James Dean †

James Byron Dean

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Biographie

James Dean © Warner Bros. Pictures

Geboren am
Gestorben am:
8.2.1931
30.09.1955
in Marion, Indiana, USA
Cholame, Kalifornien, USA
Autor Thomas Ays

“Wenn ein Mann eine Brücke zwischen Tod und Leben schlagen kann ….Ich meine …,wenn er auch nach seinem Tod weiter lebt …, dann war er ein grosser Mann!“
Ein weltweites Idol und berühmte und beliebte Kultfigur - James Dean.
Seine Mutter starb an Brustkrebs, als „Jimmy“ Dean 11 Jahre alt war. Zu ihr hatte er eine sehr enge, intensive und liebevolle Beziehung. Ganz im Gegensatz zu seinem Vater: zu ihm hatte er kein besonders gutes Verhältnis, und so wuchs er auf der Farm des Onkels auf. Schon damals war er ein darstellerisches Talent. Sein Drang, Schauspieler zu werden zeigte sich bereits in der High-School, wo er in diversen Theaterstücken zu sehen war. Die Felder seines Onkels waren seine Bühne – hier tobte er sich aus – natürlich nur, wenn niemand hinsah.
Nach seinem High-School Abschluss zog James Dean nach Los Angeles, wo er sich ins Santa Monica City College einschrieb, um Jura zu studieren. Hier versuchte er sich erstmals auch als Schauspieler, hatte aber keinen Erfolg. Ein Freund riet ihm, nach New York zu ziehen, was Jimmy dann auch tat. Der erste Versuch, im renommierte „Actors Studio“ aufgenommen zu werden, scheiterte, der zweite, ein Jahr später, 1952, allerdings nicht. Nach einigen Fernsehspielen, sollte ihm das Bühnenstück „The Immoralist“ Glück bringen. Zwei Tage nach der Premiere gab James Dean seinen Ausstieg bekannt. Grund: Elia Kazan, einer der bedeutendsten Regisseure der 50er Jahre und Gründer des „Actors Studio“ entdeckte James und engagierte ihn für seinen bevorstehenden Film „Jenseits von Eden“. (Ursprünglich war Marlon Brando für diese Rolle vorgesehen.)
Es war vollbracht: Der Film machte aus dem sensiblen, jungen Nachwuchsschauspieler einen internationalen Star. James Dean wurde vom Farmerjungen zum aufstrebenden, umjubelten Filmstar. Auch bei den OSCARs zeigte sich sein Erfolg: Er wurde einer von nur 5 Schauspielern in der Geschichte der Academy Awards, die es schafften für ihr Filmdebüt eine OSCAR Nominierung als Bester Hauptdarsteller einzuheimsen.
Mit seinem zweiten Film „…denn sie wissen nicht was sie tun“ setzte James Dean seinen Erfolg fort. Der Film spiegelte so viel vom Zeitgeist der 50er Jahre wieder, dass der junge James Dean damit zum Idol der Jugend, und somit zur Kultfigur wurde.
In seinem letzten Film, Giganten, zeigte James Dean die ganze Palette seines Könnens und wurde daraufhin als einer von nur ganz wenigen Schauspielern posthum für den OSCAR der Besten männlichen Hauptrolle nominiert. Er erlebte die Nominierungen und auch die Verleihung leider nicht mehr.
Am 30. September 1955 verunglückte James Dean mit seinem Porsche Spyder 550 tödlich. Zuvor nahm er noch einen Werbespot auf, der den Slogan trug "Fahre langsam, denn das Leben, das du vielleicht rettest, kann dein eigenes sein." Ironie des Schicksals. Er löste mit seinem Tod einen Fankult aus, der nur mit dem von Marylin Monroe vergleichbar ist. „Helden leben lange. Legenden sterben nie.“ James Dean wurde nur 24 Jahre alt.


Filmographie James Dean

Filmpreise

Gewonnene Golden Globes
1956: Bester Schauspieler - Drama: Giganten (posthum)

OSCAR Nominierungen:
1955: Bester Schauspieler: Jenseits von Eden
1956: Bester Schauspieler: Giganten