt er heute zu den großen deutschen Schauspielern: Daniel Brühl, der 2003 mit „Good Bye, Lenin“ aus dem Nichts nach ganze oben schoss. Die mehrfach preisgekrönte Komödie wurde innerhalb von nur wenigen Tagen zum internationalen Kassenschlager. Bei der damaligen Verleihung der Golden Globes wurde die Erfolgskomödie sogar mit einer Nominierung als Bester ausländischer Film geehrt. Der Kölner Daniel Brühl wurde für seine grandiose schauspielerische Leistung mit dem Deutschen und auch dem Europäischen Filmpreis als bester Darsteller ausgezeichnet. Erfolg auf ganzer Linie, der aus dem kleinen und bislang unbekannten Schauspieler Daniel Brühl, einen angesehenen und gefragten Schauspieler aus deutschem Lande machte.

Seine Karriere begann jedoch schon früher. Im Alter von gerade mal acht Jahren war Daniel Brühl beim Westdeutschen Rundfunk als Synchron – und Hörspielsprecher angestellt; im Teenageralter stand er zum ersten Mal vor der Kamera. Seinem Schauspieldebüt folgten schnell weitere Fernseh- und bald auch schon Kinoauftritte. Nach Brühls Darstellung in einem „Tatort“, gab er 1999 sein erfolgreiches Kinodebüt in dem Teeniethriller „Schlaraffenland“ von Friedmann Fromm. Danach ging es Schlag auf Schlag: 2000 übernahm Daniel Brühl eine Rolle in der erfolgreichen Komödie „Schule“, war anschließend in „Das weiße Rauschen“ zu sehen und übernahm 2001 die männliche Hauptrolle in dem Drama „Nichts bereuen“. Für seine Darstellung in „Das weiße Rauschen“ wurde er mit dem Bayrischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet und für die Rolle in „Nichts bereuen“ gewann er den Deutschen Filmpreis. 2003 gelang ihm der endgültige Durchbruch mit dem Megaerfolg „Good Bye, Leinin“. Weiter kaum verwunderlich war es, dass Daniel Brühl anschließend auch in Hollywood auf sich aufmerksam macht und dort sogar eine Rolle ergattern konnte: 2004 agierte er in „Der Duft von Lavendel“ an der Seite von Judi Dench und Maggie Smith. Ein Jahr später ergatterte der deutsche Erfolgsmime eine Rolle neben Diane Kruger und Benno Fürmann in "Merry Christmas". 2006 war er in "Cars" zu hören und spielte in "Ein Freund von mir" an der Seite von Jürgen Vogel. Nach "Das Bourne Ultimatum", in dem er als Franka Potentes Bruder neben Matt Damon zu sehen war, stand für 2008 die Buchverfilmung "Krabat" auf dem Programm. 2009 wurde ein erneut sehr erfolgreiches Jahr für den deutschen Mimen. Neben einer größeren Rolle in „John Rabe“ sahen wir Daniel außerdem in dem Historiendrama „Die Gräfin“, in dem neuen Film von Großmeister Tarantino „Inglorious Basterds“ und zudem in der männlichen Hauptrolle in der Romanverfilmnung "Lila, Lila" zu sehen. Das Kinojahr 2009 endete für Brühl letztlich mit einer Nebenrolle in Leander Haußmanns Komödie "Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus". 2010 sahen wir den begabten Mimen erst im späten Herbst, als er eine Rolle in dem aufrüttelnden Zukunftsdrama "Die kommenden Tage" übernahm. Nur einige Monate später, Anfang 2011, übernahm er schließlich die Hauptrolle in "Der ganz große Traum"; einem Film der davon erzählt, wie der Fußball einst nach Deutschland kam. Nach einer Nebenrolle in dem Horror-Thriller "Intruders", der Anfang 2012 in den deutschen Kinos startete, und einer größeren Rolle in Julie Delpys "2 Tage New York", steht für 2013 bereits die Hauptrolle in der TV-Literaturverfilmung "Ich und Kaminski" auf dem Programm.

Fünf Jahre war Daniel mit Schauspielkollegin Jessica Schwarz zusammen, 2006 trennten sie sich in Freundschaft.


Filmographie Daniel Brühl