Kevin Bacon

Kevin Norwood Bacon

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Biographie

Kevin Bacon © Concorde Film

Geboren am 8.7.1958 in Philadelphia, Pennsylvania, USA Autor Thomas Ays

„Es gibt zwei Sorten Schauspieler: Die einen, die sagen, sie wollen nicht berühmt sein und anderen, die lügen.“
Mit 17 verließ Kevin Bacon mit Unterstützung seiner Familie Philadelphia und zog nach New York um Schauspieler zu werden. Kurze Zeit später war Bacon der jüngste Nachwuchsdarsteller, der je auf der Bühne des New Yorker Circle In the Square Theatre stand. So beginnt man Karrieren.
Sein Filmdebüt gab er 1978 in "Ich glaub', mich tritt ein Pferd", 1982 lieferte er in "American Diner" so gute Leistungen ab, das man ihn für den Megahit "Footloose" unter Vertrag nahm und ihn damit gleichzeitig über Nacht zum Star machte.
Der riesige Erfolg des Teenie-Films brachte allerdings für Bacon mehr Schatten, als Sonnenseiten mit sich. Er bekam fast ausschließlich Drehbücher, die sehr nah am Image eines Teenie-Stars lagen und Bacon lehnte ab, auch auf Kosten seiner Beliebtheit. Er wollte auf keinen Fall auf solche Rollen abonniert werden - er wollte Schauspieler sein und wandlungsfähig bleiben.
So spielte er in "She Is Having A Baby" einen werdenden Vater oder in "Der Frauenmörder" äußerst glaubhaft einen Serienkiller. 1990 sah man ihn an der Seite von Julia Roberts in "Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben" – eine weitere Rolle, die nicht in das Schema eines Teeniestars passen sollte.
Hollywood wurde aber erst 1992 von Kevin Bacon überzeugt, als der in "JFK - Tatort Dallas" einer Minirolle in nur wenigen Minuten Filmzeit derart Charakter verlieh, das er nach und nach zu dem wurde, was er werden wollte: Charakterdarsteller. Danach spielte er beeindruckend in "Eine Frage der Ehre" und Filmen wie "Am wilden Fluß" oder "Apollo 13". 1996 folgte "Sleepers", in dem Bacon wieder einmal grandios überzeugte. 1998 sah man ihn neben Neve Campbell in "Wild Things" und 2000 als irrer Wissenschaftler in "Hollow Man - Unsichtbare Gefahr. 2003 war er dann in dem Clint-Eastwood-Streifen "Mystíc River" zu sehen.
Ein Jahr später glänzte er in "In the Cut" neben Meg Ryan. Ebenfalls 2004 kam er überzeugend in dem Drama "The Woodsman" in unsere Kinos. 2006 war er in "Wahre Lügen" zu sehen. Nach "Death Sentence - Todesurteil" stand 2009 das Drama "Frost/Nixon" auf dem Programm. Für seine Rolle in "Taking Chance" erhielt Kevin Bacon Anfang 2010 den Golden Globe als Bester Schauspieler (TV-Mini-Serie / TV-Film). 2011 kam er mit "X-Men: Erste Entscheidung" und der Komödie "Crazy, Stupid, Love" in die Kinos.

Privat lebt Kevin Bacon mit seiner Frau, der Schauspielerin Kyra Sedgwick, in New York. Die beiden haben zwei Kinder.


Filmographie Kevin Bacon

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1994: Bester Nebendarsteller: Am wilden Fluss